3D-Scanner in der Orthopädietechnik : 5 Dinge, die du vor dem Kauf unbedingt wissen musst

Shownotes

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen in der OT3D Werkstatt.

00:00:03: Ich bin Dominik Heinz und heute nehmen wir euch mit auf die Reise durch die Welt der

00:00:09: 3D-Scanner.

00:00:10: Also wenn du gerade überlegst, ein 3D-Scanner für deine Autopedie-Werkstatt zu kaufen,

00:00:15: aber dir ein bisschen unsicher bist, naja, worauf sollt ich denn achten, was ist gut,

00:00:19: was ist schlecht, sollt ich nur das nehmen, was alle anderen nutzen oder gibt es vielleicht

00:00:23: doch noch mal eine andere Lösung, dann bist du heute genau richtig und gemeinsam mit meinem

00:00:28: Co-host Dennis Objeka freue ich mich, dass wir heute mal die wichtigsten Rahmenparameter

00:00:33: und wichtigsten Fragen rund um das Thema 3D-Scanning beantworten können.

00:00:39: Hi Dennis, guten Morgen, sei gegrüßt.

00:00:41: Wie geht es dir?

00:00:42: Ja, guten Morgen.

00:00:43: Ja, mir geht es ganz gut und ich freue mich schon sehr, dass wir dieses superspannende

00:00:48: Thema heute mal in einer Podcastfolge etwas tiefer besprechen, als wir ja in einigen Podcastfolgen

00:00:55: vorher schon mal ganz grob nur angerissen haben.

00:00:58: Und wenn man sich ja mal den gesamten Prozess anschaut, dann ist das Scanning ja der erste

00:01:04: Schritt, wenn man den traditionellen Prozess digital umgestalten möchte.

00:01:08: Und es gibt so viele Optionen da draußen, aber auch einige Stolpersteine, die man kennen

00:01:14: sollte.

00:01:15: Und heute versuchen wir etwas Klarheit in die ganze Thematik zu bringen.

00:01:19: Na Mensch, das passt auf jeden Fall und ich freue mich schon auf das gesamte Thema, weil

00:01:23: gerade das 3D-Scanning ist ja wirklich eine sehr, ich sag mal die größte Crux in der

00:01:28: digitalen Prozesskette erst mal einen guten Scanning hinzubekommen, um dann halt die Weiterverarbeitung

00:01:32: zu machen.

00:01:33: Also lass uns doch einfach mal direkt durchstarten.

00:01:36: Und Dennis, du hast dir bestimmt wieder ein paar Notizen vorher gemacht, wie immer.

00:01:40: Und in welcher Hauptkategorien kannst du denn die 3D-Scanner bezogen natürlich auf die

00:01:45: Autopädie einteilen oder in den medizinischen Kontext ein bisschen einteilen?

00:01:49: Ja, genau so ein paar Stichpunkte habe ich mir schon gemacht, aber ich würde sagen,

00:01:54: dass ich da schon alter Fuchs bin, was das 3D-Scanning angeht.

00:01:59: Ich glaube, ich habe 2016 angefangen zu scannen.

00:02:03: Aber du sagst ja auch im Bezug auf Gesundheitsbranche, auf Autopädie-Technik, glaube ich, können

00:02:11: wir 4 Kategorien oder können wir das in 4 Kategorien aufteilen?

00:02:18: Angefangen mit dem Handscanner.

00:02:20: Das bedeutet, dass man das Scansystem in die Hand nimmt.

00:02:24: Das ist dann ideal für schnelle, flexible Anwendungen, zum Beispiel, wenn man direkt

00:02:29: an Patienten scannen möchte oder wenn man Modelle, Hilfsmittel einscannen möchte.

00:02:35: Dann gibt es ja noch den Fußscanner, der ist in der OST sehr weit verbreitet.

00:02:41: Der ist perfekt für die Vermessung von Füßen gedacht, woraus man dann wiederum einlagen

00:02:48: oder insgesamt für die gesamte Schuhversorgung dann generieren kann, das was dann daraus kommt.

00:02:55: Dann gibt es im Sanitätshaussektor, im Sanitätshausumfeld ja noch einen Scanner,

00:03:00: womit dann oder den man benötigt für die Kompressionsstromversorgung.

00:03:06: Hier sind spezialisierte Lösungen gefragt, die dann exakt die Beinvermessung vornehmen.

00:03:15: Etwas größer gedacht noch mal, vielleicht kennen das einige von euch.

00:03:19: Also ich hatte vor kurzem die Erfahrung gemacht, als ich beim Zahnarzt war,

00:03:23: beziehungsweise beim Kieferorthopäden.

00:03:27: Der hatte für meine Schiene dann auch meinen Mundraum gescanned.

00:03:31: Also es gibt dann auch Oralscanner für den Mundraum oder CT Scanned-Daten für invasive Einsätze.

00:03:39: Ja, das ist doch auf jeden Fall schon mal eine ganz gute Übersicht Dennis.

00:03:43: Und ich sage mal, wenn wir noch was vergessen haben,

00:03:45: dann lieber zuhörer, schreibt uns bitte einfach mal eine Nachricht, wenn wir da noch mal was vergessen haben.

00:03:51: Aber das ist schon von unserer Wahrnehmung her erst mal die vier Hauptkategorien,

00:03:55: wo man das halt klassifizieren kann.

00:03:57: Und natürlich gibt es noch viele, viele andere Arten, wie zum Beispiel auch,

00:04:01: wenn ich so in Richtung Maschinenbau zum Beispiel oder Produktionen schaue,

00:04:05: da kenne ich das halt auch von dem einen oder anderen Kunden.

00:04:07: Das hat zum Beispiel auch automatisierte hochpräzise Scan-Lösung

00:04:11: für zum Beispiel das Qualitätsmanagement eingesetzt wird.

00:04:13: Dass man zum Beispiel die STL-Datei, also die Konstruktionsdatei,

00:04:18: vergleicht mit dem Druckergebnis, um dann automatisiert zu prüfen,

00:04:24: wo hat man der entsprechende Toleranzabweichung zum Beispiel.

00:04:27: Und das ist dann halt eher so ein Thema für Produktionsumfelder.

00:04:31: Aber jetzt nicht direkt jetzt hier für den OT-Einsatz sage ich jetzt mal.

00:04:35: Aber ich wollte mal so ein bisschen am Rande mal noch mal erzählen,

00:04:39: weil es gibt ja wirklich eine große Auswahl von verschiedenen Scan-Möglichkeiten.

00:04:43: Und für uns ist natürlich jetzt wichtig von wegen, dass wir eben nicht vergessen dürfen,

00:04:47: dass der Scanner eben für die OT-Werkstatt passen sollte.

00:04:51: Und nicht jeder Scanner ist dafür natürlich geeignet, oder Dennis?

00:04:55: Richtig, richtig, ja.

00:04:56: Also die Anforderungen sind extrem unterschiedlich.

00:04:59: Ja, also wir merken es ja auch immer wieder.

00:05:03: Also wenn wir aber die große Frage, die erste große Frage natürlich erst mal mitstellen sollten,

00:05:07: was soll denn eigentlich gescannt werden?

00:05:09: Also das ist ja wirklich so, was man immer erstmal beantworten sollte,

00:05:13: und wo man sich selber klar werden sollte, was soll eigentlich gescannt werden?

00:05:16: Genau, also das ist auch die erste Frage, die man sich stellen sollte,

00:05:21: finde ich zumindest, das ist sozusagen der Kernpunkt.

00:05:25: Möchtest du Patienten oder Hilfsmittel beziehungsweise Gipsmodelle skin?

00:05:31: Jede Anwendung hat nämlich ihre eigenen Anforderungen.

00:05:35: Ja, das sehe ich genauso.

00:05:37: Also die Leute, die haben halt meistens so ein Scanner und merken dann vielleicht auch nochmal Mensch,

00:05:43: das ist gar nicht für den Zweck geeignet, den ich halt habe,

00:05:46: oder er wird halt nicht so häufig verwendet,

00:05:48: dann könnte es zumindest ein Kriterium sein,

00:05:50: dass man vielleicht gar nicht so, dass nicht ganz so ganz klar ist,

00:05:53: was soll denn wirklich gescannt werden?

00:05:55: Und das ist halt schon nochmal eine Herausforderung,

00:05:57: die es halt zu klären gibt.

00:05:59: Ganz zuerst zu sagen von wegen was soll denn überhaupt gescannt werden?

00:06:02: Genau, also deshalb aus meiner Erfahrung,

00:06:07: aus meiner eigenen Erfahrung, aus der Praxis,

00:06:10: aber auch aus den ganzen Gesprächen,

00:06:13: die ich schon geführt habe, seitdem ich bei Druckerfachmann bin,

00:06:16: würde ich das als erste wichtigste Frage stellen.

00:06:21: Die zweite Frage, die man sich stellen muss, ist natürlich der Einsatzort.

00:06:26: Willst du den Scanner mobil einsetzen,

00:06:29: etwa bei Hausbesuchen, in Schulen, Einrichtungen, Krankenhäuser,

00:06:33: oder mache ich viele OP-Versorgungen,

00:06:35: dann ist es nämlich besser ein leichtes akkubetriebendes Modell zu holen.

00:06:40: Das gleiche gilt beispielsweise für den Einsatz in der Werkstatt,

00:06:44: wenn ihr viele Modelle oder Hilfsmittel scannen möchtet,

00:06:48: ist meiner Meinung nach hier auch ein kabelloser Scanner besser als ein stationärer Scanner.

00:06:56: Wenn allerdings die Patienten überwiegend zu euch in die Firma kommen,

00:07:01: macht ein stationärer Scanner mehr Sinn, meiner Meinung,

00:07:05: da ein stationärer Scanner nochmal andere Vorteile hat als ein akkubetriebener Scanner.

00:07:11: Wenn diese Frage auch beantwortet ist,

00:07:15: stellt sich jetzt so die Frage, was vielleicht die Geschäftsführer

00:07:19: oder was denen mehr so im Kopf rumschwebt.

00:07:22: Die dritte Frage sollte lauten, wie viel Budget habe ich überhaupt zur Verfügung,

00:07:27: um ein Scanner zu kaufen.

00:07:29: Und ja, so aktuell vor einiger Zeit oder vor paar Wochen war ja die Formnext,

00:07:35: da konnte man sich ja wieder sehr gut erkundigen.

00:07:37: Und gute Scansysteme starten ja schon bei 1000 Euro

00:07:42: und bezogen auf den UT Bereich geht es ja hoch bis ca. 15.000 Euro.

00:07:49: In dieser Preispanne bekommt man objektiv betrachtet schon sehr gute Scanner.

00:07:54: Aber es nutzt einem keinen Scanner für 15.000 Euro,

00:07:58: der für den stationären Einsatz gedacht ist, wo ich zusätzlich auch noch einen PC brauche,

00:08:04: wenn ich meine Scans immer im Außendienst mache oder viel in OP's bin,

00:08:09: um Post-OP Versorgung zu machen.

00:08:11: Oder wenn ich nur Gipser abscannen möchte,

00:08:14: reicht auch ein akkubetriebener Scanner mit einer sehr guten Auflösung allerdings.

00:08:19: Da sollte man schon darauf achten und keine Kompromisse eingehen.

00:08:23: Es ist ja wirklich ärgerlich, wenn ich ein perfekt passendes Modell habe,

00:08:28: aber durch das Scannen an sich mit einem einfachen, nicht so gut auflösenden Scanner,

00:08:34: es dann zur Maßabweichung kommt.

00:08:36: Punkt 4 und 5, also die vierte Frage und fünfte Frage, das könnte man vielleicht zusammenstellen.

00:08:45: Und wenn ich dann erstmal weiß, was und wo ich über ein Scanner möchte

00:08:51: und weiß, wie viel Geld ich bereit bin, dafür auszugeben,

00:08:54: sollte man ein Punkt oder paar kleine Punkte nicht außer Acht lassen

00:09:00: zum Handling beziehungsweise Benutzerfreundlichkeit

00:09:04: und wie schnell und einfach kommt der Scanner überhaupt in meine Modellierssoftware.

00:09:10: Meiner Meinung nach sind das auch wichtige Punkte.

00:09:13: Wie ich den Scanner bediene, kann ich den in einer Hand festhalten

00:09:18: oder brauche ich beide Hände?

00:09:20: Wie ist die Haptik des Scanners also von der Oberfläche?

00:09:23: Wie gut liegt er in der Hand?

00:09:26: Wie ist das Gewicht?

00:09:28: Wie ist die Schwerpunktverteilung?

00:09:29: Wie dick oder wie dünn ist der Scanner?

00:09:31: Und so weiter und so fort.

00:09:33: Also da können dann nochmal so viele kleine Punkte mit rein spielen,

00:09:38: was die Kaufentscheidung dann von einer Scannerlösung angeht.

00:09:41: Das klingt doch meistens ein bisschen banal,

00:09:44: aber gerade so dieser ergonomische Aspekt im Handling und die Robustheit natürlich der Hardware

00:09:49: sind halt wirklich wichtige Faktoren, ob man den Scanner bedient

00:09:52: oder ob man ihn halt nicht bedient, weil niemand will am Tagesende

00:09:56: irgendwie so eine unhandlichen Klotz bei der Arbeit haben

00:09:58: oder dass die Konnektivität nicht richtig funktioniert

00:10:01: oder dass man dann erstmal irgendwelche Aufbauten machen muss,

00:10:04: wenn man dann irgendwie beim Patienten zu Hause ist,

00:10:07: um dann dort irgendwie mal schnell eine Aufnahme zu machen.

00:10:10: Und da sollte man halt wirklich mal abwägen.

00:10:12: Auch natürlich die Thematik her muss, müssen die Systeme auch skalierbar sein.

00:10:17: Also skalierbar im Sinne von brauche ich halt eine höhere Anzahl von Scan-Möglichkeiten,

00:10:22: wie du schon gesagt hast, für den Außendienst,

00:10:24: dass man sagt von wegen, man startet halt mehr der Kollegen,

00:10:27: die halt im Außendienst sind, damit aus.

00:10:29: Und im Hintergrund passiert dann sozusagen die Magie mit der Modellierung und so weiter und so weiter.

00:10:34: Und wie viele Schritte müssen denn noch gemacht werden von das Scanner-Teil

00:10:38: bis hin dann eben in die Modellierung, bis hin,

00:10:41: dass man wirklich dann den Druck starten kann oder die Druckvorbereitung starten kann.

00:10:45: Ja, und das, was ich gerade zum Schluss gesagt habe,

00:10:49: das hat auch nichts mit dem Preis zu tun.

00:10:51: Jeder hat ja auch ein eigenes Empfinden oder eigene Anforderung an ein Scanner,

00:10:58: was jetzt wirklich das Handling angeht.

00:11:00: Also wie verhält der Scanner sich in der Hand?

00:11:04: Und ich glaube, wir beide haben schon so viele Scanner in der Hand gehabt.

00:11:08: Und da kann ich jetzt nicht sagen, dass ein preiswerterer Scanner schlechter in der Hand liegt,

00:11:13: als ein hochpreisiger Scanner.

00:11:15: Also das ist wirklich individuell zu betrachten.

00:11:18: Und das hat erst mal nichts mit dem Preis zu tun,

00:11:21: wie gut der Scanner in der Hand liegt und wie gut kann ich damit umgehen.

00:11:25: Ja, das stimmt. Die Bedienung ist ja wirklich sehr unterschiedlich.

00:11:30: Also einfach die Art und Weise, wie man den dann bedient,

00:11:34: Nutzart, dann wirklich, dass er in der Hand hält, sich genauso.

00:11:37: Und ja, wir einfach essen überhaupt der 3D-Scanner zu bedienen.

00:11:42: Das ist halt eine wirklich wesentliche Frage.

00:11:43: Das stimmt.

00:11:44: Ja, ja.

00:11:45: Also, das sehe ich auch immer.

00:11:47: Scanner, die technisch top sind, aber eine Bedienungseinleitung brauchen.

00:11:53: Wo man, ehrlich gesagt, ja dann auch keine Lust hat, sich das dicke Buch durchzulesen.

00:11:59: Das kann ja dann schon ein Schostopper sein.

00:12:02: Also, achtet darauf, dass der Scanner intuitiv bedienbar ist, besonders, wenn mehrere Personen

00:12:09: im Team damit arbeiten sollen.

00:12:11: Ja, man soll ja auch nicht die Augen verdrehen, wenn man weiß, okay, gleich muss ich wieder

00:12:18: scannen, aber das funktioniert nicht so.

00:12:20: Ich habe schon wieder vergessen, welche Knöpfe ich auf dem Display vielleicht drücken soll.

00:12:26: Und ja, dann findet man immer irgendwelche Vorwände, Einwände, Ausreden, das nicht zu

00:12:32: machen.

00:12:33: Ja, und so haben wir zumindest erst mal die fünf aller, aller wichtigsten Punkte zum Thema

00:12:39: 3D-Scanning erst mal beantwortet.

00:12:41: Und ich weiß auch ganz genau von wegen, dass du denn hast, du hast eine sehr detaillierte

00:12:45: Checkliste ja auch zusammengestellt, wo dann auch die unterschiedlichen 3D-Scan-Hersteller,

00:12:50: die die auch marktüblich sind, sage ich jetzt mal, für die OT-Branche und auch welche,

00:12:55: die vielleicht nicht ganz so marktüblich sind, einfach mal gegenübergestellt, um dann auch

00:12:59: in den Einzelgesprächen mit den OT-Betrieben mal durchzugehen und mal zur Gucken von wegen,

00:13:04: was braucht denn der Betrieb, wie ist er aufgestellt, was soll das Ziel des Ganzen sein, um daraus

00:13:09: denn schon mal eine Vorentscheidung zu treffen.

00:13:11: Das wäre jetzt die richtige Lösung oder eine Empfehlung, eine Kaufempfehlung, die man da

00:13:16: machen kann, die man da aussprechen kann.

00:13:19: Und wie gesagt, hier auch nochmal meine Appellierung, ich spreche dann einfach mal mit Dennis und

00:13:24: wir vereinbart mal einen Termin, wenn das Thema für euch wichtig ist.

00:13:27: Und aber Dennis, es gibt ja bestimmt auch nochmal immer wieder noch weitere Fragen

00:13:32: oder gibt es quasi Themen rund um das Thema 3D-Scanning, die du halt immer wieder hörst.

00:13:39: Hast du da noch etwas für Zuhörer so als kleinen Bonus?

00:13:43: Ja, du sprichst es an.

00:13:47: Also zwei Punkte komme ich schon recht häufig vor, die man mich jetzt fragt, zum Beispiel

00:13:55: bezüglich eines Farbscanners.

00:13:57: Brauche ich zwingend einen Farbscanner.

00:13:59: Aus meiner Praxis kann ich sagen, also ich habe nie mit der Farbscannfunktion gearbeitet.

00:14:06: Also oft reicht ein Graustufen-Scanner aus, es sei denn, du möchtest unbedingt Farbtexturen

00:14:14: erfassen.

00:14:15: Ich in meiner Praxis habe das dann immer ein bisschen anders gemacht, wenn es darum geht,

00:14:21: man macht sich vielleicht farbige Anzeichnungen auf der nackten Haut, möchte das dann oder

00:14:27: Scanners und möchte diese Anzeichnung dann später digital dann auch sehen.

00:14:32: Und da gibt es dann auch noch andere Tricks, die ich dann vielleicht mal sagen kann, wer

00:14:39: Interesse hat, der kann mich einmal kontaktieren und dann können wir uns dazu ja mal austauschen.

00:14:44: Dafür braucht ich jetzt nie die Farbfunktion der ganzen Scansysteme.

00:14:49: Wobei, auch da muss man ja schon sagen, ich hatte das gerade gesagt vor einiger Zeit,

00:14:55: weil ja die Formnext und so wie ich das mitbekommen habe, so die gängigsten Hersteller mit den

00:15:01: gängigsten Scannlösungen, da ist ja Farbscann ja schon standard, dass man das zuschalten

00:15:07: kann oder wenn man Farbscann nicht haben möchte, kann man die ausschalten.

00:15:11: Farbscann, also wenn man Farbescann hat, das den Nachteil, in Anführungsstrichen Nachteil,

00:15:18: dass es ein bisschen mehr Zeit braucht, die ganzen Daten zu verarbeiten, weil die Datensätze

00:15:23: erst mal größer sind und man braucht mehr Performance.

00:15:26: Aber wie gesagt, ich bin ja seit acht, acht, neun Jahren sehr gut ohne Farbscannfunktionen

00:15:35: ausgekommen. Ja und dann, was ich auch noch ganz häufig gefragt werde, bezüglich der

00:15:42: Auflösung.

00:15:43: Ja, ich meine, auch da glaube ich, ist es so, wenn man drei andere Experten fragt, dann

00:15:50: bekommt man vier unterschiedliche Aussagen.

00:15:52: Das ist ja so der Klassiker.

00:15:56: Ja, in Vorbereitung des Podcasts habe ich natürlich jetzt auch noch mal aktuell geguckt, nach

00:16:06: gängigsten Scannern von bekannten Herstellern und die geben halt an, dass die Standardauflösung

00:16:13: 0,1 Millimeter ist.

00:16:16: Ja und das reicht für die OT zu 90, 95 Prozent ja auf jeden Fall aus.

00:16:23: Und es gibt ja auch eine bekannte oder eine verbreitete Scannlösung in der OT-Branche.

00:16:29: Die hat schon eine wesentlich schlechthere Auflösung und da weiß ich jetzt nicht, ob

00:16:35: ich diese Scannlösung nehmen würde, um direkt am Patient zu scannen.

00:16:39: Das wäre dann eher so eine Scannlösung, die ich nehmen würde, wenn es dann in den

00:16:46: Rehersonderbau geht, wenn ich eine passende Sitzschale abscannen möchte beziehungsweise

00:16:51: Sitzeinheit und Rückeneinheit.

00:16:53: Ja, da kann ich ja noch ein bisschen mehr Maß-Toleranz verkraften.

00:16:57: Ja, also ich glaube, da muss man nicht pepsticher sein als der Papst, sagt man ja auch so schön,

00:17:06: ob das jetzt eine Auflösung von 0,025 Millimeter ist oder 0,1.

00:17:12: Das spielt am Ende des Tages dann auch keine Rolle, was die Passform der OT-Sah angeht.

00:17:17: Ja, am Tagesende, wie wir es ja schon gesagt haben, wichtig ist, dass die Handhabung des

00:17:23: Scannsystems gut funktioniert, dass man einfach damit und schnell scannen kann, dass der Patient

00:17:30: jetzt nicht stundenlang irgendwie sitzen muss und dann muss man das siebte Mal irgendwie

00:17:34: den Scannen wieder starten, weil das dann nicht richtig funktioniert hatte und dass

00:17:39: die Daten dann relativ einfach und ordentlich mit wenig Klicks, zumindest in die Modellierungssoftee

00:17:44: halt reingeht oder in den entsprechenden Prozess.

00:17:47: Und ja, also ich glaube, wir haben einen ganz guten Abriss erst mal gebracht zum Thema

00:17:52: 3D-Scannen für diejenigen, die sich jetzt nochmal ein bisschen tiefergehende Informationen

00:17:57: verhofft haben, dadurch, dass es halt ein Podcast ist.

00:18:01: Das ist halt wirklich nochmal mit großen Ausrufe zeichnen.

00:18:04: Es ist natürlich schwierig, wenn wir technisch noch tiefer ins Detail reingehen.

00:18:10: Das Ganze würden wir dann halt entsprechend in einem 1 zu 1 Gespräch oder auch in einem

00:18:16: Schulungskonzept natürlich machen.

00:18:18: Das ist logisch, wenn man wirklich praktisch die Scannsysteme auch in der Hand hält und

00:18:23: sich das mit Dennis zusammen anguckt und dann nochmal wirklich individuell bewertet.

00:18:27: Aber wir haben uns extra dagegen entschieden, jetzt hier in dem Audioformat noch tiefer,

00:18:33: ganz, ganz tief sozusagen reinzugehen, ob das jetzt ein Struktursensor ist oder, oder,

00:18:38: oder, das haben wir jetzt quasi absichtlich extra ein bisschen von der oberen Flughöhe

00:18:43: gemacht, damit ihr gedanklich auch nicht irgendwie denn weg seid, wenn ihr dazu hört

00:18:47: oder sagt, nee, ich schalte jetzt weiter.

00:18:48: Deshalb sieht uns das auf jeden Fall mal nach und hier die Appellierung, wie gesagt, mit

00:18:55: Dennis einen Termin zu machen und ganz wichtig, die fünf Fragen, die du dir vor dem Kauf

00:19:00: halt vorher schon geklärt haben solltest, was soll gescanned werden, wo soll der Scanner

00:19:07: genutzt werden?

00:19:08: Was ist mein geplantes Budget?

00:19:10: Und wie einfach ist die Bedienung des Scanners?

00:19:14: Wie auch wie schnell und einfach kommt der Scanner in meine Modellierung Software?

00:19:18: Also diese fünf Fragen, die solltet ihr vorab klären, dann zielgerichtet prüfen, welche

00:19:24: Lösung für euch am besten passt oder von uns mit unterstützen lassen, damit ihr da

00:19:29: eine gute Auswahl auch treffen könnt und dann halt umsetzen.

00:19:32: Und denkt daran eben, kein Scanner ist perfekt für alles.

00:19:36: Das ist nämlich auch so ein bisschen so ein Überglaube.

00:19:38: Aber mit der richtigen Vorbereitung findest du genau den für deine Anforderungen passenden

00:19:43: Scanner.

00:19:44: Ja und schon ist...

00:19:45: Ja Dennis, du hast noch was?

00:19:47: Ja, was mir jetzt gerade noch spontan eingefallen ist, was schon wichtig ist nochmal zu erwähnen.

00:19:53: Natürlich gibt es auch andere Fachhändler oder man kann ja die Scanner sofort beim Hersteller

00:19:59: kaufen, bestellen wie auch immer und man kann ja auch Scanner, weil es ja eine Hardware

00:20:04: ist, sehr gut anhand der technischen Daten miteinander vergleichen.

00:20:08: Aber ich glaube, der große Vorteil von uns von Druckerfachern ist wirklich meine Expertise

00:20:15: und meine Erfahrung mit unterschiedlichen Scansystemen, die ich jetzt schon über die

00:20:20: Jahre wirklich in der Praxis am Patienten gescannt habe.

00:20:24: Ich komme aus der Praxis, wo ich schon überall gescannt habe, dass das war im OP im Krankenhaus,

00:20:30: im SBZ in der Einrichtung, in der Schule, bei Eltern zu Hause, wo es eng war, immer andere

00:20:37: Lichtverhältnisse.

00:20:38: Ja dann waren es mal Patienten, die gut mitgemacht haben, die stillgehalten haben, dann waren

00:20:45: es natürlich auch Patienten, die Epilepsie hatten, dann waren es Patienten, die nur am

00:20:50: Ruhmschrein waren, nur am Treten waren.

00:20:53: Ja und ich glaube, das unterscheidet uns von Druckerfachern nochmal, was die Beratung

00:20:58: angeht für eine Scanlösung, weil ich wirklich aus meiner Erfahrung sprechen kann und wir

00:21:05: nicht nur einfach ein Produkt XY stumm verkaufen wollen.

00:21:09: Ja, das ist nochmal ein guter Hinweis auf jeden Fall, dafür bist du auch da, gerade

00:21:13: bezogen auf das ganze Thema OT.

00:21:15: Und genau, macht mit Dennis einen Termin, ist der einfachste Weg, ein Erstgespräch,

00:21:21: das ist immer kostenfrei, in der Stelle nochmal der Hinweis, also scheut euch nicht, den

00:21:26: Kontakt mit uns aufzunehmen.

00:21:27: Und ich würde sagen, dass wir die Türen unserer OT-Werkstatt dann für heute zumachen werden

00:21:34: und in den Shownotes findet ihr natürlich wieder weitere Informationen zu der Folge,

00:21:38: hilfreiche Links und schreibt uns beziehende Bewerbungen oder ein Feedback natürlich.

00:21:44: Feedbacks sind immer wichtig, dass wir da auch nochmal neue Inhalte generieren können,

00:21:48: anhand von denen, was ihr gerade halt für wichtige Themen habt, bezogen auf dieses gesamte

00:21:53: Thema.

00:21:54: Und wenn ihr entsprechend mal was Haptisches in den Händen haben wollt, nochmal die klare

00:21:58: Empfehlung mit unserem Praxisleitfaden 3D Druck in der Autobedietechnik.

00:22:02: Das ist quasi ein Muss für jeden der Staaten möchte in der OT-Werkstatt, der wirklich

00:22:06: eine digitale Werkbank bei sich umsetzen will.

00:22:09: Und wer auf LinkedIn aktiv ist, kann sich da auch mit uns verknüpfen.

00:22:13: Und wir haben auch eine geschlossene Gruppe, einer 3D Druck in der Autobedietechnik, Anwender

00:22:18: aus Deutschland.

00:22:19: Und dort kommt gerne in die Gruppe diskutiert, da gibt es auch immer wieder tolle Impulse

00:22:24: auch von Dennis, auch die Videos, die wir immer wieder hier ansprechen, die der Dennis produziert.

00:22:28: Wir werden primär dort auch veröffentlicht.

00:22:31: Wir sind jetzt auch gerade dabei, bei YouTube noch mal ein bisschen aktiver zu werden, aber

00:22:36: wirklich nur ganz ein bisschen muss man sagen, weil die Zeit ist natürlich auch immer sehr

00:22:40: begrenzt.

00:22:41: Aber wir probieren euch auf jeden Fall da auf verschiedensten Kanälen abzuholen.

00:22:44: Genau, damit halt wirklich die, ich sage mal, die Mission 2030, dass halt jedes Sanitätshaus

00:22:51: in Deutschland die Chance bekommen hat, eben eine digitale Werkbank bei sich umzusetzen,

00:22:55: dass wir da entsprechend unterstützen.

00:22:56: Und in dem Sinne machen wir einen Haken heute dran und setzt um, setzt jetzt um.

00:23:02: Das ist ganz, ganz wichtig.

00:23:04: Und ich wünsche noch eine schöne Restwoche.

00:23:06: Bis zum nächsten Mal.

00:23:07: Tschüss.

00:23:07: Tschüss.

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