Die 3 wichtigsten Schritte zur digitalen Werkstatt

Shownotes

Herzlich Willkommen in der OT 3D Werkstatt! Ich bin Dominik Heinz, und wenn du dich fragst, wie die Digitalisierung deinen Alltag in der Orthopädietechnik revolutionieren kann, dann ist diese Folge genau das Richtige für dich. Bleib dran – wir sprechen darüber, wie eine digitale Werkstatt aufgebaut wird und was das konkret für den Betrieb und die Patientenversorgung bedeutet.

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00:00:00: Herzlich willkommen in der OT3D Werkstatt.

00:00:03: Ich bin Dominik Heinz und wenn du dich fragst,

00:00:06: wie die Digitalisierung dein Alltag in der Orthobedietechnik revolutionieren kann,

00:00:11: dann ist diese Folge genau das Richtige für dich.

00:00:13: Bleib dran, denn wir sprechen heute darüber,

00:00:16: wie eine digitale Werkstatt aufgebaut wird

00:00:19: und was das konkret, wirklich konkret für deinen Betrieb und die Patientenversorgung bedeutet.

00:00:24: Und das Tollste daran ist, dass wir dieses Thema ansprechen, weil ein Zuhörer,

00:00:32: ein toller Zuhörer, der schon die ersten bis zur letzten Folge, bis zur aktuellsten Folge, sich angehört hat,

00:00:38: wir haben super tolles, positives Feedback bekommen und dann gab es die Frage von wegen,

00:00:42: Mensch, könnte nicht mal so lieb sein und uns mal erklären,

00:00:46: wie denn die digitale Werkstatt wirklich funktioniert.

00:00:49: Also was konkret diese Arbeitsschritte sind, wie der Prozess funktioniert

00:00:53: und genau das wollen wir heute so konkret wie möglich besprechen.

00:00:58: Bleibt also dran, es wird extrem spannend werden

00:01:02: und die digitale Werkstatt ist halt wirklich kein Hexenwerk

00:01:06: und ich freue mich ganz, ganz doll, dass Dennis heute wieder mit dabei ist.

00:01:09: Hallo Dennis!

00:01:10: Hallo Dominik, ich freue mich auch wieder.

00:01:13: Ja, sehr schön, sehr schön.

00:01:14: Es gibt ja so ein kleines Bild, was ich nochmal ganz kurz einstreuen will

00:01:18: und zwar für dich als Hörer,

00:01:21: du kannst dir vorstellen, die digitale Werkbank ist wie der Schritt von einer Schreibmaschine

00:01:26: zu einem Laptop oder zu einem Computer.

00:01:30: Auf einmal hat man ganz viele Möglichkeiten, die man vorher noch gar nicht bewusst kannte,

00:01:36: wo man vorher dachte so, äh, das ist ganz neu für mich.

00:01:39: Man hat eine entsprechende Effizienzsteigerung und kann halt sehr gute, einfache Prozesse aufbauen.

00:01:46: Also das will ich mal so als Eröffnungsbild mal mit reinnehmen

00:01:49: und vielleicht dann gleich mal an Dennis rüber geben.

00:01:51: Ja, genau, das hast du gut erklärt mit dem Beispiel

00:01:56: und gerade in der Orthopädie Technik hat die digitale Werkbank einen enorm Vorteil.

00:02:02: Wenn man sich mal vorstellt, früher musste man vieles manuell messen und anpassen,

00:02:07: was nicht nur zeitintensiv, sondern auch fehleranfällig war.

00:02:12: Heute ermöglicht uns die Digitalisierung angefangen beim 3D-Scanal

00:02:17: bis zum 3D-Drucker die Arbeitsprozesse, die Arbeitsprozesse nicht nur effizienter,

00:02:23: sondern auch noch präziser zu gestalten.

00:02:26: Ja, das klingt auch super. Eigentlich ist das doch, würde ich sagen, ein Neubrainern

00:02:31: und ich sage mal so, eigentlich schon, genau, richtig.

00:02:34: Aber?

00:02:36: Ja, aber, jetzt kommt das aber, erzähl mal.

00:02:39: Ja, wie man ja sicherlich merkt oder auch die Zuhörerinnen und auch aus dem Collegium,

00:02:46: dass viele sich da doch noch schwer tun, weil sie sich nicht sicher sind,

00:02:52: wie sie den ersten Schritt machen sollen.

00:02:54: Aber dafür, denke ich mal, oder das war ja auch der Wunsch oder der Hinweis

00:02:59: von dem einen Zuhörer, der auf mich zugekommen ist,

00:03:02: dass wir mal so eine Podcast-Folge machen und ja, wir beide, ich spreche jetzt,

00:03:07: glaube ich, auch in deinem Namen und wir beide haben uns da wirklich Gedanken gemacht,

00:03:11: um das herunterzubrechen, ganz einfach und simpel zu erklären und hoffen,

00:03:16: dass dadurch noch mehr Leute aus der OT-Branche in die Umsetzung kommen.

00:03:20: Definitiv, weil das ist ja auch das Ziel unseres Formates hier mit dem Podcast

00:03:24: und es würden wir dieses kostenfreie Format ja auch gar nicht ins Leben rufen.

00:03:28: Und so ein typisches Beispiel, einfach das ist so Long Story Short,

00:03:31: erst mal ganz kurz, ne, du scannst halt das Bein, dann wird der Patient digitalisiert,

00:03:37: dann geht das quasi weiter in so ein nebulöses 3D-Modell

00:03:41: und dann weißt du gar nicht, wie du weiterarbeiten musst,

00:03:43: du beschickst das dann irgendwie dies und das und jenes.

00:03:46: Und genau das, genau diesen Prozess, wie man von dort startet,

00:03:50: bis man dann wirklich sein Hilfsmittel in der Hand hat, gedrucktes Hilfsmittel,

00:03:54: genau das gehen wir jetzt Stück für Stück durch

00:03:58: und wir fangen jetzt erstmal an mit dem allerersten Schritt,

00:04:01: und zwar erstmal die Digitalisierung oder die Erfassung des Patienten.

00:04:06: Und da gebe ich auch wieder gerne an Dennis, aber erzähl doch einfach mal,

00:04:09: wie läuft denn das jetzt genauso ab?

00:04:11: Genau, also du hast es schon erwähnt, der erste Schritt ist der Kundenkontakt,

00:04:17: der Patientenkontakt, den man ja traditionell in der Gips-Abformtechnik macht.

00:04:22: Und jetzt sieht es so aus, dass man einen 3D-Scaner benutzen kann.

00:04:29: So können wir präzise Daten erfassen, ohne dass der Patient von oben bis unten eingegipst wird.

00:04:35: Und auch wenn man im Kinderbereich unterwegs ist, vielen Kindern gefällt das auch gar nicht,

00:04:41: die fangen an zu schreien, fangen an sich zu wehren, sich zu bewegen,

00:04:46: und das erschwert natürlich auch den Gips-Abbrug selber.

00:04:51: Und da ist der 3D-Scaner eine hervorragende Möglichkeit,

00:04:55: kontaktlos die in Anführungsstriche Datenerfassung vorzunehmen.

00:05:00: Aber auch da kann ich es natürlich verstehen, oder das ist auch immer mein Tipp für Firmen,

00:05:07: die noch gar keine Berührungspunkte mit einem 3D-Scaner hatten.

00:05:11: Macht erstmal das, was ihr gut könnt, sprich den Gips-Abbrug, gießt den Gips-Abbrug aus

00:05:17: und scannt dann erstmal das Modell ein, um in der Werkstatt ohne Zeitdruck, ohne dass der Patient zuguckt,

00:05:25: um da erstmal ein bisschen Übung mit dem 3D-Scaner zu bekommen.

00:05:30: Und der weitere Schritt, wenn man das gemacht hat, beispielsweise die Hybridelösung,

00:05:36: dann sind ja die Daten noch auf dem 3D-Scaner und irgendwie müssen die Daten ja dann weitergeschickt werden zum Computer

00:05:44: und da wird es dann modelliert.

00:05:47: Das ist ja ein Profitipp, würde ich mal schon mal sagen.

00:05:49: Also wer die Folge nicht mit schreibt, würde ich schon fast sagen, dem Kind ist doch nicht mehr zu helfen.

00:05:55: Also nehmt euch einen Stift und ein Zettel, wir plaudern hier wirklich mal ganz exquisit,

00:05:59: wie das Ganze wirklich funktioniert und dass das halt alles kein Hexenwerk ist.

00:06:02: Also das ist definitiv ein Profitipp meiner Meinung nach, dass man halt wirklich erstmal da mit dem abgeformten Modell loslegt

00:06:10: und das erstmal scannt.

00:06:11: Und ein Punkt, der auch viele Geschäftsführer in sein Hälzer interessiert, den wir auch immer wieder hören,

00:06:16: ist natürlich auch die Qualität und die Konsistenz der Daten.

00:06:19: Und man hat ja jederzeit die Möglichkeit, die Scans zu speichern und bei Bedarf halt wieder darauf zugreifen.

00:06:26: Also man braucht nicht physisch irgendwo Platz in der OT-Werkstatt,

00:06:30: sondern das Ganze läuft halt, dass es irgendwo auf der Serverplatte zum Beispiel abgelegt wird.

00:06:35: Das bedeutet natürlich, dass man den Vorteil hat, ein digitales Archiv,

00:06:39: also ein Patientenarchiv von verschiedensten Hilfsmitteln oder Versorgungen zu etablieren und aufzubereiten,

00:06:45: was natürlich auch nochmal extrem gut ist für die Nachversorgung

00:06:49: oder wenn die Versorgung nicht ganz optimal gewesen ist aus irgendwelchen Gründen,

00:06:53: kann man das relativ schnell, ohne dass der Patient mehr Aufwand hat,

00:06:56: dass er nochmal in die Praxis oder in die OT-Werkstatt kommen muss, um das nochmal zu machen,

00:07:01: kann man das quasi vorbereiten und dann sagen, "Ach Mensch, lieber Frau Müller,

00:07:05: kommen Sie doch einfach morgen vorbei und dann können wir nochmal nachversorgen."

00:07:09: Das finde ich extrem toll an der Sache, dass Digitalisierung funktioniert.

00:07:14: Und man kann sich das vielleicht auch so ein bisschen vorstellen, wie das Maßblatt, was ihr ja alle kennt,

00:07:20: was aber im Endeffekt digital vorgehalten wird, wo aber auch die Geometrie mithinterlegt ist.

00:07:25: Und das ist schon, finde ich, ein sehr guter, oder könnte ein sehr guter Vorteil sein.

00:07:29: Dennis, hast du da noch zu dem ersten Schritt noch mal was zu ergänzen oder was zu ergeben?

00:07:34: Du hast es auch schon ein bisschen jetzt auch erzählt und ich hatte es ja auch gerade schon erwähnt.

00:07:40: Jetzt stellt sich ja die Frage, wie kommen die Gascantin oder wie kommen die Daten von dem 3D-Scanner an den Computer,

00:07:48: wo ich dann weiter modiliere und konstruiere.

00:07:51: Da kommt es dann auf den 3D-Scanner an. Es gibt Scanners, wo der Datentransfer per WLAN erfolgt

00:08:00: oder andere Scanner, wo man die Daten per Kabel überträgt.

00:08:04: Auf jeden Fall werden dann so die Daten übermittelt.

00:08:07: Dann habe ich die auf meinem Computer und mit geeigneten Programmen können wir dann die gescannten Daten direkt am Bildschirm bearbeiten.

00:08:16: Anstelle, dass wir im Gipsraum stehen, sitzt man hier jetzt am PC und bearbeitet die Scandateien und konstruiert die Ortesen oder das entsprechende Hilfsmittel.

00:08:28: Wenn man sich jetzt fragt, was ist denn die beste Software, um da schnell und super gut zu machen,

00:08:37: da muss ich euch jetzt leider enttäuschen.

00:08:39: Also auch da gibt es nicht die perfekte Software. Es kommt immer darauf an,

00:08:43: wie viel Stück in der Woche oder wie viel Stück grundsätzlich ich vorhabt zu modulieren,

00:08:52: welche Arten von Hilfsmitteln ich modulieren möchte, möchte ich eher Standard Sachen konstruieren oder sind das eher außergewöhnliche Sachen.

00:09:00: Und dafür bietet der Markt ja eine große Anzahl von Softwarelösungen an.

00:09:07: Und mein Tipp ist, bevor man sich für irgendeine Software entscheidet, sei es ob es eine lizenzbasierte Software ist oder eine Webbasierte, wo man per Download bezahlt.

00:09:19: Das heißt, man kann in der Regel immer kostenlos in der Software arbeiten.

00:09:23: Und erst, wenn man diese Datei als SDL-Datei downloadet, muss man die bezahlen.

00:09:30: Macht euch vorher Gedanken, was ihr überwiegend machen wollt, um euch dann zu entscheiden.

00:09:36: Aber auch hier kann ich euch dabei unterstützen.

00:09:40: Nehmt Kontakt zu mir auf, dann können wir uns mal austauschen und aufgrund meiner Erfahrung sowohl im OT-Bereich, aber auch im additiven Fertigungsbereich,

00:09:51: kann ich euch da, glaube ich, sehr gut unterstützen, damit ihr für eure Firma die beste Software herausucht.

00:09:58: Und auch da, weil ich das auch manchmal mitbekomme aus Gesprächen,

00:10:03: auch da ein kleiner Hinweis nochmal, nur weil eine Software teuer ist, heißt das nicht, dass es für euch in der Werkstatt die optimale Software ist.

00:10:15: Und nur weil eine Software preiswert ist, heißt es auch nicht, dass die nichts taugt.

00:10:20: Wirklich ist, so wie ihr ja auch an eine Versorgung dran geht, wenn es darum geht, was ist das Therapieziel,

00:10:28: wo man sich ja mit den Physiotherapeuten, den Eltern und den Ärztinnen und Ärzten zusammensetzt, um das beste Hilfsmittel zu besprechen.

00:10:36: Ist es da nichts anderes, sei es bei einem 3D-Scaner, bei der Software und auch beim 3D-Drucker.

00:10:42: Ihr müsst vorher für euch intern selber Ziele stecken, was ihr damit machen wollt.

00:10:47: Vollkommen korrekt. Und gerade wirklich auch das Thema, wie ist denn die Konfiguration oder die Rahmenbedingung bei euch im Sanitätshaus?

00:10:57: Es gibt Sanitätshäuser, die sagen von wegen, wir haben viele im Außendienst, die wollen gerne was Mobiles mit dabei haben

00:11:04: und schicken die Daten dann einfach per E-Mail zum Beispiel an den Innendienst oder ins IoT-Werkstatt,

00:11:10: wo denn dort entsprechend 1, 2, 3, 4, 5, wie auch immer, CAD-Künstler sind, die wirklich sehr gut mit den ganzen Sachen umgehen können, um so eine Modellierung zu machen.

00:11:19: Andere sagen zum Beispiel, nee, ich möchte eigentlich den Scan machen und sogar direkt mit den Patienten zusammen auch so eine Modellierung machen.

00:11:26: Aber das soll halt sehr mobil sein und so weiter und so weiter.

00:11:30: Also auch diese ganze Peripherie soll es ein bisschen leichter und wichtiger sein oder doch halt eine sehr hohe Performance haben.

00:11:35: Das sind ja auch so Faktoren. Deshalb stimme ich da Dennis 1.000 Prozent zu, dass es halt wirklich ein Unterschied ist,

00:11:42: wie ihr euer Sanitätshaus mit IoT-Werkstatt gestaltet hat und wie der Prozess aussieht, wie die Scan-Daten überhaupt aufgenommen werden,

00:11:50: von wem die Scan-Daten aufgenommen werden und wer diese Scan-Daten dann an den zu modellierenden OT-Experten dann weiterleiten.

00:11:58: Und ihr könnt euch das halt auch so ein bisschen vorstellen, dass halt eben das Design am Bildschirm einfach so lange angepasst werden kann

00:12:06: mit einer entsprechenden Struktur zum Beispiel oder einem bestimmten Design, was halt für deine IoT-Werkstatt besonders gut passt,

00:12:13: bis halt auch der Kundenwunsch irgendwie abgefrüchtigt ist, aber auch das Therapieziel, was Dennis ja auch schon jetzt mehrfach gesagt hat, was extrem wichtig ist.

00:12:22: Und dann kann man auch zum Beispiel dort, sei es mit einer Art von Stempeltechnik, zum Beispiel eine Figur mit reinbringen

00:12:28: oder irgendwie ein Logo oder auch so eine Numerierung oder eine Zahl etc.

00:12:33: gerade für das MDR-Thema, das kann man halt alles auf Modellierungsebene dann durchführen

00:12:38: und da gibt es halt eben unterschiedliche Tools, die das ein oder andere besser oder schlechter können, aber auch da wirklich geguckt werden muss, wie passt es dann.

00:12:45: Und am Tagesende ist es so ein bisschen wie so ein digitaler Maßschneiderer oder sowas, wo man wirklich sagt von wegen,

00:12:53: das passiert virtuell und bevor überhaupt das Material verarbeitet wird, was dann der dritte Schritt ist, den wir gleich nochmal detaillierter durchgehen,

00:13:01: also sprich bis es in den Druck geht, dann kann man da natürlich nochmal Anpassungen machen

00:13:05: und das ist wirklich halt schon so abstimmen, dass das für sein eigenes Unternehmen passt

00:13:09: oder halt für die Patienten versorgen, für die Patienten so ein schönes Bild oder eine Qualität oder das da irgendwie eine Mickey-Mouse

00:13:17: oder was auch immer mit drauf wäre, das kann man halt alles mit einprägen und das Ganze halt digital spart am Tagesende,

00:13:24: dann halt auch ein Stück weit Zeit und wahrscheinlich auch ein bisschen Kosten an der einen oder anderen Stelle

00:13:30: und man hat halt, wenn es gut läuft, eben eine passgenaue Versorgung, wenn man hat genau weiß, was man macht

00:13:37: und das bringt uns dann eigentlich zum dritten Schritt und zwar die Vorbereitung für den 3D-Druck.

00:13:44: Dennis, vielleicht wird du da mal ab und zu was was was.

00:13:46: Ich möchte etwas ergänzen zu dem Punkt, was du gerade sagtest, du hattest das, die schöne Bezeichnung gerade digitalen Maßschneiderer,

00:13:53: habe ich so auch noch nicht gehört, dazu möchte ich auch vielleicht nochmal ein Hinweis geben, auch da, du kannst das glaube ich auch bestätigen,

00:14:03: aus den unzähligen Gesprächen, die wir führen mit OT-Leuten, ist, dass ich glaube, die Meinung ist noch weit verbreitet,

00:14:12: wenn man sich jetzt einen eigenen 3D-Drucker anschafft mit der entsprechenden Software, um ein Modell zu modellieren und die Ortese zu konstruieren,

00:14:25: braucht man zusätzliches Personal.

00:14:27: Nein, ihr braucht, ich würde 100% behaupten, wer das anders sieht, kann mich gerne kontaktieren, ihr braucht definitiv kein zusätzliches Personal,

00:14:40: wenn ihr euch einen eigenen 3D-Drucker holt, weil ihr verlagert ja nur die Arbeitszeit beziehungsweise, der Prozess verschiebt sich ja ein bisschen die Leute,

00:14:51: die sonst im Gipsraum gestanden haben, beispielsweise der Außendienst kommt rein mit dem Gipsabdruck, legt den Azubi auf die Werkbank,

00:15:00: der Azubi geht in Gipsraum, rührt Gips an, schütte Gips rein, hält die Gipsstange fest,

00:15:06: dann 20 Minuten später wird der Gips empellt, der Azubi macht den grob glatt und das sind ja so Sachen, der Azubi könnte ja auch schon scannen.

00:15:18: Also der Azubi hat ja nur ein anderes Aufgabengebiet, der füllt jetzt keinen flüssigen Gips mehr in den Gipsabdruck rein,

00:15:30: sondern der nimmt vielleicht den 3D-Scanner und scannt. Und das Gleiche, wenn eine Gesellen oder Geselle dann im Gipsraum steht, um zu modellieren,

00:15:41: steht die Person nicht mehr im Gipsraum, sondern sitzt am Computer. Also das ist ja nur ein Verlagern des Arbeitsorts,

00:15:50: aber dadurch brauchen ja keine zusätzliche Arbeitszeit oder zusätzliche Arbeitskraft.

00:15:55: Also das ist mir wirklich wichtig, das auch noch mal zu betonen. Wer digital modelliert, wer digital konstruiert und auch einen eigenen Drucker in der Werkstatt hat,

00:16:07: braucht keine zusätzliche Arbeitskraft, auch wenn die Sachen gedruckt werden. Also auch da würde ich jetzt einfach, also wir haben uns auch nicht hier abgestimmt, der Dominik und ich,

00:16:18: also ich würde mich jetzt ganz weit aus dem Fenster lehnen, jeder von euch da draußen, der uns zuhört und behauptet, dass die Arbeitsprozesse oder dass der Arbeitsprozess mit den Arbeitsschritten von einer traditionell gefertigten Davo weniger und effizienter sind als digital,

00:16:39: der kann gerne mal eine Liste erstellen, wo die ganzen Arbeitsprozesse draufstehen und sich mit mir auszuhalten und der kann mich dann gerne kontaktieren und dann tauschen wir uns aus.

00:16:51: Weil ich behaupte felsenfest, dass die Arbeitsschritte bei einem digitalen Prozess wesentlich schlanker und effektiver sind als in der traditionellen Fertigung und somit am Ende des Tages in der Fertigung etwas Zeit gespart wird,

00:17:06: die ich dann wiederum in den Patienten investieren kann.

00:17:10: Da gehe ich definitiv mit, Dennis. Vielen Dank nochmal. Das war auch wirklich extrem wichtiger in hat auch hier.

00:17:16: Das ist, ich sag mal so ein Goldnugget. Nimmt das wirklich mit verinnerlich das Ganze, weil jetzt kommt mir das Lustige an der ganzen Sache.

00:17:24: Sprecht doch mal mit den OT-Werkstätten, die bereits digitalisieren. Wir betreuen ja sehr viele davon. Wir wissen, dass das keine Hexerei ist, keine Raketenwissenschaft.

00:17:36: Und dass die einen sehr starken Vorteil davon auch haben, weil diese Verlagerung einfach mal ist und so eine kleine Kirche obendrauf.

00:17:43: Das ist auch für den einen oder anderen Azubi total interessant, dass man halt nicht mehr nur in der Werkstatt irgendwie Gips gießen muss, sondern halt auch ein bisschen am Rechner was machen kann, kreativ modellieren kann, also Designen am Rechner und so weiter.

00:18:01: Also gehe ich vollkommen mit und Dennis, damit würde ich sagen, gehen wir mal auf den dritten Schritt, die Vorbereitung für den 3D-Druck. Ist das okay?

00:18:09: Genau, das ist ja vollkommen okay. Dafür bin ich bei ihr hier, um den Workflow zu erklären, aber mir war es trotzdem wichtig, weil du das auch nochmal erwähnt hattest, mit dem digitalen Marschneider da noch was zu ergänzen.

00:18:23: Vollkommen richtig, vollkommen richtig. Dafür sind wir ja da und das wollen wir auch genau diesen Impuls geben. Und jetzt gehen wir halt zur Vorbereitung. Dennis, erzähl doch mal ein bisschen, wie läuft denn so die Vorbereitung für den 3D-Druck ab?

00:18:36: Ja, nochmal ein bisschen zurückblickend. Jetzt haben wir ja den Scan gemacht, Scan ist übertragen worden, jetzt haben wir am PC das Modell erstellt, unsere Ja, Ortesenkonstruktion gemacht und jetzt beginnt die eigentliche Magie und zwar der 3D-Druck.

00:18:54: Da wird aus einer digitalen Datei dann ein physisches Hilfsmittel. Aber bevor man drucken kann, muss die Datei in die Druckvorbereitung eingeladen werden. Das Material muss sich im Drucker befinden und dann kann der Druck im Prinzip auch schon gestartet werden.

00:19:11: Früher hätte man hier eine Menge Zeit in die handwerkliche Anpassung gesteckt, heute übernimmt das dann aber der 3D-Drucker und es gibt ja verschiedenste Drucktechnologien, also da gehen wir heute nicht drauf ein, sondern wir wollen einfach nur mal den Prozess den Workflow grobs skizzieren.

00:19:28: Und nicht nur das, der Drucker kann wie in den letzten Folgen bereits angesprochen Materialen verarbeiten, die leicht sind, die stabil sind und für den Patientenkomfort optimiert sind.

00:19:43: Das stimmt, genau. Und wie du auch sagst, wir wollen jetzt hier nicht die eine Technologie oder andere Technologie entsprechend beschreiben.

00:19:50: Ja, ich habe schon wieder ausgeholt, wollte viel zu sehr dann in das Fachlehrer-Kanal.

00:20:03: rein, aber da geht es ja heute auch gar nicht drum. Genau, deswegen, also ich sage mal, da haben wir

00:20:07: ein bisschen schon geredet, auf jeden Fall beim Kunstharz Drucker haben wir ja schon mal eine tolle

00:20:10: Folge gemacht, die da informativer war und wir werden auch zu den anderen Systemen in den nächsten

00:20:15: Folgen dann auch mal so ein Schwerpunkt Thema machen und genau, aber grundsätzlich halt wichtig

00:20:21: ist Druckvorbereitung, dass man natürlich das digitale Abbild, was dann meistens in der STL-Datei

00:20:26: mündet, nur dass man da mal so ein Begriff hat, dass man die hat vorbereitet für das Drucksystem

00:20:30: und gerade im Bereich der Autobeditechnik sehen wir halt von wegen, dass auch die Materialien,

00:20:36: die MDR freigegeben oder zertifizierten Materialien natürlich extreme Vorteile bieten, weil das ist

00:20:42: auch was, worauf wir natürlich setzen, dass die Lösungen, die wir halt anbieten, auch MDR zertifiziert

00:20:47: sind und durch das Design auch, die Atmungsaktivität, kann man halt extrem schöne Designs gestalten,

00:20:52: die herkömmliche Hilfsmittel, ich sage mal, auch übertreffen können, nicht müssen, aber können

00:20:58: und dann gibt es natürlich so das Thema, dass man halt für den Patienten einen schönen Tragekomfort

00:21:04: herleiten kann zum Beispiel oder dass dadurch entsprechend auch, weil man ja nur das Material,

00:21:10: was aufgetragen wird oder was verdruckt wird, wird ja entsprechend dann auch verwendet,

00:21:14: dadurch hat man auch so ein bisschen das Thema Nachhaltigkeitskomponente, weil halt nur dort

00:21:19: Material verwendet wird, wo es auch benötigt wird und das ist halt natürlich auch ein klarer Vorteil

00:21:23: und das Tollste am Tagesende, dass die Drucker über Nacht halt arbeiten können und du als

00:21:30: OT-Experte am nächsten Tag oder am nächsten Morgen oder je nachdem wie die 3D-Druckgeschwindigkeit

00:21:36: deines Druckjobs halt läuft, das kann halt auch mal ein Tag dauern oder anderthalbt Tage dauern,

00:21:41: das ist wirklich mal auch zwei Tage, je nachdem was man für ein Drucksystem hat und wie massiv

00:21:45: das Ganze ist und dann kommt der oder die OT-Expertin in die Werkstatt, nimmt die Teile aus dem Drucker

00:21:51: heraus, finalisiert das Ganze, zum Beispiel entpulvert das oder verdichtet das oder färbt das vielleicht

00:21:57: oder ja macht dann halt noch entsprechend die Begurtung mit dran, ich habe jetzt mal gelernt Dennis,

00:22:02: die Begurtung und ja einfach die finalen Anpassungen, damit dann die Abgabe handwerklich auch wirklich

00:22:09: perfektioniert wird und dass dann der Patient auch wirklich entsprechend ja das bekommt, was er auch

00:22:16: braucht und zwar wirklich eine gute Versorgung, um schnell wieder gesund zu werden. Da möchte ich aber auch noch mal was ergänzen, was du

00:22:25: natürlich so nicht wissen kannst, aber du hast es kurz angerissen, es ist ja trotzdem noch handwerkliche

00:22:32: Arbeit notwendig, auch wenn die Orteuse fertig gedruckt wurde und was natürlich trotzdem von einem

00:22:38: Menschen gemacht werden muss, ist die Qualitätskontrolle, ob die gedruckte Orteuse auch der Qualität

00:22:45: entspricht, wie ich sie abgeben möchte. Auch ein Drucker kann natürlich mal einen Fehldruck haben,

00:22:50: also das möchte ich auch nur noch mal gesagt haben, nicht dass man denkt okay, jetzt hat man 3D Drucker

00:22:57: und das funktioniert immer zu 100 Prozent. Also es ist trotzdem erforderlich, dass aber das ist auch laut

00:23:06: QM ja vorgesehen, dass ja eine Endkontrolle stattfindet, das muss natürlich weiterhin gemacht werden.

00:23:12: Ja definitiv, vollkommen richtig, auch danke nochmal für die Ausführung, total super tolle

00:23:17: Ergänzung, weil es ist auch so, wir würden auch lügen, wenn wir sagen, jeder Druck kommt 1000 Prozent

00:23:24: korrekt raus, das kann an vielen Aspekten der Fall sein, das kann auch sein, dass das Material mal

00:23:29: verklumpt oder dass das Filament irgendwie ein Problem hat oder beim Resin irgendwie was beim

00:23:34: Aushärten nicht richtig funktioniert hat, aber auch bei der Modellierung, dass einfach das Modell an

00:23:38: einer Stelle irgendwie nicht gut gedruckt worden ist oder in der Z-Ebene was falsch gelaufen ist,

00:23:43: das passiert, das passiert auch immer wieder mal, das muss man auch akzeptieren, aber genau da braucht

00:23:47: man ja auch den Handwerker, der einschätzen kann, ist das gut, ist das schlecht, ist das abgabefähig

00:23:54: und passt die Qualität, vollkommen richtig. Ja, sehr schön, dann haben wir das zumindest skizziert,

00:24:02: der Patient kommt dann entsprechend in die UTH-Werkstatt oder in den Insanitätshaus,

00:24:07: wird dann entsprechend versorgt und dann ist eigentlich die ganze Magie meines Wissens oder von

00:24:12: meinem Gefühl her soweit erst mal durchgeführt, oder Dennis? Also würde ich jetzt auch erst mal sagen.

00:24:19: Richtig, richtig, ja und an der Stelle haben wir nochmal einen vierten Punkt uns überlegt und zwar

00:24:25: das Thema praktische Einwände und wie man sie denn löst. Also das Thema ist ja, man hat ja immer

00:24:32: wieder irgendwelche Sachen, wo man selber, also du als Hörer, hast bestimmt jetzt fleißig mitgeschrieben

00:24:38: und du als Hörer hast bestimmt noch 200 Einwände in deinem Kopf, warum es aus deiner Warte, aus

00:24:46: deinem Blickwinkel nicht funktioniert und genau das wollen wir hier auch nochmal ganz kurz thematisieren

00:24:52: und weil wir kriegen halt ganz oft in diesen Anfangsgesprächen halt einfach mal mit, ja das

00:24:58: klingt ja alles gut, aber das ist zu teuer und wir haben ja gar nicht die Ressourcen und so

00:25:02: weiter und so weiter, solche Vorbehalte sind definitiv verständlich, aber auch oft unbegründet.

00:25:10: Dennis, wir haben es ja gerade schon besprochen, du hast es ja auch nochmal wirklich untermauert und

00:25:14: nochmal gesagt, es geht nicht darum jetzt 20 neue Leute einzustellen, um diesen Prozess in die Hand

00:25:19: zu haben, sondern verlagert einfach die Arbeitskraft halt in einen, ich sag mal anderen Raum oder

00:25:24: an ein anderes Tool, an ein anderes Werkzeug, das ist im Endeffekt so, was ihr bitte, bitte,

00:25:29: bitte als Quintessence noch mal mitnehmen solltet, wenn ihr da sehr viele Einwände und

00:25:33: Vorwände habt. Auch das ganze Thema, das ist ganz schön teuer, die Frage ist eher bezogen auf,

00:25:39: was ist es denn wirklich teuer? Man hat natürlich einen Investmentniveau, keine Frage, die je nachdem

00:25:47: größer oder niedriger ausfallen können, aber dort muss man sich auch überlegen, ihr habt ja in eurer

00:25:53: Werkstatt auch verschiedenste Investitionen schon getätigt und was habt ihr denn im Gegenwert

00:25:59: dafür bekommen und zwar in den meisten Fällen bei Geräten Unterstützung, damit halt die Fachleute

00:26:05: unterstützt werden und genau das möchte ich euch auch noch mal mitgeben, denkt doch mal

00:26:11: darüber nach, seid vielleicht nicht ganz so skeptisch, gerade mit dem ja, wir haben keine

00:26:16: Ressourcen und ja, das ist alles viel zu teuer, sondern hört euch das doch mal an, geht mit uns

00:26:21: in den Dialog und schaut einfach mal, wie man Schritt für Schritt, denn tatsächlich eine

00:26:27: digitale Werkbank oder eine digitale Werkstatt langfristig bei euch umsetzen kann, um dann halt an

00:26:35: den ein oder anderen Stellen vielleicht aktuell sehr aufwendige Schritte ein bisschen zu reduzieren,

00:26:40: damit denn auch die Kollegen und die Experten bei euch, die OT-Leute, dass die halt noch mal ein

00:26:46: bisschen entlasteter auch werden in dem täglichen Bedarf in der großen Anzahl an Versorgung,

00:26:52: die so oder so getätigt werden sollen und das macht natürlich auch, ich sag mal die Kollegen

00:26:58: ein bisschen vielleicht auch vom Gesundheitsgrad, wenn es nicht ganz so stressig ist, also vielleicht

00:27:04: auch ein bisschen entspannter, man kennt das ja, wenn super viel zu tun ist, dann ist man eigentlich

00:27:09: unentspannt, man muss das noch fertig machen und das noch fertig machen und wenn man halt weiß,

00:27:13: gut ich habe das alles vorbereitet und über Nacht unterstützt mich einfach ein neuer Kollege,

00:27:19: das ist dann quasi der Drucker oder die Druckerflotte, die man hat und am nächsten Tag geht es dann

00:27:25: halt einfach weiter, das ist doch total super. Also du hattest jetzt ja auch gerade gesagt so

00:27:32: ein klassischer Einwand ist ganz oft, ja das klingt gut, wir wollen noch umsetzen, aber das ist zu

00:27:38: teuer, ja und da würde ich jetzt mal eine provokante Aussage tätigen, die auch in Richtung der

00:27:45: Geschäftsführenden geht, stellt euch einfach mal die Frage, was das Arbeitgeberbrutto von einem

00:27:52: Gesellen in der OT-Werkstatt ist, das darf man ja nicht vergessen, ja also ich kenne die Zahl,

00:27:59: also das bekommen wir ja relativ leicht raus, was so eine bundesweite Durchschnittszahl ist und dann

00:28:05: das Arbeitgeberbrutto und da bezahlt man ja auch das Geld, nur ich glaube der Unterschied ist so ein

00:28:13: bisschen psychologisch, dass man, wenn man sich etwas kauft, einen Gegenstand hat, wie in dem Fall,

00:28:20: dass man das Geld sofort bezahlt und wenn man Personal hat, bezahlt man ja niemals, sage ich mal,

00:28:27: am ersten ersten dem Personal schon das komplette Jahresgehalt und deshalb fällt das vielleicht

00:28:34: gar nicht so auf, aber eine Geschäftsführerin überlegt mal, wie hoch das Arbeitgeberbrutto ist

00:28:41: und dann kommt auch gerne auf uns zu und dann können wir euch mal vorrechnen, wie teuer ein

00:28:48: Harz oder ein Pulverdrucksystem ist und dann würde ich fest behaupten, dass man dann nicht mehr denkt,

00:28:54: dass es zu teuer ist. Genau und es geht ja auch gar nicht darum, irgendwie das Team zu minimieren

00:29:02: oder da Leute irgendwie rauszuschmeißen, jetzt kommt der Drucker, auch das möchte ich dann noch

00:29:06: mal unterschreiben, wenn jetzt jemand denkt, ja, ja, jetzt geht es darum, irgendwie Drucker kommt und

00:29:10: dann brauchen wir die Kollegen nicht mehr, nein, das ist auch totaler Quatsch, sondern ist es wirklich

00:29:14: zum Unterstützten. Das haben wir ja gerade auch schon gesagt, es ist ja trotzdem noch handwerkliche

00:29:18: Arbeit notwendig und dadurch wird ja auch keine Stelle gestrichen, nur weil ein 3D Drucker jetzt

00:29:25: in der Werkstatt ist. Korrekt, genau, also nur, dass hier auch keiner das falsch irgendwie deuten

00:29:29: kann oder so. Wir wollen halt nur mal die Augen öffnen, auch gerade mit dieser Folge, die ja

00:29:33: wirklich jetzt mal sehr konkret ist in vielen, vielen Punkten, die wir haben. Ja, denn es fällt uns

00:29:38: noch irgendwie was ein, auch zu dem Thema so Einwände im Kopf oder so. Hast du da nochmal was

00:29:43: bei dir auf dem Zettel, wo du sagst von wegen dir, dass wir nochmal wichtig mitzugeben? Ja, gut,

00:29:49: die Lernkurve in der Praxis ist gar nicht so steil. Wir haben zum Beispiel Schulungen und

00:29:54: Einführungspakete speziell für die OT-Betriebe konzipiert, die den Einstieg in die Digitalisierung

00:30:01: der OT-Werkstatt erleichtern sollen. Beispiel, viele denken, dass sie irgendwelche Ingenieure

00:30:09: oder Experten brauchen, um das Ganze zu bedienen, aber die moderne Software ist so benutzerfreundlich,

00:30:16: dass ein erfahrener Orthopädie-Techniker die Grundlagen schnell erlernt kann und auch die

00:30:22: Druckvorbereitung, die Bedienung des Druckers und die Nacharbeit. Das ist alles kein Hexenwerk,

00:30:28: wenn man auf gute Drucklösungen wie zum Beispiel von HP oder Formlabs setzt. Und hier kann ich

00:30:36: auch nochmals anbieten, auch wenn ich sehr viel immer anbiete, ja. Aber ich kann auch gerne

00:30:45: Workflow-Videos zeigen, die ich selber gefilmt habe, sowohl für Pulverdruck als auch für den

00:30:52: Resiendruck, damit man sehen kann, dass es wirklich nicht schwierig ist. Und die Videos,

00:30:59: die fangen bei A an und hören bei Z auf, weil ich mit Vorurteilen oder, ja, mir fehlt jetzt gerade

00:31:07: das Wort, also ich will damit aufräumen, dass das in den Köpfen der Leute drin ist,

00:31:14: dass es so kompliziert ist und dass wir keine Zeit dafür haben. Und ich bin fest davon überzeugt,

00:31:20: wenn man sich die Videos mit mir anschaut, ich die erkläre, ändert sich die Meinung,

00:31:25: weil man die Leute wirklich sehen kann, dass es kein Hexenwerk ist, dass es einfach zubedienen

00:31:31: ist und keine zusätzlichen Personalressourcen erfordert. Genau. Und auch diese Videos und

00:31:37: der Zugang oder der Austausch, wie gesagt, dafür haben wir genau diese Schulungspakete und

00:31:42: Einführungspakete extra für euch zusammengestellt, denn es hat sich sehr viel Mühe gegeben, so was

00:31:48: wirklich zu kuvertieren, genau für euch, damit ihr auch abgeholt werdet. Weil, wie gesagt, unsere

00:31:55: Mission, wie ich schon in der letzten Podcastfolge gesagt habe, wir möchten bis 2030, dass jedes

00:32:00: Sanitätshaus in Deutschland die Möglichkeit hat, eine eigene digitale Werkbank umzusetzen. Dafür

00:32:06: sind wir hier, dafür nehmen wir uns die Zeit, dafür haben wir auch unter anderem diesen Podcast

00:32:11: natürlich, um darüber zu informieren. Das heißt vielleicht nicht, dass wir bis 2030

00:32:14: diesen Podcast führen werden. Das ist auch mal eine gute Frage. Wahrscheinlich gehen uns dann die

00:32:18: Themen irgendwann aus. Ich weiß es nicht. Dachte du, bis 2040 oder so. 2050 war. Auf den zu arbeiten.

00:32:24: Genau. Ein bisschen die Rente und darüber hinaus. Genau. Oder die Karri macht einfach weiter. Nee,

00:32:30: mal gucken, was so kommt. Ich lass mich überraschen. Aber genau also da, auch so ein bisschen dieser

00:32:37: Blick in die Zukunft. Das ist auch noch mal eine ganz gute Überleihtgedrohen. Weil an der Stelle

00:32:42: halt von wegen, was bringt denn überhaupt so, wenn wir in die Zukunft gucken, eben die digitale

00:32:46: Werkstatt? Weißt du, wie sieht denn so die digitale Werkstatt der Zukunft aus? Und da fällt mir

00:32:51: auch gerade so das ein oder andere ein bisschen ein. Einfach mal so, so ad hoc, wenn man sich jetzt

00:32:56: mal überlegt. Jetzt die nächsten, sagen wir mal, zehn Jahre, wenn wir zehn Jahre mal weiter gucken.

00:33:01: Und wir überlegen uns denn, wie sieht denn so ein Prozess in der Werkstatt aus, in der OT-Werkstatt

00:33:06: aus? Ja, dann haben wir bestimmt auch wirklich automatisierte Prozesse und einen sehr guten

00:33:11: digitalisierten Prozess. Das denke ich mal schon. Wir haben sehr schöne und präzise Modelle, die

00:33:16: digital vorgehalten werden. Man hat gegebenenfalls einen komplett digitalen Produkt passen. Davon

00:33:21: bin ich auch sehr stark überzeugt. Dafür bieten wir ja auch Lösungen an, dass man halt auch

00:33:26: dieses ganze Thema Nachverfolgbarkeit ja auch wirklich komplett umsetzen kann für seine OT-Werkstatt.

00:33:31: Man hat, denke ich mal, einen sehr hohen Individualisierungsgrad bei der Patientenversorgung. Und

00:33:37: was ich total lustig und cool finden würde, also im positiven Sinne, wenn man so was hätte,

00:33:42: wie man kriegt quasi eine Versorgung hin, die direkt vor der Tür des Patienten geschieht. Also

00:33:48: so was wie der OT-3D-Transporter, der dann halt dezentral zum Patienten fährt, wo denn der Drucker

00:33:56: drinnen ist, wo die sich dann da reinsetzen können oder hinstellen können, die Patienten. Und

00:34:01: dann bekommen sie dort die Versorgung. Und die Versorgung ist dann extrem schnell mit, sage

00:34:06: ich mal, in wenigen Minuten vielleicht auch sogar umgesetzt, wie so eine Art Pop-Up-Store für

00:34:11: gedruckte Hilfsmittel. Das würde ich so als Idee total charmant finden. Und ich wette, ich wette

00:34:16: mit dir gerade so bei kleineren Betrieben oder sowas, wäre das zum Beispiel auch eine Chance,

00:34:21: sowas halt umzusetzen. Also, denk auch mal selber. Also du als Zuhörer, denk doch mal nach, wenn du

00:34:27: jetzt zehn Jahre in die Zukunft guckst, das ist sehr weit, ich weiß, zehn Jahre sind sehr weit weg,

00:34:32: aber wie würde denn deine digitale Werkstatt aussehen? Und ich finde die Idee ganz lustig auf

00:34:39: jeden Fall mit diesen 3D Pop-Up-Store auf Rädern, wo man dann diese Hilfsmittel relativ schnell

00:34:45: oder gefestigen kann. Aber warum soll das denn nicht gehen? Also ich finde die Idee super. Und wenn man mal

00:34:50: bedenkt, dass man ja teilweise im Ausländdienst ist, eine Einrichtung betreut, wo man 3, 4, 5,

00:34:56: 6 Patienten so hintereinander hat und dann könnte man das tatsächlich ja so machen. Den ersten

00:35:03: Patienten scammed man, dann konstruiert man mal eben kurz die Orthese, sendet den Druckauftrag an

00:35:10: den Drucker, der dann in dem Transporter ist, dann geht man zum zweiten Patienten, zum dritten

00:35:16: Patienten und wenn man da fertig ist, dann ist die Orthese vom ersten Patienten schon fertig gedruckt.

00:35:22: Ja, klingt eigentlich rund, oder? Also passt es bitte.

00:35:28: Von der Druckgeschwindigkeit funktioniert das ja auch schon, wenn man sich mal den Form 4 anschaut,

00:35:35: da habe ich ja so eine kleine unterarm lagerungs Orthese innerhalb von 1,5 Stunden gedruckt.

00:35:41: Das stimmt. Da kann man dann wirklich nochmal auch Zeit mal mit den Patienten verbringen und sich

00:35:46: wirklich auf die Bedürfnisse einstellen, wo man ja sonst immer keine Zeit hat und hat dann aber,

00:35:51: ja, das ist ein sehr gutes Beispiel mit dem Form 4, extrem schnell, extrem gute Qualitäten,

00:35:56: den man da bekommt, ja auch nicht vielleicht für jede einzelne Anwendung immer perfekt. Da gibt's

00:36:01: halt auch kleine Details, aber für viele Bereiche, so wie du das ja auch schon gesagt hast, also

00:36:07: für den Anwendungsfeld kann man das nämlich auch machen. Also deswegen, denk mal ein bisschen weiter,

00:36:11: setzt mal um. Ich bin mal gespannt, liebe, liebe Otheler, meldet euch bei uns, wenn du jetzt Lust hast

00:36:17: und sag von wem komm, wir wollen das genau, das wollen wir umsetzen, diesen Pop-Up Store oder 3D-OT-Transporter

00:36:23: für gedruckte Hilfsmittel. Wir unterstützen euch sehr gerne dabei, gar kein Problem. Also und dann

00:36:28: werden wir das auf jeden Fall sehr doll kundtun, dass es tolle innovative Unternehmen gibt, auch im

00:36:34: Bereich der OT natürlich, die sowas hat umsetzen. Das wäre echt lustig. Also ich würde es total

00:36:39: toll finden und stark finden und das zeigt doch mal denn auch so deutsche Innovationen. Genau. Bin ich

00:36:46: gut? Ich würde aber gerne auch noch was kurz sagen, weil ich glaube, wir sind ziemlich am Ende, Dominik.

00:36:53: Ja. Noch mal auch eine Aufforderung oder noch mal einen Hinweis, weil ich das gerade nur so ganz

00:36:58: kurz in einem Beisatz erwähnt hatte. Wir bieten ja auch Schulungen und Einführungspakete an und

00:37:05: gerade bei der Schulung. Das ist eine nachhaltige Schulung, die über ein halbes Jahr geht, wo wir

00:37:11: gemeinsam mit euch die Schwerpunkte festlegen, um euch zu begleiten. Das ist eine Kombination aus

00:37:17: Webterminen und vor Ort. Und das hilft euch, den oder die ersten Schritte in die Digitalisierung

00:37:26: zu gehen und ihr werdet ja von uns permanent begleitet, so dass ihr dann auch schnell zu den

00:37:33: Zielen kommt, die ihr euch vorstellt. Also auch da könnt ihr euch gerne bei uns informieren. Ich kann

00:37:40: euch das gerne im Detail noch mal vorstellen und da profitiert ihr auf jeden Fall von. Definitiv.

00:37:47: Ja. Also nutzt die Chance, wenn du wirklich umsetzen willst, kontaktiert Dennis, kontaktiert uns. Das

00:37:53: Ganze werden wir natürlich auch die Kontaktarten und so einen Inchonutz mitpacken. Aber ihr findet

00:37:56: uns, wenn ihr uns finden wollt, findet ihr uns definitiv. Sei es bei LinkedIn, sei es per E-Mail,

00:38:01: sei es per Berichttaube Fax. Wir haben sogar noch eine Fax-Nummer übrigens. Also wer noch ein Fax

00:38:07: Nutz oder so. Auch das kann man machen. Also total super. Wir wollen halt nachhaltig,

00:38:13: nachhaltig, langfristig und nicht so einen Schnellschuss. Wir machen da mal ein Training

00:38:18: und danach mit den Sinnfluten, sondern wirklich, dass das auch in der OT-Werkstatt gelebt wird und

00:38:23: dass die Transformation bekommt. Und auch an der Stelle, unabhängig von den Videos und digitalen

00:38:28: Medien, die wir da haben, ihr könnt auch sehr, sehr gerne bei uns in den Showroom kommen. Aber

00:38:34: wichtig ist von wegen. Im Showroom haben wir ja alle Geräte da, können alles zeigen, können

00:38:38: den gesamten Prozess zeigen, wie das Ganze funktioniert. Aber ganz, ganz wichtig, bitte

00:38:42: nicht einfach vorbeikommen, weil wir brauchen einen Termin. Das ist wie beim Arzt. Beim Arzt

00:38:47: kann man im Notfall hingehen, aber bei uns ist es halt so, wir brauchen Termin. Wir müssen vorplanen,

00:38:53: wir brauchen Termin, wir wollen ja auch die Zeit für euch nutzen. Und nicht, denn kommt der nächste

00:38:58: Ding, ich habe da mal eine Frage, wie läuft so eine digitale Werkstatt ab? Nein, sondern wir wollen

00:39:02: eine Zeit für euch nehmen. Und damit würde ich sagen, machen wir einen Haken dran, oder? Also

00:39:07: nochmal besten Dank, lieber Hörer, für deine Frage, die du reingestellt hast. Wir nehmen das

00:39:12: total ernst. Wir haben jetzt fast 40 Minuten auf der Uhr. Das ist die längste Folge, die wir je

00:39:17: gemacht haben, Dennis. Unglaublich. Aber ich denke mal, da war richtig viel dabei. Schreibt, ich

00:39:23: glaube, ihr habt richtig mitgeschrieben. Da waren Tipps und Tricks dabei, wie ihr wirklich

00:39:27: praktisch umsetzen könnt. Und wenn ihr dabei Hilfe braucht, sprecht uns einfach an. Dafür sind

00:39:31: wir da. Das ist unsere Passion. Wir unterstützen euch. Und an der Stelle, wenn ihr Schoenuts findet,

00:39:36: dann nochmal ein paar Infos. Gibt uns gerne eine positive Bewertung bei den ganzen Plattformen,

00:39:40: wo wir sind. Genau, wie bei Apple iTunes oder bei Spotify. Ganz viele sind bei Spotify dabei,

00:39:46: habe ich gesehen. Total der Hammer. Also vielen, vielen Dank, wirklich, dass du zuhörst, dass du

00:39:50: dabei bist. Kommt in unsere LinkedIn-Gruppe, 3D-Druck in der Autopodentechnik an Wender aus

00:39:55: Deutschland und bestellt euch den Praxisleitfaden. Und wir freuen uns auf nächstes Mal und kommt ins

00:40:02: Handeln. Das ist für uns das aller, aller wichtigste. Vielen Dank.

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