Die 3D-Druck Erfolgsformel in der Orthopädietechnik, die keiner kennt
Shownotes
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00:00:00: Herzlich willkommen in der OT-3D Werkstatt. Ich bin Dominik Heinz und wenn du dich schon
00:00:06: mal gefragt hast, wie man mit 3D Druck in der Auto-Bediet-Technik richtig durchstraten kann,
00:00:11: ohne auch nötig Zeit und Geld zu verlieren, dann ist die heutige Folge genau richtig für dich.
00:00:16: Also, bleib dran! Und heute geht es limblich im Kern um die 3D-Druck-Erfolgsformel für deine
00:00:25: OT-Werkstatt, die bisher keiner kennt. Klingt erst mal ein bisschen wie ein Geheimrezept oder
00:00:30: ein bisschen übertrieben, aber wir haben uns Gedanken gemacht und drei wichtige Faktoren
00:00:36: rausgesucht, die euch helfen sollen, wie man wirklich erfolgreich 3D Druck einsetzen kann.
00:00:42: Das ist kein Science Fiction mehr, sondern man kann wirklich in der Realität, Hilfsmittel
00:00:48: und Versorgungen mit 3D Druck herstellen, mit einem eigenen 3D Druckprozess. Genau,
00:00:53: aber trotzdem hören wir natürlich immer wieder verschiedenste Einwände von auch größeren,
00:00:58: kleineren, mittleren Sanitätshäusern. Das Ganze lohnt sich nicht für uns. Ich weiß einfach nicht,
00:01:04: welches Material das richtige für mich ist. Das muss ja irgendwie klappen und ich weiß auch
00:01:10: gar nicht, wie druck ich denn überhaupt, wie digitalisiere ich überhaupt? Und genau,
00:01:15: was in diesen Einwänden steckt, ist eigentlich die gesamte Lösung. Heute verraten wir euch genau
00:01:22: diese Formel, mit der ihr den Erfolg fast schon garantieren könnt und dazu habe ich natürlich
00:01:29: wieder unseren 3D-Experten, den Dennis Ophirka mit eingeladen in dieser Folge und Dennis,
00:01:34: schön, dass du heute wieder dabei bist. Ja, danke Dominik. Freut mich, dass ich heute auch wieder
00:01:39: dabei bin und ja, du sprichst hier ein ganz großes Thema an und meine Erfahrung ist, dass viele
00:01:45: denken, dass der Einstieg in den 3D-Druck unglaublich komplex und teuer ist, aber sie übersehen
00:01:52: dabei oft das Potenzial, was in dieser Technologie steckt. Ja, das kann ich auch wirklich nur
00:01:58: unterschreiben an der Stelle und ich würde halt auch sagen, fangen wir doch einfach mal an mit
00:02:03: so diesen klassischen Einwänden. Na, ich sag mal, die kennst du, die kenn ich, die haben wir wahrscheinlich
00:02:08: selber auch schon mal Heuschiger verwendet in anderen Situationen und du kennst ja sicherlich
00:02:13: auch diese Fragestellung von wegen, ich weiß gar nicht, welches Material ich nutzen soll oder die
00:02:18: Kollegen sind auch nicht überzeugt von 3D-Druck, das klingt doch alles auf den ersten Blick,
00:02:23: ja, wie Hexenwerk oder sowas. Wie siehst du das Ganze dann? Ja, absolut, da bin ich beide ja. Ich
00:02:31: würde auch sagen, dass ein Großteil der Herausforderungen, ja, wie soll ich sagen, also ein Großteil der
00:02:41: Herausforderungen beim 3D-Druck haben nichts mit dem Drucker an sich zu tun, sondern er hat die
00:02:48: Einstellung in dem Team. Also ein typisches Szenario ist, man hat zwar einen Drucker gekauft, auch
00:02:54: da unabhängig davon, welche Drucktechnologie das ist, aber niemand im Unternehmen, niemand in der
00:03:00: OT-Werkstatt ist richtig gut vorbereitet, ihn zu nutzen, im Vorfeld wurtlich vernünftig mit dem
00:03:06: Beteiligten gesprochen, die das dann vielleicht umsetzen soll und das wird natürlich zufrost und
00:03:12: der Drucker steht dann nur in der Ecke, ja und wird einfach nicht benutzt und sagt man ja, 3D-Druck,
00:03:18: das hilft uns nichts, das funktioniert nicht, aber das Geheimnis liegt nicht in der Maschine selber,
00:03:24: sondern in der Planung und Schulung der Mitarbeitenden, die das dann umsetzen sollen. Ja, also das stimmt
00:03:31: auf jeden Fall, wenn man direkt merkt, man nimmt das gesamte Team auch mit schon bei diesem
00:03:35: Entstehungsprozess, wie man dann auch so eine digitale Werkbank wirklich bei sich in der OT-Werkstatt
00:03:42: tablieren kann, das ist extrem wichtig, weil dann fühlt der eine sich doch nicht ganz abgeholt,
00:03:47: vielleicht zu der Klassiker, derjenige, der wirklich schon seit Jahrzehnten in der Werkstatt
00:03:53: das sagen hat und auf einmal kommt ein ganz innovativer und sagt, Mensch, das können wir aber so und
00:03:58: so machen, und da macht es auf jeden Fall schon mal Sinn, auch in Richtung, ich sage mal so eine Art
00:04:03: Proof-of-Concept, sich zu überlegen und auf das Team mitzunehmen. Ja, also du hast es angesprochen,
00:04:13: der Proof-of-Concept ist im Grunde ein kleines Pilotprojekt, anstatt direkt den ganzen Betrieb
00:04:20: umzustellen, willst du ein kleines, überschaubares Projekt, das könnten zum Beispiel individuelle
00:04:28: Testortesen oder Prototypen für spezielle Applikationen sein. Wichtig ist, dass du und dein
00:04:35: Team ein Erlebnis haben, denn das zeigt, hey ja cool, das funktioniert und dann hat man auch
00:04:41: Motivation weiterzumachen und wirft nicht frustriert das Handtuch sofort in die Ecke. Ja, das stimmt
00:04:49: auf jeden Fall gerade diese Frustrationsgrenze, ich weiß auch wo ich vor langer Zeit mal
00:04:54: einen Filamentdrucker bedient hatte und auf einmal hat das mit dem Extruder nicht so richtig geklappt,
00:04:59: der Auftrag war von dem Filament nicht richtig und bis mir denn jemand erzählt hat, hey,
00:05:04: du musst doch, dass die Filamentrolle erst mal ein bisschen trocknen, das war dann so ein
00:05:09: Aha-Leben, ja das ist ja logisch, das ist so, das ist ja logisch. Das stimmt, das stimmt, ja. Ja,
00:05:16: und das passt eigentlich auch ganz gut, weil wir auch immer wieder merken von wegen, dass gerade
00:05:21: das Thema auch Material und die Anwendungen, gerade bei so einer Pilotierungsphase, extrem wichtig
00:05:26: sind. Also was wir mal wieder sehen, ist natürlich was sinnvoll wäre mit PLA zum Beispiel oder
00:05:33: transparentes Polypropylen zu starten als Kunststoff, dass das meistens vollkommen ausreicht
00:05:38: und überhaupt erstmal auch in so eine Pilotierungsphase zu gehen, so ein Proof-of-Konzept
00:05:43: und ich glaube du hast genau so eine Erfahrung gemacht, gerade bei dem Bereich, eben Polypropylen.
00:05:48: Ja schon, es macht meiner Meinung auch wenig Sinn, wenn man sofort High-End Sachen drucken möchte,
00:05:57: wobei man noch nicht viel Erfahrung hat, eine gute Möglichkeit, gerade wenn es jetzt um
00:06:01: FDM-Druck geht, wäre natürlich das Thema Probeschuh und hier trennt sich dann oft die
00:06:07: Spreu vom Weizen. Die Unternehmen, die sich zu sehr auf die perfekte Lösung fixieren,
00:06:12: laufen Gefahr zu zögern und verpassen dann den Marktvorteil, weil die sagen, ne, wir warten ab,
00:06:19: wir wollen die nächste Messe abwarten, vielleicht tut sich da was mit der Technologie etc. Und meine
00:06:27: Empfehlung ist einfach mal machen, einfach starten, um dann mit seinen Herausforderungen, die man
00:06:33: natürlich weiterhin hat, aber auch zu wachsen, gerade dann mit der digitalen Werkbank in der
00:06:39: additive Fertigung, weil wenn man nie den ersten Schritt geht, kommt man auch nie ans Ziel.
00:06:44: Ja, das ist schön gesagt auf jeden Fall und das muss halt nicht immer gleich der teuerste
00:06:49: Werkstoff sein, sondern hier wirklich als kleine Empfehlung, so als kleinen Heck im Bereich Filament,
00:06:56: einfach mal mit transparenten Polypropylen oder PLA mal starten, um so ein Probeschuh zum Beispiel
00:07:01: durchzuführen, um Druckstellen zu zeigen, das hilft ungemein. Genau das bringt die Sementi
00:07:06: vielleicht auch zu dem Punkt natürlich, kleine Schritte, große Wirkung. Also das sehen wir beide
00:07:11: ja so. Ich erinnere mich noch extrem gut daran, weil wegen als ein Kunde unbedingt eine abgabe
00:07:17: fertige Ortese drucken wollte, aber bevor das überhaupt funktioniert, muss ja die Grundlage
00:07:24: erstmal verstanden werden. Also man kann ja nun mal nicht den, ich sag mal den fünften Schritt
00:07:28: vorm ersten machen, das kennen wir ja alle, also auch wenn man eine Ausbildung begleitet,
00:07:32: dann schenkt man ja auch nicht gleich an sofort irgendwie die schärtigen Ersatzteile herzustellen.
00:07:36: Das reden zu worden oder oder oder, sondern man schenkt ja wirklich erstmal an, wie funktioniert
00:07:42: denn überhaupt das Material? Man fühlt das erst mal und geht diese einzelnen Schritte durch,
00:07:47: bevor man dann das große Ganze will. Es ist aber schön, wenn man ein Ziel zumindest im
00:07:51: Vorhaube hat. Das stimmt, das sehe ich auch so. Und da fällt mir auch direkt ein Fall aus der
00:07:57: Praxis ein. Ein Kunde von uns, der hat sich einen SLR Drucker bei uns geholt und oder beziehungsweise,
00:08:07: weil er das Ziel hatte, eigene Kniegelenke zu drucken. Er ist wohl an einer Klinik angebunden,
00:08:15: da bekommt er viele Aufträge her und versorgt überwiegend Kinder und dann im Gespräch mit
00:08:21: einem Arzt war dann die Herausforderung, dass der Arzt noch früher mit der orthetischen Versorgung
00:08:27: anfangen wollte. Nur der Kunde hatte dann auf dem Markt geguckt bei den gängigen üblichen
00:08:32: Herstellern, die Gelenker anbieten. Aber selbst die Gelenke in der kleinsten Größe waren noch zu
00:08:39: klein, weil der Arzt in der Einrichtung viel früher schon festgeordnet wollte. Und dann, was hat
00:08:44: der Kunde von uns dann gemacht? Er ist hergegangen, hat sich sein eigenes Gelenk konstruiert. Da war
00:08:51: er schon ein bisschen fitter, was die Catsoftware angeht, hat das entsprechend nach unten skaliert und
00:08:57: konnte sich seine eigenen Gelenke selber im SLR Druckverfahren drucken, hat dann die Versorgung
00:09:04: durchgeführt und der Arzt war so zufrieden damit, weil er gesehen hat, dass es funktioniert. Somit
00:09:11: bekommt der Kunde von uns jetzt noch mehr Aufträge, weil der Arzt sieht, okay, ich kann früher die
00:09:18: Kinder versorgen und dadurch hat der Kunde von uns natürlich dann mehr Auftragsvolumen, weil er
00:09:25: das dann einfach mal gemacht hat. Er hat sich ein Recht vom Startinvest überschaubaren Drucker
00:09:33: geholt.
00:09:34: Aber konnte damit hervorragende Qualität drucken, was den Arzt überzeugt hat.
00:09:39: Ja, auch sehr schön, dass du da auch noch mal so einen kleinen Einblick auch gibst,
00:09:43: in das ein oder andere Projekt.
00:09:45: Ja, und das ist ja nur ein Beispiel.
00:09:48: Und die Erfahrung hast du wahrscheinlich auch gemacht in deinen ganzen Gesprächen,
00:09:52: vor allem mit den Kunden aus der Industrie, ist, wenn man einmal ein Drucksystem hat,
00:09:58: auch da unabhängig davon, ob das FDMS-LA oder ein Pulverdrucker ist.
00:10:02: Wenn man den Drucker erstmal hat, dann fängt ja der Kopf an zu rattern.
00:10:06: Ja, was könnte man denn noch drucken?
00:10:08: Und so steigert man die Versorgungsqualität.
00:10:12: Und am Ende des Tages ist es doch das Wichtigste für die OT-Leute, dass der Patient zufrieden ist.
00:10:19: Genau, und dass er halt auch schnell versorgt ist.
00:10:21: Und da so auch verkommen Rechten ist.
00:10:23: Also gerade auch, wenn wir jetzt generell im Produktionsumfeld sind, nur so ein kleiner Exkurs,
00:10:27: ist es ja auch viele unserer Kunden, die halt verschiedenste 3D-Drucker auch einsetzen,
00:10:32: die haben immer, ich sag mal, ein Hauptprodukt, so ein Basisprodukt,
00:10:36: wo man überhaupt erst mal das ganze Investitionsvolumen rechtfertigen kann und darf.
00:10:41: Das ist nämlich auch immer wichtig.
00:10:42: Man hat eine Sinnhaftigkeit dafür oder ist das Forschung und Entwicklung.
00:10:45: Und dann aber gibt es sich, wenn der Drucker da ist, ganz viele weitere Möglichkeiten.
00:10:50: Und da ist zum Beispiel auch ganz viel, so diese dritte Hand, die man halt beim Vorrichtungsbrau benötigt,
00:10:55: eben auch mit dabei, dass man halt viele kleine oder größere Vorrichtungen dann produziert
00:10:59: über den 3D-Drucker, was halt extrem schnell funktioniert.
00:11:03: Also da sieht man das halt auch.
00:11:05: Genau, und da wären wir eigentlich schon auch so bei so einem nächsten Punkt.
00:11:08: Und zwar das Thema viel Investition in die falsche Hardware.
00:11:12: Also wir sehen halt immer wieder, dass aus Historikern von anderen oder von Kunden,
00:11:19: die bereits schon in 3D-Lösungen investiert haben, kommt es vor,
00:11:23: das ist nicht immer so, also bitte nicht falsch verstehen, dass das immer so ist,
00:11:26: sondern kommt es schon mal vor und das gesagt hat, wir haben doch vor Jahren mal in einen 3D-Drucker,
00:11:31: egal welche Technologie, investiert.
00:11:34: Und es wird halt nicht gemacht.
00:11:36: Es wird halt nicht genutzt und so weiter und so weiter.
00:11:38: Und das sehen wir halt immer wieder, dass halt da Distance und Investitionsgrab ist
00:11:44: und dann ist dieser Ruf für 3D-Druck wieder relativ schnell hin, hinfällig im Unternehmen.
00:11:49: Und ich glaube, das ist noch mal eine wichtige Message.
00:11:53: Dennis, wie siehst du das denn von wegen, wenn man jetzt so das Thema Hardware und viel Investition
00:11:57: oder generell Investition in die falsche Hardware sieht?
00:12:00: Ja, also das sehe ich ganz genauso wie du auch.
00:12:04: Es kommt nicht darauf an, wie teuer etwas ist, was du kaufst.
00:12:08: Das heißt auch nicht, dass wenn man jetzt einen ganz teuren Drucker mit einem 6-stelligen Kaufpreis kauft,
00:12:15: dass es dem eigenen Betrieb weiter hilft.
00:12:17: Also man kann das schon so ein bisschen mit dem Kauf eines Autos vergleichen.
00:12:23: Du musst vorher genau wissen, was du möchtest.
00:12:25: Es bringt ja nichts, wenn du dir einen Ferrari kaufst,
00:12:29: du aber viel, viel gegenständig hin- und hertransportieren möchtest oder du einen Forstbetrieb hast.
00:12:36: Da hilft dir der Ferrari im Wald ja auch nichts.
00:12:39: Deshalb ist es wichtig, maßgeschneidert für sich zu überlegen.
00:12:44: Habe ich Erwachsenenversorgung? Habe ich Kinderversorgung?
00:12:47: Wofür möchte ich denn etwas drucken?
00:12:49: Sollen das Probeortesen sein, Sondersmodelle sein, Sondersabgabefertigeortesen sein?
00:12:54: Welche Farbe soll das haben? Soll das die Möglichkeit von Postprozess zulassen?
00:12:59: Ja, das sind alles so Faktoren, die berücksichtigt werden sollten, um eine gute Kaufentscheidung zu treffen.
00:13:06: Ja, definitiv sehe ich auch so.
00:13:08: Und zu den einzelnen Schwerpunkten, die du jetzt gerade angesprochen hast,
00:13:12: möchten wir halt auch dich als Hörer nochmal mitnehmen.
00:13:15: Und wenn da Themen sind, die euch besonders interessieren, dann bitte nehmen Kontakt mit uns auf,
00:13:22: schreiben uns Kommentare bei LinkedIn, beziehungsweise bei LinkedIn oder bei iTunes,
00:13:27: was für Themen für euch auch spannend wären.
00:13:29: Dann können wir die nämlich auch wieder aufbereiten, werden den nächsten Folgen und genau darüber auch nochmal sprechen.
00:13:34: Da sind wir natürlich auch offen für Feedback an der Stelle, sogar sehr offen für Feedback.
00:13:40: Und wenn ich das Ganze jetzt nochmal zusammenfasse, wir haben jetzt heute in der kompakten Folge,
00:13:46: was aber auch gut ist, wir müssen ja auch nicht nur schwafeln, um zu schwafeln,
00:13:49: haben wir im Endeffekt so drei große Punkte detektiert.
00:13:53: Einmal das Thema Pilotierung, starte erstmal mit einem kleinen Proof-of-Concept, mit einem kleinen Pilotprojekt,
00:14:01: schaue auch, welches Material für diese Pilotierung auch wichtig ist und was auch gut genutzt werden kann.
00:14:09: Man muss nicht gleich immer das teuerste, beste, größte, stärkste, faserverstärkte,
00:14:15: carbon, wie auch immer, Material nutzen, sondern es kann auch vielleicht auch ein bisschen anders sein.
00:14:21: Und der dritte Punkt, der fast sogar am wichtigsten wäre ist,
00:14:26: bitte nehme dein Team in der OT-Werkstatt oder haben Sanitätshaus mit OT-Werkstatt,
00:14:31: eben auch mit in diesem Prozess holen Sie ab, bildet gerne eine Arbeitsgruppe,
00:14:37: 3D-Druck für die OT in unserem Unternehmen, damit auch wirklich alle da entsprechend abgeholt werden,
00:14:43: geschult werden und dass man dann überlegt, wie ist diese Prozesskette in dem System.
00:14:48: Das sind so die drei Punkte, die ich jetzt so gesehen habe, denn es fällt hier noch ein vierter Punkt ein,
00:14:52: der da nochmal reinpasst.
00:14:54: Ja, ich würde tatsächlich gerne noch was ergänzen, auch wenn ich das, glaube ich, ein, zwei Mal schon mal gesagt habe,
00:15:02: wenn wir in der OT eine Patientenversorgung machen, dann steht als allererstes erst mal die Festlegung des Therapieziels.
00:15:09: Was möchte ich denn überhaupt mit dem Hilfsmittel erreichen?
00:15:13: Und nichts anderes muss man sich selber auch überlegen für die eigene OT-Werkstatt.
00:15:20: Was möchte ich denn überhaupt drucken, wenn ich nur Modelle drucken möchte, um darauf traditionell zu fertigen?
00:15:27: Ich glaube, da sind wir beide uns einig, da reicht auf jeden Fall ein FDM-Drucker aus.
00:15:31: Wenn ich aber qualitativ hochwertiger drucken möchte, auch abgabeschätige Hilfsmittel,
00:15:37: dann muss ich über den Tellerrand hinaus schauen, um zu überlegen, welche Möglichkeiten gibt es da.
00:15:44: Und das ist, finde ich, auch ein ganz wichtiger Punkt, eine eigene Bedarfsanalyse durchzuführen,
00:15:50: im Prinzip so ähnlich wie wir ja mit den Patienten auch umgehen.
00:15:54: Da stecken wir das Therapieziel fest und bei der Einführung der digitalen Werkbahn oder der additiven Fertigung
00:16:02: muss dann die Entscheidungspersonen sich dann auch überlegen, was ist denn überhaupt das Ziel für mein Unternehmen?
00:16:11: Was möchte ich mit 3D-Druck erreichen?
00:16:13: Ja, das war wirklich nochmal ein guter Schlusswort und an der Stelle ist mir gerade noch eingefallen.
00:16:19: Wir haben ja eine Mailing-Serie rund um das ganze Thema Auto-Bediet-Technik.
00:16:25: Da werden wir den Link auch nochmal mit in die Shownotz mit reinpacken.
00:16:28: Und dort gibt es dann nach, mag ich mich bitte nicht fest, aber irgendwie nach der vierten, fünften E-Mail,
00:16:34: die dann kommt in einem bestimmten Zyklus mit wertvollen Tipps und Tricks,
00:16:38: gibt es halt auch so eine Excel-Checkliste, die könnt ihr euch runterladen, die könnt ihr selber verwenden.
00:16:42: Da könnt ihr dann selber einen Vergleich aufstellen von verschiedenen 3D-Drucksystemen,
00:16:48: anhand von euren Rahmenbedingungen.
00:16:50: Also da einfach mal entsprechend euch da eintragen zu dem Newsletter, den OT-Newsletter, den wir da haben.
00:16:57: Und wie gesagt, nach ein paar wertvollen Nachrichten bekommt ihr dann auch diesen Download zur Recycling-Tabelle,
00:17:04: die ihr denn auch wirklich frei zur Verschwingung nutzen könnt, so wie ihr das wollt.
00:17:08: Genau, und so würde ich erst mal sagen, danke Dennis, dass du auch heute wieder dabei warst.
00:17:12: Gerne, gerne.
00:17:12: Genau, und das war's für heute und vielen Dank auch an dich zuhörert, dass du auch dabei warst.
00:17:18: In unseren Shownotes findet ihr dann wieder alle Informationen zur heutigen Folge,
00:17:22: wir werden das noch mal ein bisschen anreichern und in inklusive Links und Details zu verschiedenen Themen,
00:17:28: die wir heute noch mal besprochen haben.
00:17:30: Und was wirklich extrem wichtig für uns ist, schreibt uns gerne einen Kommentar bei iTunes,
00:17:35: bewertet uns mit fünf Sterne, wenn euch die Folge gefallen hat
00:17:40: und teilt es auch gerne mit eurem Netzwerk, also auch Bekannten, die auch in dem OT-Bereich sind und überlegen,
00:17:46: wie kann ich denn eine eigene Wertschöpfungskette mit 3D-Druck bei mir umsetzen.
00:17:51: Genau, und auch nicht vergessen, wie man findet uns bei LinkedIn.
00:17:54: Und dort haben wir auch eine geschlossene, also wirklich eine interne LinkedIn-Gruppe,
00:18:00: die nennt sich 3D-Druck in der Orthobenitechnik, Anwender aus Deutschland.
00:18:04: Und hier haben wir die Experten, die es in deutschen Raum gibt, zusammengetrommelt,
00:18:09: plus euch als Anwender, um dort halt einen Raum zu schaffen,
00:18:13: auf einer etwas anderen Ebene, sag ich jetzt mal, wo man so Tipps und Tricks ein bisschen austauschen kann,
00:18:17: kommt gerne dazu, meldet euch da an.
00:18:20: Ihr seid herzlich willkommen.
00:18:22: Und wenn ihr da noch mal noch tiefer reinsteigen möchtet in das ganze Thema 3D-Druck in der Orthobeditechnik,
00:18:29: dann kann ich nur noch mal unseren Praxisleitschaden, der ist nur in gedruckter Form gibt es den,
00:18:35: weil für uns ist es wichtig, dass man da auch mal was rausschneiden kann oder was rauf schreiben kann
00:18:41: oder einen Tietz machen kann, dass man das in den Händen helfen, durchblättern kann.
00:18:46: Da haben wir so Tipps und Tricks, die wichtigsten Tipps und Tricks, mit zusammengetragen,
00:18:51: wie man halt 3D-Druck in der Orthobeditechnik auch umsetzen kann, findet ihr im Shop.
00:18:55: Wenn wir auch noch entsprechend verlinken mit einem kleinen Gutscherncode,
00:18:58: wenn ihr hier über den Podcast kommt, und ich freue mich schon auf die nächste Folge mit euch, macht's gut.
00:19:04: und bleibt innovativ. Bis dann!
00:19:06: [Scheppern]
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