3D-Druck in der OT-Werkstatt: So machst du dein Team fit für Modellierung & Konstruktion!
Shownotes
Melde dich zu unserem OT Newsletter an. https://www.druckerfachmann.de/3d-druck-additive-fertigung/ot/
Hol dir unseren Praxisleitfaden „3D-Druck in der Orthopädie“ und starte selbst durch! https://www.druckerfachmann.de/produkt/ot-praxisleitfaden/ Mit dem Gutscheincode: PODCAST sparst du dir die Versandkosten
Komm in unsere geschlossene LinkedIn-Gruppe „3D Druck in der Orthopädietechnik – Anwender aus Deutschland“ und tausche dich mit anderen Experten aus.
Feedback oder Themen die wir im Podcast ansprechen sollen? Dann fülle das Formular aus
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu heutigen Folge des OT 3D Werkstatt Podcast.
00:00:05: Ich bin Dominik Heinz und schön, dass du heute wieder dabei bist.
00:00:09: Denn heute klären wir eine ganz essentielle und zentrale Frage.
00:00:13: Wie bekommen wir ich mein Personal fit für den 3D Druck?
00:00:16: Ja, denn ganz ehrlich gesagt, der 3D Druck ist ja kein Plug-and-Play System
00:00:20: von vorne bis hinten, also die gesamte 3D Wertschöpfungskette.
00:00:24: Ohne Modellierung und Konstruktion läuft er sowieso in der digitalen
00:00:28: Ortbedehtechnik gar nichts.
00:00:30: Das wisst ihr ja.
00:00:31: Aber was tun, wenn die Manpower fehlt und auch das Know-how und man
00:00:36: noch nicht so richtig auf den aktuellen Stand ist?
00:00:38: Und genau darum geht es heute.
00:00:40: Mein geschätzter Gesprächspartner Dennis ist heute wieder mit dabei.
00:00:44: Hi Dennis, sei gegrüßt.
00:00:45: Ja, ich grüße dich auch.
00:00:47: Hallo.
00:00:48: Ja, schön, dass du wieder dabei bist.
00:00:50: Und wir haben doch eine wunderbare E-Mail bekommen von einem kritischen
00:00:55: Zuhörer. Erst mal vielen Dank dafür.
00:00:59: Und ich würde mal kurz ein klein Auszug daraus vorlesen, weil genau
00:01:04: basierend auf dieser, dieser kritischen E-Mail haben wir diese Folge
00:01:08: jetzt gestaltet und wir hoffen, dass wir ein paar Antworten geben können
00:01:12: auf diese Fragestellung und zwar.
00:01:14: Also ich kenne eure Sprüche aus dem Podcast, die mich aber ganz
00:01:18: schön aufgeregt haben.
00:01:20: Es geht mir darum, selber den Prozess im Haus zu haben.
00:01:24: Dazu braucht es nicht nur eine Investition in Maschinen, sondern auch
00:01:28: in Menschen, welcher sich dem Thema der Technik, welcher sich mit der
00:01:32: Technik auseinandersetzen, diese bedienen können und auch das Modell
00:01:36: und die Ortese virtuell erstellen.
00:01:38: Also eure Rechnung, ja, die fehlt, das fehlt bei euch immer in der
00:01:43: Rechnung, denn die Modelle erstellen, sich ja einfach nicht alleine.
00:01:47: Genau. Ich habe jetzt leider ein bisschen geholpert.
00:01:49: Entschuldigung fürs Ablesen an der Stelle.
00:01:51: Aber ich glaube, es ist auf einen Punkt gegangen von wegen.
00:01:54: Also da hat jemand auf jeden Fall gesagt, Mensch, ja, wir malen das
00:01:57: immer alles bunt und schön aus.
00:01:58: Aber Punkt eins ist, man braucht Menschen natürlich, um den
00:02:03: Prozess der digitalen Ortese auch zu fertigen, also das CAD Modell zu
00:02:06: erstellen, weil das kommt halt nicht alleine.
00:02:09: Genau. Fera Punkt definitiv.
00:02:11: Aber Dennis, wie süß du denn das ganze Thema?
00:02:17: Ja, ich sehe oft das Betriebe, die Hardware gekauft haben, also in dem
00:02:23: Fall dann 3D Drucker, dann oftmals vergessen, das gesamte Werkstatt
00:02:28: Team auch mitzunehmen.
00:02:29: Vielleicht vorher mit den gesprochen zu haben, was sind die Ziele von dem
00:02:33: Betrieb, wo soll es hingehen?
00:02:35: Und dann steht der Drucker wie so ein Formel 1-Wahlen irgendwo rum, hat
00:02:40: aber kein Rennfahrer in der Werkstatt.
00:02:44: Ja, und da sind wir wieder bei so einem schönen Auto Beispiel, bei sich
00:02:48: ja ganz gerne bringen, was nützt einen das tollste Auto zu Hause, wenn ich
00:02:54: keinen hab, der das fahren darf oder fahren kann.
00:02:56: Und ich bin der Meinung, dass ihr kein neues Personal benötigt, sondern
00:03:04: das bestehende Team, was ihr ja schon habt in der Werkstatt auf 3D Druck
00:03:09: und Modellierung trainiert oder auch trainieren könnt.
00:03:13: Und dem Team quasi die Befähigung mitgebt auf dem Weg, mit diesem
00:03:19: Prozess der digitalen Werkbank umzugehen.
00:03:22: Man kann natürlich auch versuchen, das alles alleine zu machen.
00:03:25: Davon haben wir auch einige Beispiele schon selber miterlebt oder ich, du
00:03:30: oder auch das Team von Druckerfachmann in den ganzen Gesprächen.
00:03:33: Aber dann dauert es länger, braucht mehr Zeit.
00:03:37: Und das ist ja das, was wir in der Praxis so miterleben.
00:03:43: Und ich kenne das ja selber noch aus der eigenen Erfahrung, wo ich noch in
00:03:48: der Werkstatt gearbeitet habe.
00:03:50: Zeit ist ja das, was wir am wenigsten haben in der Werkstatt.
00:03:53: Und deshalb ist es sehr wichtig, wenn wir neue Prozesse implementieren, dass
00:03:58: sie so effektiv wie möglich gestaltet sind, weil das Tagesgeschäft frisst am
00:04:04: Endes Tages dann doch zu viele Ressourcen, um das alles nur nebenbei zu machen.
00:04:09: Hinzu kommt dann auch noch die fehlende Erfahrung in der Konstruktion, die dann
00:04:14: zu Ausschuss führen kann.
00:04:16: Und das wiederum steigert den Frust im Team.
00:04:19: Dann entwickelt man eine Abwehrhaltung gegen diese Anführungsstriche.
00:04:24: Neue Technologie.
00:04:25: Und dann greift man ganz schnell wieder dann auf die traditionelle
00:04:28: Fertigungsweise zurück.
00:04:30: Und ohne ein gewisses Grundverständnis für den digitalen Prozess bleibt
00:04:37: der 3D Druck ein schönes Add-on, aber mehr dann auch nicht.
00:04:41: Und das ist dann quasi auch zum Scheitern verurteilt, muss man sagen.
00:04:45: Also es gibt ja einige, die investiert haben und dann steht der Drucker
00:04:49: einfach nur in der Ecke rum, wo das war das falsche System.
00:04:52: Und das waren auf jeden Fall sehr wichtige Punkte, Dennis.
00:04:55: Also erst mal sich die Frage zu stellen, wer aus dem Team kann
00:05:00: dann überhaupt befähigt werden, den Prozess auch umzusetzen.
00:05:04: Also auch sowohl Modellierung, Konstruktion und dann auch die Beschickung
00:05:09: des 3D Druckers.
00:05:11: Und das ist schon mal auf jeden Fall ein wichtiger, wichtiger Punkt.
00:05:14: Und man hört ja auch relativ selten von anderen Leuten.
00:05:19: Das war total einfach.
00:05:21: Ich habe das innerhalb von zwei Tagen ging das sofort von der Hand.
00:05:24: Und wenn wir jetzt mal ganz ehrlich zu uns sind, warum sollte denn zum
00:05:27: Beispiel der Mitbewerber sagen, das war ja richtig, richtig einfach.
00:05:31: Dann kann es ja im Endeffekt jeder.
00:05:33: Und das ist im Endeffekt nur ein Irrglaube.
00:05:35: Also ich bin ja vollen Überzeugung davon, dass es einfach nur immer so ein
00:05:39: bisschen als kompliziert den Leuten so ein bisschen verkauft wird.
00:05:43: Im wahrsten Sinne des Wortes, obwohl das gar nicht so kompliziert ist,
00:05:47: also auch die gesamte Wertschöpfungskette, dann ist einmal für einfache
00:05:51: Hilfsmittel.
00:05:51: Und das geht jetzt noch nicht um irgendwelche bionischen Teile, die man
00:05:54: irgendwie hoch, hochdynamisch konstruiert, sondern nur erst mal so ein bisschen die
00:05:58: Basics.
00:05:59: Also geht erst mal nur darum, dass die Basics funktionieren, dass man gute
00:06:02: Erlebnisse damit hat.
00:06:03: Und und das ist halt das Wichtige, wo ich echter Überzeugung bin.
00:06:07: Das ist halt meistens der Irrglaube.
00:06:09: Nein, das ist kompliziert.
00:06:10: Ich muss erst mal Stunden, Tage, Wochen, Monate dafür aufwenden und so weiter und
00:06:15: so weiter. Aber das muss nicht wirklich sein.
00:06:19: Aber denn ist, wenn wir mal so ein bisschen die traditionelle und die digitale
00:06:24: Prozesskette miteinander vergleichen.
00:06:25: Wo siehst du denn genau die Unterschiede?
00:06:28: Also auch sozusagen, welche zeitlichen Komponenten bieten denn sozusagen bei
00:06:34: der Effizienzsteigerung im digitalen Prozess einen Vorteil in der OT-Werkstatt?
00:06:38: Wie siehst du das Ganze?
00:06:39: Also bevor ich jetzt die Frage versuche zu beantworten, möchte ich noch mal auf
00:06:46: die E-Mail von unserem Zuhörer ganz kleines bisschen eingehen und einfach
00:06:51: eine Erklärung geben.
00:06:52: Deshalb wir oder ich nicht wirklich auf diesen vorgelagerten Prozess in den
00:06:58: Podcast folgen, eingegangen sind.
00:07:01: Das hat damit zu tun, weil ich den traditionellen Prozess und den digitalen
00:07:07: Prozess schon als equivalent sehe.
00:07:11: Das bedeutet, dass es ja austauschbar ist.
00:07:14: Also ich sehe es als gleichwertig an.
00:07:16: Weil wenn wir uns jetzt mal den traditionellen Prozess angucken, wir können
00:07:21: uns ja mal eine Davor oder eine A-Fo aussuchen.
00:07:24: Dann mache ich einen Gipsabbruch, dann wird der Abdruck zum Ausgießen vorbereitet,
00:07:29: dann wird er ausgegossen, dann wird er informt und dann wird das weiter bearbeitet,
00:07:34: dann wird ein Modell hergestellt.
00:07:36: Equivalent dazu.
00:07:38: Scannig mit meinem 3D Scanner direkt, beispielsweise jetzt den Fuß oder den
00:07:45: Unterschenkel, dann mache ich den Export der Datei zum PC hin.
00:07:50: Dort wird modelliert und konstruiert.
00:07:53: Und deshalb erwähne ich das nicht nochmal ausführlich, weil ich mir denke, wenn ich
00:07:59: jetzt als Werkstattmitarbeiter mir denke, okay, wir starten jetzt mal mit der
00:08:05: digitalen Prozesskette, mit der digitalen Werkbank.
00:08:08: Ich mache ja nicht die Arbeitsschritte doppelt.
00:08:11: Ich gehe ja nicht hin, mache einen Gipsabbruch bei einem Patienten und
00:08:18: dann mache ich gleichzeitig noch einen Scanner, damit ich in der Werkstatt bei der
00:08:22: Arbeitsschritte gleichzeitig mache.
00:08:24: Deshalb sehe ich das als equivalent an.
00:08:28: Manchmal sagen wir oder wir haben es auch schon mal in ein, zwei Podcast folgen gesagt,
00:08:33: je nachdem, wie so das Know-how für die additive Fertigung im Hause vorhanden ist,
00:08:39: könnte man ja so einen hybriden Weg einschlagen.
00:08:42: Bedeutet man macht erst ganz traditionell den Gipsabdruck, bereitet das alles vor,
00:08:48: gießt den aus, informt das, geht dann aber hin, scannt dann das vorhandene Modell mit
00:08:55: einem 3D Scanner ein, exportiert dann die Datei an den PC und modelliert und
00:09:01: konstruiert digital weiter.
00:09:03: Und das andere, was ich noch oder was mir dazu einfällt, ist ja so wie oder einige von
00:09:12: euch bilden wahrscheinlich auch aus und da steht es ja auch im Ausbildungsrahmenplan.
00:09:16: Ich kenne jetzt nicht mehr den genauen Wort laut, aber dass die Azubis auch den Umgang
00:09:22: mit Gips erlernen.
00:09:23: Und so könnte ich mir das dann auch vorstellen oder so habe ich das bei meinem letzten
00:09:27: Arbeitgeber auch gemacht, dass wir zugesehen haben, dass die Azubis so früh
00:09:31: wie möglich auch mit der Technologie vertraut werden.
00:09:34: Auch die können ja ein 3D Scanner bedienen und die könnten ja zum Beispiel, wenn der
00:09:40: Meister mit einem Azubis zusammen ein, einem Scan am Patienten getätigt hat,
00:09:45: könnte der Azubis, könnte der Azubis das ja erst mal weiter bearbeiten, bedeutet,
00:09:50: grobe Vorarbeit an dem Scanner vorzunehmen, diese Datei dann an den PC zu schicken,
00:09:57: dort alles vorbereiten, in das jeweilige Modellierprogramm reingehen, die Scanndaten
00:10:04: dort schon mal importieren und somit kann ja dann der Geselle oder wer das auch immer
00:10:11: dann bearbeitet, braucht sich ja dann in Anführungsstrichen nur noch an den PC
00:10:16: setzen und mit der Arbeit zu starten.
00:10:18: Und deshalb ja thematisiere ich so diesen Punkt nicht wie einfach schon gesagt, weil
00:10:25: ich das als equivalent betrachte.
00:10:28: Man macht ja nicht beide Prozesse gleichzeitig und somit dann auch nicht doppelt.
00:10:32: Ja, fairer Punkt auf jeden Fall.
00:10:34: Also es ist ja, es ist ja entweder machst du das eine oder das andere.
00:10:38: Genau, dann werden wir jetzt noch auf diesen Punkt effizient, effizient vielleicht so ein
00:10:43: bisschen gehen. Klingt für mich, gut ich stand jetzt nicht im Gipsraum und habe
00:10:48: jetzt nicht den direkten Vergleich, aber es klingt für mich jetzt erst mal von der
00:10:51: ganz oberen Flughöhe, dass wenn ich halt ein Gips entsprechend modelliere, dass das mit
00:10:56: hoher Wahrscheinlichkeit zeitintensiver ist als wenn ich dann halt ein Scan nehme,
00:11:01: die Scanndaten einlade und dann zum Beispiel diese Punktwolke in das
00:11:06: Software Tool meiner Wahl einlade und dann schon so einen ersten Entwurf habe.
00:11:10: Zumindest klingt das für mich aber gut.
00:11:12: Man muss auch wieder sehen.
00:11:13: Meine Brille, mein Tanzbereich ist natürlich wieder in diesem 3D Prozess.
00:11:17: Und die Frage ist halt eben in der OT-Werkstatt hat man natürlich dort die
00:11:21: Brille und den Fokus natürlich drauf.
00:11:23: Aber du hast recht.
00:11:25: Ja, also das kann ich ja wirklich bestätigen.
00:11:28: Ich habe ja über 20 Jahre auch im Gipsraum verbracht und es ist leichter.
00:11:35: Auch da ist ja unabhängig davon, mit welcher Software Lösung man dann auch am
00:11:41: Ende des Tages dann arbeitet, womit man modelliert und konstruiert.
00:11:45: Aber es ist einfacher und reproduzierbarer vor allen Dingen, Änderungen oder Wünsche
00:11:51: von anderen Kollegen umzusetzen.
00:11:54: Wenn man erstmal ein Gipserbrück ausgegossen hat, ist es schon recht schwierig,
00:12:00: beispielsweise jetzt bei einer ARVU, das OSG, das OSG betreffend,
00:12:06: da fünf Grad mehr Dorsalextension hineinzubringen in das Modell.
00:12:10: Und am Computer kann man solche kleinen Änderungen hervorragend mit ein, zwei
00:12:16: Mausklicks dann umsetzen.
00:12:18: Ja, und das ist natürlich dann wiederum der Vorteil, wenn man wieder in dieser
00:12:22: digitalen Welt unterwegs ist, zumindest für die Modellierung her.
00:12:27: Und vielleicht löst das noch mal so ein bisschen die Blockaden.
00:12:31: Natürlich, wenn ich jetzt mal so als wenn ich jetzt OT-Betreiber bin,
00:12:35: OT-Werkstattbetreiber wäre und sage von wegen, ich habe jetzt meine Belegschaft
00:12:39: und die sind ja jetzt schon komplett ausgelastet, weil so viele Patienten brauchen
00:12:43: ihre Versorgungen.
00:12:44: Dann ist es natürlich erstmal schwierig zu sagen, aber jetzt der Max Mustermann,
00:12:49: der muss jetzt von dem von dem einen Werkzeug sozusagen
00:12:56: umgeswitched werden auf ein anderes Werkzeug.
00:12:59: Dann fehlt vielleicht initial für das Training
00:13:02: ein bisschen Arbeitszeit oder dann müssen Sachen doch mal ein bisschen
00:13:06: verlagert werden ins andere Team.
00:13:08: Aber dadurch, wenn man gut angeleitet ist und relativ fix merkt von wegen,
00:13:13: ah, so läuft es richtiges Scanning aus und dann modelliert man halt so und so
00:13:17: schon mal die Basis Hilfsmittel, dass man relativ schnell das auch im
00:13:21: gesamten Team umsetzen kann, trainieren kann und halt nicht mehrere Jahre
00:13:25: benötigt, um ich sage mal jetzt Standard Hilfsmittel digital herzustellen und
00:13:31: dann nach dieser Trainingsphase schon schneller eine Schlagzahl hin, so zumindest meine Wahrnehmung,
00:13:37: auch bei unseren Kunden, die das erfolgreich einsetzen, dass man dadurch halt eine erhöhte
00:13:42: Schlagzahl bekommt in der Erstellung der Versorgung. Und dann am Tagesende schickt man alles auf
00:13:47: einen Drucker und der Drucker druckt dann über Nacht oder über zwei Tage, je nachdem, was man
00:13:51: für ein System hat. Und dann werden die entsprechenden Hilfsmittel rausgenommen aus dem Drucksystem und
00:13:56: einfach dann weiterverarbeitet. Und da braucht man ja den UT-Techniker auch wieder. Aber gerade
00:14:00: halt wirklich bei diesem Scanne und ich moduliere das Ganze. Sehe ich schon das, wenn man jetzt diesen
00:14:06: Trainingsfaktor halt mit berücksichtigt. Man hat die Trainierungszeit natürlich klar, die
00:14:11: Einarbeitungszeit. Aber dann, wenn man das halt einmal gelernt hat, dann kann man das relativ
00:14:18: schnell skalieren, um mehr Versorgungen in einer kürzeren Zeit auch vielleicht herstellen zu können.
00:14:24: Also zumindest in dem digitalen Schritt. Und dadurch könnte ja, so sehe ich das zumindest aktuell,
00:14:29: auch wenn man jetzt eine Außendienst hat, die dann zwar mit einem Scanner anführungstrichen bewaffnet sind,
00:14:33: kann man sagen, gut, die liebe Oma Hill Ilse zum Beispiel, die wird dann hier und dort mal gescanned.
00:14:38: Das dauert dann vielleicht fünf, sechs, sieben Minuten oder sowas. Und dann kann man die Datei dann
00:14:43: relativ schnell, diese Punktwolke kann man dann relativ schnell in den Indien geben, in den
00:14:47: UT-Werkstatt. Und dann liegen die Daten schon mal da. Und wie du gerade meintest, der Azubi kann dann
00:14:53: halt loslegen und sagen, ach, ich moduliere das jetzt schon mal in die entsprechende Zweckform. Und
00:14:57: dann geht es halt los. Dann kann man vielleicht schon mal so einen ersten Testdruck machen oder
00:15:00: sogar das fertige Hilfsmittel drucken. Oder? Oder was man ja auch mal machen könnte, oder das ist
00:15:05: ein Angebot oder vielleicht auch ja doch schon auch eine Aufforderung an alle Zuhörerinnen da draußen.
00:15:11: Ihr könnt ja mal selber überlegen, wie viel Zeit ihr braucht, nachdem ihr den Gipsabdruck gemacht
00:15:18: habt. Ihr seid zurück in der Werkstatt und ab dem Zeitpunkt, wo es dann anfängt, dass man
00:15:24: den ausgießen will. Mit Stange vorbereiten, vor und vor aufgeschnitten wurde, mit Gipslongette
00:15:31: zu machen. Also die ganzen kleinen, kleinen Schritte. Wie viel Zeit ihr braucht, von dem Gipsabdruck
00:15:38: vorbereiten, ausgießen, informen und zur Modellerstellung. Und dann kommt ja irgendein Zahlenwert
00:15:45: raus, irgendeine Zeitangabe. Und mit der Zeitangabe, also da würde es mich echt freuen, wenn ihr mich
00:15:53: kontaktiert, schreibt mich gerne an. Und dann haben wir, ich sage jetzt einfach mal eine Zahl,
00:15:59: 45 Minuten. Dann hätten wir ja 45 Minuten Zeit, um digital ein Modell herzustellen und eine
00:16:09: Orteuse zu konstruieren, ohne mehr Zeitaufwand. Genau. Das ist jetzt klar vermittelt worden,
00:16:18: dass ich jetzt nicht zu komplex gesprochen habe. Aber das wäre doch nach meiner Rechnung,
00:16:24: wäre das ja dann ausgeglichen. Sage ich genauso. Und da natürlich jetzt...
00:16:31: Ist natürlich auch klar, wenn ich jetzt das allererste Mal mit einer einfachen Modellierung
00:16:37: Konstruktion Software arbeite, das geht nicht von heute auf morgen. Ja, also auch das muss ja auch
00:16:45: noch ein Stück weit gelernt werden. Aber so wie du ja auch schon gesagt hattest oder was ich auch
00:16:49: ganz oft in den persönlichen Gesprächsach. Man sollte vielleicht nicht immer sofort den Anspruch
00:16:55: haben, Champions League zu spielen, wenn man gerade erst mit Fußballspielen angefangen hat.
00:17:00: Ja. Deshalb, es gibt ja sehr gute, einfache Hilfsmittel bei uns in der OT-Pranche,
00:17:08: die aber trotzdem in relativ hoher Stückzahl vorkommen. Dann startet man mit denen erst mal,
00:17:13: um den Umgang und das Handling mit der entsprechenden Software zu erlernen. Und wenn man mehr Erfahrung
00:17:21: hat, sicherer ist, dann kann man ja auch schwierigere Sachen damit umsetzen. Genau. Also das empfehle
00:17:29: ich auch auf jeden Fall, erst mal mit einfachen Sachen zu starten. Das ist ja auch in der normalen
00:17:33: Ausbildung auch so, dass man halt erst mal mit einfachen Werkstücken beginnt und
00:17:37: einzelne einfache Arbeitsprozesse dann mit dem beginnt. Und hier auch nochmal ein Hinweis.
00:17:43: Vielleicht für die, dafür haben wir bisher auch noch gar keine Werbung oder irgendwas gemacht,
00:17:47: aber vielleicht mal der Hinweis auch für dich als Zuhörer, wenn du sagst, Mensch,
00:17:51: ja, aber wo richtig mich denn hin? Ja klar, ich kann Druckerfachmann fragen und die können
00:17:54: mir bestimmt weiterhelfen. Aber an der Stelle, wir haben ein OT-3D-Werkstatt Paket. Das ist quasi
00:18:01: ein Paket, wo sowohl Schulungen als auch die Werkzeuger, quasi wie ein Werkzeugkasten,
00:18:08: bei dem alle Basisbestandteile mit dabei sind. Also quasi wie so eine Werkbank für
00:18:14: deinen eigenen digitalen Prozess, für die gesamte Prozesskette. Und das ganze nennt sich bei uns
00:18:21: OT-3D-Werkstatt Paket. Und dort haben wir halt wirklich vom 3D-Scanning bis zur Druckvorbereitung,
00:18:27: bis zur Modellierung, bis zur Druckdienstleistung und aber auch das Thema Schulung ist dort alles
00:18:34: zusammen in einem Paket. Und was uns an der Stelle halt wichtig ist, ist natürlich auch zu sagen von
00:18:40: wegen, das soll nicht so ein Eintagestraining sein und dann nach uns die Sinnflut, sondern wir haben
00:18:45: uns da ganz tiefergehend Gedanken gemacht, dass ihr halt auch wirklich über mindestens 12 Monate
00:18:50: die Chance habt, halt von ganz einfachen Versorgung, von ganz einfachen Fragestellung, dann halt auch
00:18:56: in komplexere Regionen einzusteigen. Und da hat er denn halt ein sehr schönes Schulungskonzept auch
00:19:03: entwickelt, wo ihr halt auch direkt loslegen könnt. Also es ist quasi so eine Art No-Brainer,
00:19:08: um loszulegen. Also ihr habt wirklich eine komplette Werkzeugkasten, um halt die digitale
00:19:14: Wertschöpfungskette bei euch umzusetzen, bei euch in Haus umzusetzen. Und deshalb schaut euch das
00:19:20: gerne mal an, wenn ihr bei Google zum Beispiel einfach nur OT-3D-Paket eintippt, dann solltet ihr
00:19:25: relativ schnell auf unsere Seite kommen, meldet euch da einfach mal dran an und wie gesagt,
00:19:31: da ist erstmal alles mit inkludiert und ihr könnt direkt loslegen. Und also wenn ihr wirklich
00:19:36: umsetzen wollt, dann ist das halt ein durchdeklinierter Prozess, der gut funktioniert und wo wir euch im
00:19:43: Endeffekt auch die Garantie geben, dass ihr halt spätestens nach diesen 12 Monaten Intensivbetreuung
00:19:48: auch wirklich eigenständig eure eigenen Hilfsmittel auch umsetzen könnt. Ob ihr denn danach irgendwann
00:19:55: einen Drucker kauft oder also nicht mehr über Drehendleistungen geht, sondern eigenen Drucker
00:19:59: kauft und welcher der Richtige ist. Das ist dann alles die Musik für, ich sage mal, für die Zukunft,
00:20:04: aber für uns ist erstmal nur wichtig mit diesem Paket, dass ihr überhaupt erst mal, ja, dass
00:20:09: ihr an die Hand genommen werdet und eben eine Lösung habt, die funktioniert. Und wenn hat der
00:20:14: eine Scanner vielleicht da ein bisschen hoch genauer als der andere, am Tagesende kann ich auch ganz
00:20:20: ehrlich sagen, das ist auch relativ egal. Wir geben euch da auch was mit an die Hand, was erstmal
00:20:25: funktioniert, damit ihr erstmal loslegen könnt. Und jetzt nochmal zurück in die Werkstatt geguckt,
00:20:30: von wegen des Gips, was ihr bezieht, ist euch vielleicht ja auch egal, ob das Gips oder der
00:20:37: Tisch irgendwie von der Variante A oder von der Variante B kommt oder das Werkzeug, was ihr da
00:20:41: verwendet, sondern am Tagesende ist es wichtig, dass es grundsätzlich erstmal funktioniert. Und
00:20:46: genau das haben wir quasi hier mit unserem OT3D-Werkstattpaket halt in die Wege geleitet. Also
00:20:51: erstmal, damit ihr loslegen könnt und ihr könnt dann später euch immer noch den Porsche holen
00:20:55: oder den großen Dodge, wie auch immer, SUV, was auch immer, das ist alles dann möglich. Aber wir
00:21:03: wollen euch erstmal nur in die Möglichkeit versetzen, dass ihr überhaupt erst mal umsetzen
00:21:07: könnt. Genau. Dennis, hast du da noch was zu ergänzen? Ja, im Prinzip jetzt, wo du schon auch mit
00:21:13: den Autobespielen anfängst, könnte man vielleicht sagen, dass das so eine Art Fahrschulpaket ist.
00:21:21: Ja, wo man von den ersten Schritten Scanner, wie Scannig richtig, da ist Modellierungssoftware,
00:21:32: Konstruktion Software drinnen enthalten, Verklüpfung zum Druckdienstleister, was auch alles MDR-konform
00:21:39: ist, die 1 zu 1 Betreuung, was meiner Meinung nach sehr wichtig ist, damit man direkt vom ersten
00:21:47: Tag an mitbegleitet wird, dass man nicht alleine gelassen wird und alles selbst ausprobieren muss.
00:21:53: Das ist, glaube ich, so das Wichtigste. Und was ich auch noch als großen Mehrwert sehe, in der E-Mail
00:21:59: waren ja noch zwei oder drei andere Punkte mit drinnen, die ich jetzt aber nicht direkt darauf
00:22:04: eingehen werde. Aber zumindest ein Thema war auch Faktor Zeit, weil man hatte ja immer das Problem
00:22:10: als Führungskraft. Man möchte ja sein Team anleiten und wenn man halt hier die Möglichkeit hat,
00:22:18: einen Mentor mit dazu zu ziehen, der halt das schon x-fach gemacht hat, wie diese Prozesskette
00:22:24: funktioniert, dann kann man den auch auf das Team sozusagen loslassen. Und dann muss man auch nicht
00:22:29: jedes Mal in jedem Meeting, in jedem Gespräch dabei sein und dann wieder seine kostbare Zeit,
00:22:36: die man für andere Themen, also einfach ganz normal, wie gestaltet sich die Firma, was wird
00:22:41: halt weitergemacht, Abrechnungswesen, was es alles gibt, einfach da wieder die Zeit aufwenden kann.
00:22:46: Aber man weiß, dass das gesamte Team, was dafür ernannt worden ist, entsprechend auch
00:22:52: umge- also trainiert wird. Das ist auch noch mal ein wichtiger Faktor. Also es muss nicht immer
00:22:57: zwängsläufig durch die Geschäftsführung mit jetzt zum Beispiel in Dennis, dass das sozusagen
00:23:03: praktisch jedes Mal in jedem Meeting und jedem Vorort-Termin etc. eben die dabei sind, sondern
00:23:09: dass man sagt, okay, wir sind jetzt an einem Punkt und es gibt jeden Monat diese Betreuung per
00:23:14: Remote oder auch gerne vor Ort und da muss halt nicht jedes Mal dann der Geschäftsführer oder
00:23:19: die Geschäftsführung dabei sein. Das ist vielleicht auch noch mal ganz wichtig. Ja, absolut, da ist
00:23:24: du recht. Genau, haben wir noch mal was dazu zufügen. Also ich hoffe, dass wir den Zuhörer, der die
00:23:32: Frage gestellt hat, dass wir da ein bisschen mehr darauf eingegangen sind, dass wir ein bisschen
00:23:36: besser beantworten konnten, wenn nicht auch gerne bitte noch mal eine Frage reinstellen, bitte
00:23:42: noch mal spiegeln. Also wir sind da sehr für den offenen Austausch und auch natürlich andere
00:23:47: Zuhörer, wenn ihr jetzt noch andere Sachen habt, wo ihr sagt, wow, also das verstehe ich jetzt nicht
00:23:51: oder da habt ihr jetzt irgendwie gefühlten falsches Statement gesetzt oder sowas erklärt uns das
00:23:55: bitte noch mal, schickt uns das gerne rüber. Dafür ist das Podcast der Podcast Format auch
00:24:00: gedacht, dass wir da noch mal ein bisschen genauer darauf eingehen können. Ja Dennis, bevor ich
00:24:05: hier die Tür wieder zumache der OT-Werkstatt, hast du noch irgendwelche abschließenden Worte zu
00:24:10: dem Thema? Ja, ich wollte nochmals gesagt haben, geht ruhig mal hin, überlegt euch den Zeitaufwand,
00:24:19: den ihr so habt für den traditionellen Prozess, wie gesagt, so wenn der Gipsaprofettig
00:24:23: gemacht ist, um dann bis zum fertigen Modell zu kommen. Schreibt das mal auf,
00:24:30: nimmt Kontakt zu mir auf und dann, glaube ich, bin ich sehr oder bin ich schon von mir überzeugt,
00:24:40: dass wir gemeinsam in dem digitalen Prozess auch den gleichen Zeitwert hinbekommen. Ja,
00:24:48: was ich damit sagen will ist, es ist zeitlich nicht wesentlich aufwendiger, das digital zu
00:24:56: fertigen, auch nicht am Anfang als ein gewohntag traditioneller Prozess. Na Mensch, das ist
00:25:03: doch, glaube ich, ein ganz guter, gutes Schlusswort auf jeden Fall und dann würde ich sagen,
00:25:07: von wegen fassen wir kurz zusammen, also wer 3D-Druck erfolgreich in seiner OT-Werkstatt
00:25:12: etablieren möchte, muss natürlich seinen Personal mitnehmen, das ist wichtig, das ist auf jeden Fall
00:25:17: wichtig und Modellierung und Konstruktion sind natürlich keine Selbstläufer, aber mit der
00:25:23: richtigen Strategie und den passenden Schulungen, wie zum Beispiel unser 3D-Werkstatt-Paket,
00:25:28: kann man das natürlich relativ einfach umsetzen und auch nachhaltig umsetzen im Unternehmen. Und
00:25:34: wenn du jetzt natürlich sagst von wegen Mensch, ich möchte jetzt umsetzen, guck in die Show-Nodes
00:25:39: oder tipp bei Google einfach "OT 3D-Paket" ein, da sollten wir zumindest zu dem jetzigen Zeitpunkt
00:25:45: auf dem ersten Platz auch sein, da sollte man uns auf jeden Fall finden und auch die Seite,
00:25:48: wo noch mal ein paar Details mit drin sind. Ich pack's aber auch noch mal in die Show-Nodes rein.
00:25:52: Also klickt euch rein, nehmt Kontakt mit uns auf und dann können wir euch da durchführen,
00:25:57: können wir euch dann mit an die Hand nehmen. Und wenn euch der Podcast gefallen hat,
00:26:00: natürlich gibt uns eine 5-Sterne-Bewertung, schickt gerne auch noch mal eine Fragerunde
00:26:06: mit rein oder einen Kommentar. Da freuen wir uns immer drüber, wenn ihr eher was Digitales
00:26:12: noch mal zusätzlich kommunizieren wollt, dann kommt dann die LinkedIn-Gruppe "OT-Druck in der
00:26:16: Orthobedie-Technik Anwender aus Deutschland". Das ist halt eine geschossene Gruppe, wo Dennis auch
00:26:21: immer mal wieder seine Praxisvideos zeigt von gedruckten Hilfsmitteln und Tests, die er da so
00:26:27: durchgeführt hat. Und wenn du etwas in den Händen halten möchtest, dann darfst du auf jeden Fall
00:26:32: nicht unseren Praxisleitfaden vergessen, kauft ihr den Praxisleitfaden 3D-Druck in der Orthobedie-Technik
00:26:38: über unseren Shop. Wenn ihr Podcast entsprechend mit angibt als Gutschein, dann könnt ihr euch
00:26:45: auch die Versandkosten sparen. Und wie ich immer so schön sage, setzt bitte um und wir wünschen euch
00:26:51: noch einen schönen Tag. Kontaktiert uns auf jeden Fall und wichtig ist, umzusetzen. Ich kann es nicht
00:26:57: oft genug sagen, einfach umsetzen und danke fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal.
Neuer Kommentar