Die 3 häufigsten Stolpersteine beim 3D-Druck in der Orthopädietechnik
Shownotes
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00:00:00: Herzlich willkommen in der OT-3D-Werkstatt.
00:00:04: Ich bin Dominik Heinz und wenn du die drei größten Stolpersteine im 3D-Druck für deine
00:00:10: OT-Werkstatt vermeiden möchtest, dann ist die heutige Folge genau das Wichtige für dich.
00:00:15: Also bleib einfach dran und es wird extrem spannend werden.
00:00:19: Und heute bin ich natürlich wieder mal nicht alleine, sondern ich habe mein Co-Moderator
00:00:24: Dennis, ob hier gehabt, wieder mit dabei.
00:00:26: Hallo Dennis!
00:00:27: Ja, hallo Dominik.
00:00:29: Ich freue mich auch schon auf das Thema und heute packen wir ein paar richtig interessante
00:00:34: Sachen aus und hoffentlich bleiben unsere Zuhörer am Ende nicht auf ihren Druckern sitzen.
00:00:40: Im wahrsten Sinne des Wortes.
00:00:41: Oh ja, das stimmt.
00:00:43: Das offen war natürlich und wir haben uns ja wirklich im Vorhinein vor der Aufnahme hier
00:00:48: erst Gedanken gemacht von wegen.
00:00:50: Also.
00:00:51: Das ist mal runtergebrochen, was dann wirklich die drei häufigsten Stolpersteine, die wir
00:00:54: immer, immer, immer wieder sehen.
00:00:56: Und wollen ja einfach mal auf den Punkt bringen und lass uns doch einfach direkt loslegen.
00:01:01: Der erste Stolperstein auf unserer Liste ist die falsche Druckerauswahl.
00:01:06: Das klingt jetzt vielleicht so ein bisschen harmlos, aber ich wette mit dir Dennis, du
00:01:11: kennst das halt auch, die meisten denken, wenn ich in einer, wenn ich einen 3D Drucker habe,
00:01:16: na ja, dann muss der alles können, dann kann der alles können und das ist aber nicht so,
00:01:22: das ist falsch, das ist unglaublich.
00:01:24: Na, macht gar keinen Sinn.
00:01:26: Also, ein Drucker hat eine bestimmte Applikation, die er machen kann, bestimmte Material, aber
00:01:31: der kann nicht immer alles drucken.
00:01:33: Das wollen wir hier erst mal erst mal erstellen.
00:01:35: Dennis, wie siehst du das?
00:01:37: Ja, oh ja, auf jeden Fall bin ich bei dir und ich sage auch, es gibt nicht die eierlegende
00:01:43: Wollmichsau und es gibt keinen Drucker, der alles zu jedem sofort drucken kann.
00:01:49: Und da kaufen sich Leute vielleicht einen tollen Drucker, der aber ursprünglich für Prototyping
00:01:55: in der Automobilindustrie gedacht ist und wollen damit dann aber Orthesen oder Prothesen
00:02:02: drucken und dann wundern die sich, weshalb das Endprodukt nicht so ist, wie man es erwartet
00:02:07: hat.
00:02:08: Ja, das stimmt, das stimmt.
00:02:09: Da hat das ja letztes Mal schon auf diesen Vergleich auch gemacht mit dem Ferrari und
00:02:14: dem Traktor bzw. mit dem Einkaufen.
00:02:16: Das passt halt genau, man sollte halt schauen, was hat man für eine Applikation und hier
00:02:21: liegen auch häufig die Probleme, weil der Drucker, der ist halt für eine Art eben auch
00:02:26: konzipiert worden.
00:02:27: Also der Hersteller, der Druckerhersteller hat sich ja Gedanken gemacht, was macht man
00:02:31: damit.
00:02:32: Und hier muss man natürlich gucken, welche Art von Versorgung gut funktionieren und das
00:02:37: muss halt nicht unbedingt für eine andere geeignet sein.
00:02:39: Also du hast ja gerade gesagt Orthesen, Prothesen, vielleicht brauchen wir aber zum Beispiel für
00:02:44: diesen Bereich Einlagen, das ist was anderes System.
00:02:47: Oder man kommt vielleicht auch schon mit seinem Probeschub in dem einen Material und
00:02:53: mit dem einen 3D-Drucksystem kurz zur Rande und braucht aber gar nicht noch eine andere
00:02:58: Ergänzung dazu.
00:02:59: Stimmt.
00:03:00: Also das Schöne ist ja, wir haben so viele verschiedene Druckverfahren unter anderem
00:03:05: FDM, SLS oder SLA.
00:03:08: Das klingt alles sehr schick, aber du musst trotzdem wissen, welches Verfahren du für
00:03:13: welche Versorgung brauchst.
00:03:15: Sonst stehst du am Ende da und wunderst dich ja, warum ist denn mein Hilfsmittel nicht
00:03:20: so geworden, wie es sein soll.
00:03:22: Richtig, ja vollkommen richtig.
00:03:24: Und die, die jetzt zu lernen, die denken jetzt wieder, oh Gott, was sind denn das hier für
00:03:27: 2 Nürts?
00:03:28: FDM, SSS, SLA, SLS klingt doch alles gleich.
00:03:33: Wir können, wenn da Bedarf ist, auch gerne mal Sonderfolgen zu machen, was da die Unterschiede
00:03:38: sind.
00:03:39: Also wenn es wirklich euch interessiert, mal zu wissen, wo da die Unterschiede liegen
00:03:42: technologisch.
00:03:43: Da können wir da auch nochmal so ein paar Schrögen machen.
00:03:45: Aber es ist alles keine Raketenwissenschaft.
00:03:48: Man muss es halt noch einmal ein bisschen verstehen und einmal glattziehen, was man wo
00:03:51: rein kategorisiert.
00:03:52: Das ist an der Stelle wichtig.
00:03:54: Und da gehe ich auf jeden Fall mit.
00:03:56: Und was halt auch immer so ein bisschen das Thema ist, dann stell dich mal vor, du kaufst
00:04:01: einen hochmodernen Drucker für mehrere Hunderte Tausend Euro.
00:04:04: Das ist halt in dem Segment auch mal möglich, muss aber auch nicht immer der Fall sein.
00:04:09: Und dann merkst du auch einmal danach, ach Mensch, ja.
00:04:12: Also das eine Modell, was ich da machen wollte, ist gar nicht für den Einsatzvergürmung wie
00:04:19: gedacht.
00:04:20: Und das tut dann am Ende wirklich richtig weh.
00:04:22: Ja, absolut.
00:04:24: Vor allem in der Brieftasche.
00:04:26: Und da fragen sich die Leute schnell, warum habe ich mich nicht vorher schlau gemacht,
00:04:31: aber Hand aus Herz.
00:04:32: Ich glaube, wir alle haben ja vielleicht auch im privaten Umfeld schon mal einen Fehlkauf
00:04:36: gemacht, oder?
00:04:37: Oh ja.
00:04:38: Oh ja.
00:04:39: Aber da gibt es dann immer lieber kleine Anzeigen oder diese kleinen Anzeigen Börsen
00:04:43: oder so.
00:04:44: Da verkaufe ich dann immer sehr gerne meine Fehlkäufe.
00:04:47: Und es gibt ein bisschen Schadensbegrenzung.
00:04:50: Leider geht es häufig beim 3D Druck, bei einer 3D Drucklösung nicht immer.
00:04:55: Das man dann sagt, auch mal weiß man zweitmarkt auf und ein anderer nimmt das dann schon
00:04:59: dann so ein bisschen heraus.
00:05:00: Ja, und die Gefahr besteht natürlich, wenn du dann einmal ein Drucksystem gekauft hast,
00:05:04: siehst okay.
00:05:05: Das entspricht nicht dem, was ich erwartet habe oder wir können das nicht so gut implementieren.
00:05:11: Dann ist eventuell dann für das laufende Geschäftsjahr oder für das kommende Geschäftsjahr
00:05:16: aber auch kein Budget mehr übrig, um halt die richtige Drucktechnologie zu kaufen.
00:05:21: Ja, vollkommen richtig.
00:05:22: Und deshalb ist auch wichtig so Tipp Nummer 1 nochmal zusammengefasst.
00:05:25: "Lieber Hüra, überlege dir genau welche Versorgung du drucken möchtest.
00:05:31: Wie viele Stück, welche Größe und dann kann entschieden werden, welches Drucksystem
00:05:36: dafür überhaupt geeignet ist oder auch habt ihr Platz dafür?
00:05:40: Die Größenordnungen sind ja auch von sehr kompakt bis relativ groß und auf welche Stromanschlüsse
00:05:47: und so weiter man hat.
00:05:48: Also wirklich vorher überlegen und im Zweifel fragt ihr halt einfach den Fachmann, den
00:05:53: Druckerfachmann, also uns an der Stelle Zwinke.
00:05:57: Genau, also das ist schon eine wichtige, wichtige Kennzahl als Tipp Nummer 1.
00:06:03: Ja und das stimmt, aber wenn du dir dann immer noch unsicher bist, dann kannst du es ja
00:06:09: mal mit einem Druckdienstleister versuchen, bevor du dich dann auf eine eigene Maschine
00:06:13: festlegst.
00:06:14: Das spart Zeit, Nerven und natürlich Geld.
00:06:16: Stimmt, das stimmt.
00:06:17: Das ist ein richtig wertvoller Tipp.
00:06:20: Vielleicht weißt du ein oder andere, der jetzt neu in diesem ganzen Thema ist, gar nicht,
00:06:24: das ist ja global, gibt es ja verschiedenste 3D Druckdienstleister, die auch unterschiedlich
00:06:30: 3D Systeme schon bedienen.
00:06:32: Da kann man natürlich immer wieder eine Antrag stellen.
00:06:35: Da wäre halt nur noch mal so ein kleiner Hinweis zumindest, schaut euch den Druckdienstleister
00:06:39: an, schaut an, ob der auch Materialien verwendet für die Medical Device Regulation, also MDR,
00:06:45: dass die MDR-konformen sind und gegebenen als auch das Thema Produkthaftung, wenn ihr
00:06:51: seid ja die in den Verkehrbringer, wie sich das dann halt äußert, ob denn der Druckdienstleister
00:06:56: das auch vielleicht mit übernimmt oder wenn eine Ortese aus irgendeinem Grund doch bricht,
00:07:00: weil vielleicht das falsche Material genutzt worden ist für den Anwendungsfall, aber sehr
00:07:04: gute Tipp, denn das ist genau Druckdienstleister, machen auf jeden Fall Sinn.
00:07:07: Und wenn ihr da auch Unterstützung braucht oder so, könnt ihr uns auch ansprechen, wäre
00:07:12: jetzt vielleicht in eurer Region der geeignete Druckdienstleister wäre, da haben wir auch
00:07:16: einen sehr guten Überblick an der Stelle.
00:07:19: Genau, dann Stolperstein Nummer zwei, die richtige Schulung des Personals.
00:07:25: Das haben wir auch schon in den letzten Folgen schon so ein bisschen angesissen und auch
00:07:29: immer wieder gesagt, aber wenn man sich einfach mal überlegt, die richtige Schulung des Personals
00:07:34: ist halt wichtig.
00:07:35: Viele Orthobedit-Techniker sind halt wirklich echte Profis, aber eben im traditionellen
00:07:42: Handwerk, weil das eine Art Handwerker und wenn es dann halt um diesen Bereich Digitalisierung
00:07:46: geht, dann braucht man halt Unterstützung, das kann man auch ganz und ganz ehrlich mal
00:07:50: zugeben.
00:07:51: Und dann kommt halt eben das 3D Druck und plötzlich fragen sich alle, wie kann ich denn überhaupt
00:07:57: digitalisieren, wie geht das überhaupt, wie kann ich formulieren, etc.
00:08:01: Genau, ja und dann steht man da wie in der ersten Fahrstunde und dann weiß man nicht,
00:08:07: was man zuerst tun soll.
00:08:08: Und es ist ja nicht so, dass man einfach nur auf den Knopf rücken rückt, um dann eine
00:08:15: perfekte Orthese zu bekommen.
00:08:17: Also vorgelagert, also im Prinzip ist es dann wirklich so einfach, wenn man die vorgelagerten
00:08:22: Prozessstritte richtig gemacht hat, dann ist es wirklich so, im wahrsten Sinne des Wortes,
00:08:28: man drückt den Knopf rücken und dann fängt der Druck an zu drücken, aber vorher müssen
00:08:33: natürlich verschiedene kleine Prozesse gemacht werden.
00:08:38: Ja, korrekt.
00:08:39: Also es geht leider nicht jedes Mal so, dass man einfach nur ein Klebschen drückt und
00:08:43: dann geht alles, sondern wirklich so dieses gesamte Hin und Her, alles was dazu gehört.
00:08:48: Ganz ganz wichtig und dafür ist es halt besonders wichtig, eben mal zu wissen, wie sind die Vorbereitungen,
00:08:54: wie muss das Pulver oder das Material richtig gelagert werden oder das Filament getrocknet.
00:08:59: Das hatte ich glaube ich auch in der letzten Folge mal gesagt.
00:09:01: Dann die Maschinenkaliperierung, wie muss die Orientierung sein, was muss ich in der
00:09:06: Nachbereitung, Nachbearbeitung der Versorgung oder das Hilfsmittels auch wirklich beachten.
00:09:11: Also das sind halt Sachen, wenn man das nicht so richtig im Blick hatte oder geschult hat
00:09:17: oder mal zu 7, 8, 9, 10 mal gemacht hat, dann kann das halt extrem schnell in die Hose gehen.
00:09:22: Aber ich würde tatsächlich noch ein, zwei Schritte vorher ansetzen Dominic, ja auch in der Sache
00:09:30: Schuhlung.
00:09:31: Es nützt ja auch die beste Modelliersoftware nichts, es nützt das beste Drucksystem nichts,
00:09:36: wenn das Input nicht gut ist, sprich der Scan oder der Gipsabruck, welchen ich dann einscanner,
00:09:43: das heilen.
00:09:44: Ich muss natürlich mich mit dem 3D-Scanner vertraut machen, dass ich auch einen qualitativ hochwertigen
00:09:50: Scan am Patienten nehmen kann.
00:09:51: Ja stimmt, vollkommen recht, da war ich wieder ein Gesand, eine Ortese, nicht passt.
00:09:56: Dann glaube ich, da würde ich mich nicht ausschließen wollen und dann neigt man vielleicht dann
00:10:02: der neuen Technologie die Schuld zu geben, sprich der 3D gedruckten Ortese, dass die nicht
00:10:07: passt, aber das ist ja unabhängig davon, ob eine Ortese passt oder nicht passt.
00:10:14: das Material oder welches Wertigungsverfahren ich habe, ja, die Fehler liegen ja schon viel
00:10:19: vorher.
00:10:20: Ja, das stimmt.
00:10:21: Ein Worthälse nicht passt.
00:10:22: Da kann das Material nichts für oder der Drucker nichts für.
00:10:25: Nee, das stimmt.
00:10:26: Siehst du, da war ich sogar auch wieder zu fest gefahren und habe gemerkt, da bin ich
00:10:30: schon wieder im Prozess, also wirklich in der Ausführung.
00:10:32: Wie tut mir jetzt das Teil wieder zu weit festgefahren und vollkommen richtig.
00:10:37: Also das muss vorher auch schon klar gemacht werden und gelübt werden, eben wie kommen
00:10:42: die Daten sauber in das System und so weiter und so weiter, das was du gerade gesagt hast.
00:10:47: Vollkommen richtig.
00:10:48: Genau, damit haben wir doch den zweiten Punkt abgehandelt und dann werden wir jetzt bei Stolperstein
00:10:56: Nummer 3, die feine Integration in den Workflow.
00:11:00: Und da kommen wir doch schon im Inteshake auf ein sehr, sehr wichtiges Teil oder Puzzlestück
00:11:07: im Inteshake und zwar, wie kann man denn das, den klassischen Workflow, den man aktuell
00:11:12: schon in der Versorgungskette hat, eben digitalisieren oder wo macht das denn Sinn überhaupt zu digitalisieren.
00:11:18: Auch das was du gerade meintest mit dem Thema Scanning, ich sage mal in verschiedenen Sanitätshäusern,
00:11:24: haben wir ja unterschiedliche Rahmenbedingungen.
00:11:27: Haben sie Platz, haben sie keinen Platz, müssen sie mobil sein, gehen sie nach draußen zu
00:11:32: der Patientenversorgung, zur Aufnahme, etc., etc.
00:11:35: Also das ist schon wichtig, diesen Gesamtprozess mal zu betrachten, wo das denn auch sinnvoll
00:11:40: ist zu digitalisieren.
00:11:41: Weil wie sich das tut, ist denn das?
00:11:43: Oh ja, also das Thema sehe ich ständig.
00:11:46: Man kauft einen 3D Drucker, den stellst du in die Ecke und erstaunlicherweise produziert
00:11:51: er dann keine Wunderteile von alleine.
00:11:54: Erschockierend, ich weiß.
00:11:56: Ja und da muss man sich halt Gedanken machen, was mache ich dann überhaupt mit den digitalen
00:12:02: Daten, die ich jetzt vielleicht auf dem 3D Scanner habe.
00:12:05: Wie sehen die internen Prozesse aus und wer bearbeitet die Daten dann weiter?
00:12:11: Ja, das stimmt.
00:12:12: Das sind wirklich, das ist ne echter Klassiker genau.
00:12:15: Wer bearbeitet das dann weiter?
00:12:16: Oh, also haben wir noch was zu dem 3.
00:12:20: Punkt, die ich überleg gerade mal von wegen.
00:12:22: Ich bin es da aber auch wichtig, da nochmal zu erwähnen.
00:12:26: Da bekomme ich auch hin und wieder zu hören, dass man denkt, okay, wir sind doch Orthopädie-Technika,
00:12:32: wir sind Handwerker und wir sind ja keine CAD-Profis.
00:12:37: Also bei einer ganz einfachen, intuitiv aufgebauten Software, da muss man keine spezielle Ausbildung
00:12:46: haben in einer bestimmte CAD-Software.
00:12:49: Also das lässt sich ganz schnell selbstständig umsetzen, dass man das digitale Modell selbstständig
00:12:59: effizient auch am Computer weiter bearbeiten kann.
00:13:03: Ja, da geht es von heute auf morgen.
00:13:07: Ich hatte ja auch schon mal gesagt in einer anderen Folge, auch das muss ich ein bisschen
00:13:12: lernen, so wie wir früher im Gipsraum standen mit Pips isolieren, zu machen, Stange rein,
00:13:20: ausgesen und alle die ganzen Schritte, die dazugehören und dann auch weiter zu modulieren.
00:13:25: Aber ich bin der Meinung, dass der digitale Weg am Computer ein Modell zu erzeugen oder
00:13:32: herzustellen und die Konstruktion zu machen ist einfacher als der traditionelle Weg.
00:13:38: Also das ist einfacher zu lernen.
00:13:41: Ja, also da bist du auf jeden Fall noch tiefer im Thema, weil du hast es ja wirklich der
00:13:46: zehnte langen Jahr auch gemacht und in der Praxis auch wirklich umgesetzt, wo da die
00:13:50: Schritte sozusagen kompakter einfacher sind oder von der Usability, der Benutzbarkeit
00:13:55: her das Gute ist.
00:13:57: Also macht definitiv Sinn, ein ganz jeder Punkt.
00:13:59: Und deshalb darf ich natürlich wir natürlich beratend unterstützen, ja meiner Form vor
00:14:05: allen Dingen, weil ich die ganzen Prozesse oder auch Herausforderungen aus einem laufenden
00:14:10: OT-Betrieb ja auch kenne.
00:14:12: Richtig und das ist auch nochmal ganz gut von wegen, für uns geht es ja auch nicht
00:14:16: darum, jetzt komplett den gesamten Prozess auf den Kopf zu stellen bei euch in der OT-Werkstatt,
00:14:22: sondern man kann halt gezielt schauen, wie oder wo macht das dann Sinn digitalisierte
00:14:28: Prozessschritte oder einzelne Zwischenschritte umzusetzen, damit man dann auch eine gute
00:14:33: Transformation hinbekommt und auch das sinnvoll einsetzt.
00:14:36: Und das hat auch nochmal ein ganz wichtiger Punkt und klar, also wer da nochmal Fragen
00:14:41: hat, einfach Kontaktieren, Bescheid geben, das ist gar kein Problem, dafür sind wir ja
00:14:45: auch da.
00:14:46: Richtig.
00:14:47: Genau.
00:14:48: Und ja, vom Fazit her würde ich mal sagen, die drei größten Stolpersteine beim Einsatz
00:14:54: von 3D-Druck in der OT-Betriebtechnik sind die falsche Druckerauswahl und zu reichende
00:14:59: Schulungen oder generell das Thema Schulungen des Personals, des Teams, die fehlende Integration
00:15:05: in bestehende Workflows, um überhaupt so eine Transformation umzusetzen.
00:15:08: Genau.
00:15:09: Und wenn du halt diese Probleme vermeidest, dann kannst du schon ein bestes Potenzial oder
00:15:14: das volle Potenzial von 3D-Druck-Prozessketten bei dir in der OT-Werkstatt ausschöpfen und
00:15:20: mit deinen Prozepatienten noch bessere Versorgungen bieten.
00:15:24: Das ist auf jeden Fall schon, was wir immer wieder sehen.
00:15:27: Dennis, stimmt es mir dazu?
00:15:29: Absolut.
00:15:30: Und denk dran, es gibt immer Leute wie uns, die euch dabei helfen können, diese Stolpersteine
00:15:36: zu umgehen.
00:15:37: Frag einfach, bevor du dein Budget springst, wir können euch von A bis Z ganzheitlich
00:15:45: beraten.
00:15:46: Das stimmt.
00:15:47: Das stimmt.
00:15:48: Und auch Thema Beratung hat ja auch wieder was, fängt ja im Kopf auch an.
00:15:52: So eine Art Bonus-Stolpersteine, die wir auch immer wieder sehen, ist halt das Thema Mindset.
00:15:59: Es ist ein total abgetroschenes Wort.
00:16:01: Ich weiß, das will auch keiner mehr hören.
00:16:03: Aber was ich da so ein bisschen nur noch mal sagen will, ist, man kann sehr vieles vorplanen.
00:16:09: Es ist wichtig, dass man auch einen Fahrplan hat, aber man muss auch nicht den perfekten
00:16:14: Mord zur Stunde 0 machen.
00:16:16: Sondern man kann sich einen logischen Plan aufbauen.
00:16:19: Man macht jetzt Schritt 1, 2, 3, 4, also Zeitfenster 1 bis 2 Jahre.
00:16:25: Schaut dann, wie das in einem Team auch eine Akzeptanz hat, wie man die Transformation
00:16:29: durchführen kann.
00:16:30: Und das Ganze schenkt halt im Kopf an.
00:16:32: Dass es halt logisch ist und dass man auch offen dafür ist, das zu machen.
00:16:36: Und auch nicht immer gleich, ich sag mal, so das Nonplus-Ultraum muss es sein, wenn
00:16:41: man aber vorher die ganzen Barzessachen vielleicht noch gar nicht geregelt hat.
00:16:45: Also wirklich der Kopf muss sich dafür aktiv entscheiden und auch nicht sehen, dass es
00:16:49: irgendwie böse ist oder so zu digitalisieren, weil es ja manchmal ein bisschen so ein Unfort
00:16:54: ist, sondern wirklich halt voll wie, wo sehe ich bei meinen Kollegen in der OT-Werkstatt,
00:16:59: wo haben die vielleicht eine Herausforderung, haben eine große Belastung durch die traditionelle
00:17:05: Fertigung und kann man dort gezielt vielleicht nochmal unterstützen, das nochmal so als
00:17:11: kleinen Bonus sozusagen, wenn wir da nochmal ganz wichtig einzubauen oder einzubinden.
00:17:15: Genau, du sagst das und meine Empfehlung ist, da kann ich auch aus Erfahrung sprechen und
00:17:23: mich nicht freisprechen.
00:17:24: Ich glaube, es ist wichtig, wenn man die digitale Werkbank implementieren möchte, mit der additiven
00:17:31: Fertigung starten möchte, nehmt Hilfe von den Leuten an, die da mit Erfahrung haben.
00:17:37: Ja.
00:17:38: Ich glaube, das ist dann ein Stück weit falscher Stolz, den man hat, weil man denkt, ja, das
00:17:43: bekommen wir schon irgendwie selber hin, aber irgendwie funktioniert nicht und auch nebenbei
00:17:49: funktioniert auch nicht.
00:17:51: Und da glaube ich, haben wir von Druckerfachmann in dem gesamten Team so viel Expertise, um
00:17:58: den ganzen Prozess von Anfang bis Ende wirklich qualitativ hochwertig mit zu begleiten und
00:18:05: zu unterstützen.
00:18:06: Genau, das haben wir ja zum Beispiel bewiesen, aber wir wollen jetzt hier keinen Werbespot
00:18:10: sozusagen daraus machen, aber wirklich extrem guter Hinweis an den Stellen.
00:18:14: Also fragt uns einfach, wir sind da, wir sind offen dafür, aber ihr müsst halt auch offen
00:18:19: sein umzusetzen.
00:18:20: Das ist halt auch wichtig, das ist so ein bisschen eine Hand für die andere, weil wenn ihr euch
00:18:24: klar kummittet, wir wollen was umsetzen, denn unterstützen wir auch sehr, sehr gerne, wie
00:18:28: wir das ja schon bei vielen Kunden halt auch entsprechend bewiesen und gezeigt haben.
00:18:32: Bevor wir abschließen, erstmal danke Dennis, dass du auch heute wieder dabei warst und
00:18:37: die Folge angereichert hast, total toll.
00:18:40: Und hier nochmal ein ganz, ganz wichtiger Hinweis.
00:18:43: In unseren Show Notes werden wir nochmal ein, zwei Sachen an Informationen bereitstellen
00:18:48: zu dieser aktuellen Folge, dass ihr da nochmal ein paar Ressourcen habt, um euch weiterzubilden
00:18:52: oder nochmal reinzugucken.
00:18:53: Und nochmal auch hier von wegen schreibt uns gerne einen Kommentar bei iTulens und
00:18:59: vergesst auch nicht, uns fünf Sterne zu geben, wenn euch die Folge gefallen hat.
00:19:03: Wenn ihr Anmerkungen habt für verschiedene Episoden oder Folgen, was ihr denn für ein
00:19:07: Thema noch haben wollt, alles bezogen auf die OT3D-Werkstatt, dann kommt auf uns zu.
00:19:13: Wir finden uns bei LinkedIn, das ist kein Problem.
00:19:17: Zum Beispiel, wir haben auch bei LinkedIn eine geschlossene Gruppe, die nennt sich 3D-Druck
00:19:20: in der Autobedietechnik und das ist nur für Anwender aus Deutschland.
00:19:24: Also wählt euch da rein.
00:19:26: Da haben wir wirklich die Experten zusammengetrommelt in der Gruppe, dass man sich austauschen kann
00:19:32: und die Anwender, damit man da einfach mal sich austauschen kann, hoffen wir ganz anderen
00:19:36: Plattformen und wer von euch am Tagesende noch etwas an den Händen halten möchte, also
00:19:41: das, was wir hier im Podcast erzählen, mal in gedruckter Form haben möchten, dann bestellt
00:19:46: euch doch unseren Praxislight-Scharten über unseren und deinen Shop, 3D-Druck in der Autobedietechnik
00:19:52: und da haben wir mal so alle genachen auf obere Flughöhe, mit dabei eine typische Fragestellung,
00:19:59: Problemstellungen, auch mal der Unterschied, welche Versorgung passt für welche 3D-Drucktechnologie
00:20:03: zusammengefasst und nutzt den Gutscheinkode, den wir noch in den Schornuts haben, dann
00:20:08: kriegt ihr das Ganze auch noch ein bisschen rabattiert, unseren Praxislight-Faden und
00:20:13: das war's auch für heute aus unserer OT3D-Werkstatt.
00:20:16: Bleibt dran, wenn ihr mehr über die spannende Welt des 3D-Drucks in der Autobedietechnik
00:20:20: erfahren möchtet.
00:20:21: Vielen Dank auf jeden Fall, ich bin Dominik Heinz und bis zum nächsten Mal, tschüss!
00:20:26: Danke fürs Zuschauen.
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