Pulverdruck in der OT Werkstatt - Teil 1: 90% der OT-Betriebe haben diese Vorbehalte

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00:00:00:

00:00:01: Hallo und herzlich willkommen im OT-DD-Werkstatt-Podcast.

00:00:05: Ich bin Dominik Heinz und ich freue mich, dass du heute zuhörst.

00:00:10: Und wenn dir das Format auch wirklich gefällt, dann bitte ein Daumen hoch oder ein Abo da lassen, weil das ist euer kleines Dankeschön an uns, weil wir uns Zeit nehmen.

00:00:20: Und warum sage ich immer wir?

00:00:22: Weil heute wieder Dennis dabei.

00:00:23: Hallo Dennis, sei gegrüßt.

00:00:25: Ja, schönen guten Morgen.

00:00:27: Ja, freut mich.

00:00:28: Groß neues Jahr wünsche ich dir erst mal noch.

00:00:30: Ja, wünsche ich dir auch.

00:00:31: Danke schön.

00:00:32: Danke, danke.

00:00:33: Und natürlich den Zuhörenden.

00:00:35: Wir haben ja in der letzten Folge, letzte Woche, hatte ich ja auch schon so ein bisschen neueres Grüße auch rausgeschickt.

00:00:41: Und ich freue mich, dass wir jetzt nach dem kurzen Wochen Urlaub, kurze Weihnachtswochen wieder rein starten können, mit Taten getragen.

00:00:49: Und wir haben ja heute wieder mal ein richtig cooles Thema, was für dich auch nochmal so ein Herzensthema ist.

00:00:56: Letztes Jahr haben wir das ganze Thema relativ häufig mit Resiendruck thematisiert.

00:01:01: Und heute werden wir uns mal im Pulverdruck ein bisschen auseinandersetzen.

00:01:06: Wir planen, glaube ich, auch, wenn die Folgen ein bisschen länger werden, zwei Teile zu machen.

00:01:12: Wieder eine kurze.

00:01:13: Folge so ein bisschen kürzer und dann einer, die ein bisschen tiefer geht, rund um den Pulverdruck.

00:01:18: Das hat man uns jetzt heute überlegt, oder?

00:01:20: Genau.

00:01:21: Also ich glaube, so wie wir das ja bei dem Resindruck auch gemacht hatten, so ungefähr equivalent dazu, wollen wir das jetzt mal mit dem Pulverdruck machen.

00:01:30: Und weil ja, wir könnten ja im Prinzip einen ganzen Tag darüber reden, was ja auch unser Job ist.

00:01:37: Aber ich glaube, das Format kam gut an, dass wir Bezüglich Resindruck, das auf zwei Folgen gemacht haben.

00:01:43: und jetzt beim Pulverdruck machen wir das auch einfach, um in der ersten Folge allgemeine Infos zu geben oder auch ein bisschen über die Fragen und Einwände zu sprechen, das zusammenzufassen, was uns immer gesagt wird, um dann in der nächsten Folge auch da wieder ein bisschen tiefer reinzugehen, ein bisschen mehr auf die Sachebene auch mit Zahlen, Daten, Fakten dann zu kommen.

00:02:10: Genau, richtig.

00:02:11: Und das ist auch unser Plan für heute.

00:02:13: Und wir haben ja schon die eine oder andere Folge zum Pulverdrucker auch gemacht.

00:02:17: Und wie du auch sagst, es ist ja unser täglicher Job, dass wir wirklich rund um die TRED Prozesskette oder Bediebetriebe entsprechend begleiten, Fortbildungen machen, Trainings machen und so weiter und so weiter.

00:02:29: Und was wir ja immer wieder merken, ist so ein bisschen... dieser Zweifel und diese Missverständlichkeiten, wenn es um Pulverdruck geht.

00:02:40: Viele denken ja, das ist so, was ich sofort irgendwie im Kopf habe, Pulver ist erstmal schädlich.

00:02:46: Es kompliziert, es ist schädlich, es ist einfach viel Investitionsvolumen, was man da irgendwie mit aufwenden muss.

00:02:55: Und das ist definitiv für mich als kleines Sanitätshaus überhaupt nicht denkbar mit Pulverdruck auch.

00:03:01: ... loszulegen.

00:03:02: So ist zumindest mein Gefühl, ... ... wenn man relativ frisch ... ... mit Ortobediebetrieben ... ... sich da austauscht.

00:03:08: Wie siehst du das?

00:03:10: Also so die, ... ... ich glaube die zwei häufigsten ... ... Antworten, ... ... die mir entgegenkommen sind, ... ... das was du auch sagtest, ... ... das kostet ja ein paar hunderttausend Euro, ... ... das kann ich mir nicht leisten.

00:03:22: Und die zweite Antwort ist dann, ... ... ja das ist zu aufwendig, ... ... da habe ich keinen Personal für.

00:03:28: Genau.

00:03:29: Ja, keine Ressourcen, kein Personal und so weiter.

00:03:32: Und ich glaube, bei dem ersten Punkt könnten wir auch vielleicht so ein bisschen mal einsteigen.

00:03:37: Oder habe ich gerade so einen ersten Gedankenblitz, weil wir haben ja letztes Jahr schon gesehen, dass ja viele, viele auch wirklich kleine OT-Betriebe und auch mittelgroße OT-Betriebe den Resiendruck jetzt, ich sage mal so, als neuen nächsten Schritt für sich erkannt haben.

00:03:55: Und wenn man das so ein bisschen in Abfolge sieht, wäre eigentlich so die, ich sag mal, so Einstiegsdroge, Filamentdruck.

00:04:00: Wir fangen erst mal an, wir machen was und bis zu einem bestimmten Bereich.

00:04:03: geht das auch alles gut und man kommt irgendwo an Grenzen.

00:04:06: Dann ist so das nächste, wenn ich an Grenzen komme, dann gehe ich über Dienstleister und beziehe mir entsprechend qualitativ hochwertige Hilfsmittel, das nehme ich zumindest wahr, was auch sehr, sehr gut ist und wichtig ist und auch genau in diesem gesamten Prozess auch wirklich genutzt werden muss, damit man halt auch qualitativ gute Teile bekommt.

00:04:23: Aber jetzt im letzten Jahr kam so ein bisschen raus, dass das Resinendruckthema halt auch einfach akzeptiert wird und der Prozess einfach ein bisschen Ich sage mal ein bisschen mehr Spitzwindigkeiten benötigt oder handwerkliches Geschick benötigt, als es im Filamentdruck der Fall ist.

00:04:43: Und das jetzt wieder übertragen, ob dem Pulverdruck um diese Brücke zu schlagen, braucht man zumindest laut meiner Wahrnehmung her nicht viel mehr Aufwand, wie beim Resiendruck.

00:04:53: Also wenn du quasi die Hürde schon geschafft hast mit SLA, also mit Resiendruck umzugehen, dann ist eigentlich der Schritt zum Pulverdruck.

00:05:00: nicht mehr so groß, wenn man jetzt zumindest diesen personellen Aufwand oder dieses Know-how, diesen Know-how-Transfer sieht.

00:05:07: Oder wie siehst du das?

00:05:09: Nee, das sehe ich auch so und klar, auf die Minute genau kann man das ja eh nie so sagen, weil jeder Betrieb hat den Workflow anders oder kommt ein bisschen noch drauf an, welche Teile man drogt etc.

00:05:22: Aber von dem... groben Arbeitsprozess, finde ich, macht es wenig Unterschied, ob du jetzt ein großformatigen SLA-Drucker bei dir in der Werkstatt stehen hast oder ob du ein beispielsweise ein kleines Pulversystem, einen SLS-Drucker stehen hast.

00:05:43: Du hast ja bei beiden den eigentlichen Druck, dann ist das aber noch nicht abgabefertig.

00:05:50: Du brauchst noch einen Postprozess Schritt und das ist bei beiden gleich.

00:05:54: einen entsprechenden Schritt und dann brauchst du noch einen Postprozess Schritt.

00:05:59: Du hast im Prinzip drei Schritte des Druckern und zwei Postprozess Schritte.

00:06:04: Und deshalb würde ich sagen, wenn man jetzt nur den eigentlichen Prozess auf dem Blatt Papier betrachtet, ist es sehr ähnlich.

00:06:12: Und von Zeitaufwand... Ich glaube, das kann ich ziemlich gut sagen, weil ich ja selber ganz viele Videos schon gemacht habe, die ich auch auf entsprechenden Plattformen schon gepostet habe, wo man das mal sieht, wie wenig Aufwand, also Arbeitsaufwand, diese Arbeitszeit zwischen den einzelnen Prozessschritten ist, ist, glaube ich, ja, beim Pulverdruck nur ein bisschen größer als beim Harzdruck.

00:06:40: Ja, würde ich jetzt auch noch Pauschal sagen.

00:06:42: Es kommt natürlich immer darauf an auch, Wie viele Versorgung hat man denn produziert?

00:06:48: Dadurch, dass wir in der OT schon durch die Limitierung aller Bauraumgrößen im drei D Drucker ja nicht.

00:06:56: Also es gibt wenige Fälle, wo wir wirklich mal sagen, da gibt's tausend Teile, gibt's, glaube ich, gar nicht den Fall.

00:07:01: Das sind vielleicht nur Scharniere oder so, die man mal mitdruckt.

00:07:05: Aber jetzt so richtige Hilfsmittel, DAFO, AFO, Kopfbrotee oder so, sind wir eigentlich, wenn's gut läuft, irgendwie im zweistelligen Bereich irgendwo, was in diesem Bauraum reinpasst.

00:07:15: Vom Händling her.

00:07:16: also ich glaube ich kann mich jetzt nicht an irgendeinen Fall erinnern, wo wir jetzt irgendwie wirklich im dreistelligen.

00:07:20: Aber

00:07:21: dann brauchst du schon, aber dann brauchst du schon bei einer zweistelligen Stückzahl, dann brauchst du ja wirklich einen großen

00:07:27: Pulverdrucker

00:07:28: schon.

00:07:28: Genau, da brauchst du halt wirklich einen großen Drucker, am besten mit Automatisierung und so.

00:07:32: Und davon reden wir ja heute noch nicht mal, muss man ja ganz ehrlich sagen.

00:07:36: Wir reden ja jetzt erstmal nur.

00:07:37: In den Einwand oder die das Bauchkommel, was halt immer ist.

00:07:42: Ja, wir haben dann keine Ressourcen, die das halt machen.

00:07:44: Also ich sag mal, wenn ihr euch, also nur mal übertragen, wenn ihr euch mit Resiendruck auseinandergesetzt habt und ihr seht, das funktioniert, dann gäbe es per se erstmal keinen Grund und kein Argument zu sagen, mit Pulverdruck würde es nicht funktionieren.

00:08:00: Ganz im Gegenteil, es würde dann theoretisch auch funktionieren, wenn auch die anderen Rahmenparameter passen.

00:08:06: würde sagen, einen Grund gibt es tatsächlich.

00:08:10: Okay, da dann.

00:08:12: Ja, erzähl mal.

00:08:12: Also das habe ich schon selbst mal festgestellt, als ich dann vor Ort war in einem OT-Betrieb, wenn wirklich kein Platz da ist,

00:08:24: um

00:08:25: ein drei D-Drucksystem hinzustellen und unabhängig davon, welches das jetzt ist, ob das jetzt ein Resiendrucksystem ist oder SLS-Drucksystem.

00:08:34: Es gibt tatsächlich Firmen, die gar keinen Platz haben, um sich drei Maschinen hinzustellen.

00:08:42: Und das

00:08:42: ist natürlich

00:08:43: erstmal ein Ausschlusskriterium.

00:08:45: Richtig, das nenne ich ja ist ja andere Faktoren, ist dieser andere Faktor.

00:08:49: Also ich sag mal, es wäre das eine, dass die Mitarbeiter im Unternehmen damit klarkommen, den Prozess auch zu leben.

00:08:56: Ja, dass man, ich sag mal übertragen, eine Fräse bedienen kann.

00:08:59: ist die Befähigung, dass es funktioniert und genauso übertragen.

00:09:03: Ich muss Scan modellieren und ich muss halt das drei D-Drucksystem Material befüllen, auspacken und irgendwie was machen.

00:09:09: Also, das ist quasi, wenn du das eine kannst, also Resindruck beherrscht, dann ist die Chance extrem hoch, dass das im Pulver auch funktioniert.

00:09:18: Das wollte ich damit sagen.

00:09:19: Der zweite Faktor wäre natürlich Platz.

00:09:21: Der dritte Faktor, den wir natürlich haben, ist Investitionsgröße.

00:09:25: Wie viel Budget bin ich denn gewillt?

00:09:28: auszugeben, um dann auch ein Return on Investment zurückzubekommen.

00:09:32: Also, wie schnell amortisiert sich das Ganze?

00:09:35: Wie viel Mehrwert habe ich denn davon, so ein System zu haben?

00:09:38: Und deshalb meine ich dir eine Faktor, wenn die Kollegen im Team, wenn die befähigt wären, schon mit einem Resiendruck klarzukommen, dann sind sie aus meiner Warte her zu neun und neunzig, neun Prozent befähigt, auch mit Pulverdruck klarzukommen.

00:09:52: Das wäre so, ist sozusagen meine steile These, die ich da auf jeden Fall habe.

00:09:57: Ja.

00:09:58: Aber selbst wenn ein Betrieb noch kein FDM-Drucker oder kein Resiendrucker hat und aus betriebswirtschaftlichen Gründen oder aus Gründen, weil die Versorgungen speziell sein sollen, sich sofort einen Pulverdrucker holen würden, würde ich fast meine Hand dafür ins Feuer legen, dass die Leute in der OT-Werkstatt auch das sofort schaffen oder fast sofort schaffen, Beispielsweise einen SLS-Drucker zu bedienen mit den entsprechenden Postprozessschritten.

00:10:33: Das ist ja wirklich keine Raketenwissenschaft, wie du immer sagst und das ist wirklich intuitiv zu bedienen.

00:10:42: Ja, das sehe ich genauso und dafür wird man hier auch in den ersten Tagen, Wochen auch angeleitet und hat ja auch den Training dafür, dass man wirklich auch die Bedienung der Systeme auch lernt.

00:10:53: Aber das ist ein anderes Thema, das wollte ich jetzt an der Stelle noch nicht so in die Tiefe gehen oder so, sondern nochmal einen Schritt noch mal davor.

00:11:02: Von wegen, weil wir gerade das Thema Platz thematisiert haben.

00:11:06: Und ich habe jetzt gerade mal hier an der Seite unser wunderbaren schönen OT-DD Praxisleitfaden.

00:11:16: Und da ist ja eine Seite zum Beispiel auch von den Wie viel Platz brauche ich denn überhaupt in der Werkstatt?

00:11:21: Und habe jetzt mal hier geschaut für eine Pulverdrucklösung.

00:11:25: Und ich mache es jetzt mal ganz einfach, weil die Leute hier jetzt vielleicht im Auto sitzen, beim Sport oder wie auch immer irgendwie was Parallel machen, wo es dann gehört wird.

00:11:34: Dass man sich ja mal vorstellen kann, man hat eine entsprechende Wand bei sich in der Werkstatt.

00:11:40: Und wie lang müsste diese Wand sein?

00:11:42: damit man so ein leichtes Gefühl bekommt, um jetzt zum Beispiel ein kleineres oder auch ein größeres Pulversystem eben umzusetzen.

00:11:50: Und da würde ich mal vielleicht mit einem größeren System sogar anfangen, was quasi so benötigt würde, um da loszulegen.

00:11:59: Da liegen wir bei einer kanten Länge von um die zehn Meter, wenn man die Geräte nebeneinander aufstellen würde.

00:12:06: Also bei zehn Meter, man braucht ein bisschen Sicherheitsabstand, aber wenn man diesen Platz hat und nach vorne hin, sagen wir mal ganz großzügig, gehen wir mal von zwei Metern aus, ein bisschen über zweieinhalb Metern.

00:12:17: Handling brauchst du auch noch mal so ein bisschen.

00:12:19: Aber das jetzt erstmal so vom Platz her, dass du halt sagst von wegen du hast eine lange Wand und du hast halt eben zwei Meter, wo die Geräte dann stehen und dahinter baut ein bisschen Handlingprozess oder ein bisschen Handlingplatz, mit Bauwagen hin und her, mit dem Pulver, mit den Hilfsmitteln ein bisschen handieren und so.

00:12:38: Das würde schon funktionieren, damit man quasi auch einen großen Bauchraum produzieren kann.

00:12:43: Und beim kleineren, wenn man ein kleineres System, ein kompakteres System hat, dann werden wir dort auch entsprechend bei knappen drei Metern, drei Meter und dann Auch wieder anderthalb Meter würde ich in dem Fall für Handling nehmen, dass man so ein bisschen Spielraum auch hat von wegen an der Werkbank, was man da einplanen kann.

00:13:03: Und das ist jetzt natürlich was vom Platz her, wo man selber mal in der OT-Werkstatt gucken kann.

00:13:09: Gut, zehn Meter wird auch nicht jeder haben, außer vielleicht im Gang, wo er mal durchläuft.

00:13:13: Aber vielleicht bei den drei Metern gibt es irgendwo an einer Stelle, irgendwo in der Ecke, wo man sagen könnte von wegen Mensch, da könnte man das hinstellen.

00:13:22: um das bedienen zu können in der Werkstatt.

00:13:24: Und diese Frage kann man glaube ich relativ schnell erstmal beantworten, wenn man ein wirkliches Interesse hat und sagt von wegen auch, ich will dann vielleicht unabhängiger werden, um sowas halt anbieten zu können.

00:13:34: Aber man musste ja noch nicht mal alle an eine Wand stellen, die Drucker beziehungsweise die Komponenten, man kann die auch über Eckstellen oder gegenüberstellen, je nach örtlicher Beschaffenheit, aber wie du schon sagst, das soll ja nur ein groben Eindruck davon vermitteln, wie viel Platz man in etwa braucht.

00:13:52: Genau, richtig.

00:13:53: Und da ist ja natürlich auch das Thema... immer eine Begehung vorher machen, immer vorher noch mal durch uns prüfen lassen.

00:14:00: Passt das denn überhaupt mit den Anschlüssen oder nicht?

00:14:02: Was braucht man denn zusätzlich noch?

00:14:04: Habt ihr eine Klimatisierung?

00:14:05: Habt ihr keine Klimatisierung?

00:14:06: Habt ihr ein Abluftsystem?

00:14:07: Das sind viele kleine Details, die aber dann halt wirklich bei so einem Vororttermin dann durchgegangen werden, wo man halt schauen kann, von wegen Pastas alles oder was müsste theoretisch noch nachinstalliert werden oder muss überhaupt irgendwas nachinstalliert werden.

00:14:20: Was uns aufgefallen ist, Druckluft.

00:14:23: Weil man ja zum Strahlen der Komponenten, was war in der zweiten Teil noch mal wahrscheinlich ein bisschen mehr thematisieren werden, was so der Postprozess oder so.

00:14:31: Druckluft haben die meisten Betriebe schon im Einsatz, dass man eigentlich nur eine Verlängerung benötigt, um dann an das entsprechende Gerät zu kommen.

00:14:39: Also auch dort nicht so wirklich herausfordernd, so zumindest meinen Eindruck.

00:14:44: Ja,

00:14:45: also ich glaube, das kann ich auch bestätigen oder wir jetzt, wenn wir mal auf zweitausendfünfzwanzig zurückgucken bei der Bei den Installationen, bei den Kunden, das ist recht unproblematisch ging, weil viele OT-Betriebe die erforderlichen Leitungen eh schon irgendwo haben und dann vielleicht nur noch ein kleines Stückchen dran montiert werden muss, um von der Hauptleitung zu dem entsprechenden Gerät zu kommen.

00:15:13: Genau und damit wären quasi schon mal... Zwei Themen, die wir eingangs schon mal thematisiert hatten, würde ich mal sagen, so ein leichter Haken dran, um erst mal gedanklich abgeholt zu werden.

00:15:24: Aber ich würde noch mal, bevor wir mit dem dritten Thema zumindest für den ersten paar ein bisschen weitermachen, würde ich noch mal einen, noch mal einen Schritt vorangehen.

00:15:33: Und zwar, wir sind immer so schnell mit der Umgangssprache, sei es SLS, für Selectives Laser-Sintern oder Pulverdruck.

00:15:40: Wir probieren uns ja so ein bisschen das anzugewöhnen.

00:15:42: Das war die Kategorisierung im OT-Kontext so bauen.

00:15:46: Es gibt den Filamentdruck, es gibt den Resiendruck und es gibt den Pulverdruck.

00:15:51: Die anderen Sachen hatten wir auch schon, häufiger auch thematisiert.

00:15:54: Jetzt gucken wir uns den Pulverdruck an.

00:15:55: Beim Pulverdruck gibt es aber auch nochmal unterschiedliche Ausprägungen her von der Definition her.

00:16:02: Und das selektive Laser-Sintern ist quasi per se so, dass man auf einem Pulverbett, was halt aufgeschichtet worden ist, Also rauf gerackelt worden ist auf die Druckplatte, auf das Druckbett, das dort dann ein Laser drauf schießt mit einer entsprechenden Wattzahl und dadurch das Pulver gehertet wird.

00:16:23: Und im Gegenzug oder parallel dazu gibt es noch eine andere Pulverdrucktechnologie, die nennt sich halt Multijet Fusion, wurde von HP entwickelt und dort würden wir mit Druckköpfen Und Heizlampen, also Heizstrahler, wird auf dieses Druckbett, wo das Pulver drauf ist, erst mal draufgedruckt.

00:16:47: Also man kann sich wirklich vorstellen, wie Tinte, die draufgedruckt wird, auf das Pulverbett.

00:16:52: Und dann mit Heizstrahlern wird dann auf die hundredsechsenachtzig Grad, jetzt bei dem PR-Zwölf, also bei dem Neidlern-Zwölfmaterial zum Beispiel, hochgeheizt und dann geschmolzen.

00:17:02: Und das ist halt nochmal so ein bisschen so ein Unterschied auch von den mechanischen Eigenschaften, was man für Teile bekommt.

00:17:08: Das eine ist nicht besser als das andere.

00:17:11: Denn das ist was, was du auch jedes Mal sagst.

00:17:13: Nur weil die eine Eigenschaft so ist, heißt es nicht, dass sie schlechter ist für den einen oder anderen Anwendungsfall.

00:17:19: Also man muss immer gucken, wirklich, welche Technologie passt denn für die eigenen Hilfsmittel.

00:17:25: Und nicht zu sagen, ja, ich brauche auf jeden Fall immer ein SLS oder ich brauche immer ein Multijet Fusion System, sondern Welche Anwendungen passen dann mit welcher Eigenschaft für deine Hilfsmittel?

00:17:37: Und das ist schwierig, manchmal rauszukriegen, um genau zu gucken von wegen, wo man da ansetzt.

00:17:43: Genau.

00:17:43: Dennis, hast du da nochmal Ergänzung zu?

00:17:46: Ja, das erleichtert uns natürlich auch den Job in den Gesprächen, wenn jetzt Interessierende eher sagen würden, wie das gedruckte Bauteil sein soll, welche Einschafts soll das haben, welche Farbe, welche Oberflächeneinschaft etc.

00:18:08: Aber einige Male oder häufig kommt es ja vor, dass Interessierende schon sagen, wir wollen hier genau das Drucksystem haben, aber ohne vielleicht zu wissen, was das Drucksystem kann oder was es nicht kann und was ein anderes Drucksystem kann.

00:18:28: Ich glaube, das hatte ich vor Weihnachten, hatte ich auch ein Gespräch mit wem und dann hatte ich vorher schon gesagt, bitte nicht wundern.

00:18:35: Ich stelle jetzt ganz viele seltsame Fragen, aber die Fragen muss ich stellen, damit ich mit den Antworten mir ein gutes Bild von den betrieblichen Herausforderungen machen kann, um genau zu verstehen, was der Betrieb zurzeit macht, was gut läuft, was nicht gut läuft und wo es dann hin... oder wo der Betrieb sich hin entwickeln möchte.

00:18:57: Und deshalb stellen wir immer so viele seltsame Fragen, aber das machen wir nicht um euch zu ärgern, sondern damit wir einen besseren Überblick von dem aktuellen Stand bekommen, um dann für uns intern zu entscheiden mit der Fachexpertise, die wir haben, um dann zu überlegen, ja okay, dann sollte das vielleicht das und das Pulver sein auf der und der Drucktechnologie.

00:19:22: Genau.

00:19:23: Und das ist auf jeden Fall eine gute Ergänzung, weil man muss natürlich wirklich immer schauen, eben was brauchst du denn in deinem Sanitätshaus?

00:19:30: Es sind ja fast alle Sanitätshäuser, also ich würde schon sagen, auch da ninety-neinzig Prozent der Sanitätshäuser, mit denen wir zu tun haben.

00:19:38: die beziehen schon teile über dienstleistung ganz häufig über dienstleistung über gruppen über irgendwelche zulieferkanäle sage ich jetzt mal und sind schon relativ weit und überlegen halt von wegen wie kann ich die technologie ins eigene unternehmen bringen.

00:19:53: das ist auch ganz häufig beim pulver druck der fall.

00:19:55: wenn du beim pulver druck sagst von wegen.

00:19:59: Also wann entscheidigst du dich eigentlich für den Pulverdruck?

00:20:02: Es ist primär so, du möchtest gerne die Prozesse ins eigene Unternehmen bringen und nicht abhängig sein von externen Zulieferern für dieses Segment.

00:20:10: Das ist ja so ein bisschen, wo wir merken, eben wo der Bedarf halt ist.

00:20:14: Da ist halt aber auch so ein bisschen diese Örglaube.

00:20:17: Naja, ich habe jetzt den Drucker und damit kann ich jetzt alle Versorgungen drucken.

00:20:21: Das wird auch nicht immer funktionieren.

00:20:23: Bei manchen funktioniert es, bei vielen funktioniert es aber wiederum nicht.

00:20:27: Sondern weil halt auch die Technologie oder Technologie bedingt gibt es Abhängigkeiten.

00:20:33: Soll es weiß sein, soll es grau sein, soll es irgendwie flexibler sein oder oder oder.

00:20:38: Und auch wie muss das mit dem Handling auch passieren.

00:20:41: Wenn ich jetzt zwei Materialien verdrucken möchte für meine Versorgung.

00:20:46: Was muss ich denn dafür wirklich machen?

00:20:48: Sind die Versorgung groß oder klein?

00:20:50: Welche Arten müssen flexibel sein?

00:20:51: Welche müssen starten?

00:20:52: Und so weiter und so weiter.

00:20:53: Also ganz viele Faktoren.

00:20:54: Und genau deshalb, Dennis, hast du gerade schon gesagt, stellen wir erstmal viele, viele Fragen und stellen euch auch wirklich erstmal auf den Prüfstand zu sagen, seid ihr denn schon so weit, gedanklich so weit?

00:21:07: Das erste habe ich jetzt gerade ganz der Lob eingangs gesagt, dass die Mitarbeiter relativ schnell befähigt sind, auch ein Prüferdroger zu machen.

00:21:14: Ja, definitiv.

00:21:16: Aber trotzdem die Frage halt, wenn es halt ins Investment geht, weil das so die große dritte Säule eigentlich ist.

00:21:22: Eine Mitarbeiter Platz und dann eben Investment, um wirklich die Frage zu stellen, lohnt sich das Investment für euch im eigenen Betrieb auch wirklich in die Hand zu nehmen oder nicht?

00:21:34: Und da ist es egal, ob es zwanzigtausend, fünftigtausend, hunderttausend oder viel, viel mehr oder viel, viel weniger vollkommen egal.

00:21:42: Es ist vollkommen egal, weil wenn das Investment falsch gewählt worden ist, mit der falschen Technologie.

00:21:49: Dann ist es egal, ob es fünf Euro waren oder ob es fünf Milliarden Euro waren.

00:21:53: Es ist vollkommen egal, das ist beides eben rausgespissenes Geld.

00:21:56: Sehen wir ganz, ganz häufig eben bei drei D-Scanners, die in der Werkstatt rumliegen und nichts machen.

00:22:03: Weil keiner mehr weiß, wie es geht, weil es nicht gut ist, weil der Prozess nicht und so weiter und so weiter.

00:22:07: Und deshalb stellen wir halt genau auch diese Fragen rund um diesen Pulverdruck.

00:22:11: Genau.

00:22:12: Aber genau, zur Einordnung.

00:22:14: Pulverdruck gibt es.

00:22:15: Prima.

00:22:15: das SLS, aber auch das MIJF Verfahren.

00:22:18: Das eine hat Vorteile, das andere hat Vorteile usw.

00:22:22: Das kann man halt eben wirklich in den Einzelgesprächen da draußen gucken.

00:22:25: Was passt dann am besten, wo wir halt wirklich eine große Unterscheidung sehen.

00:22:31: Stand heute sind halt die Bauräume.

00:22:34: Was es genau bedeutet und vielleicht auch wie viele Arten von Versorgung da rein, können wir halt im zweiten Part mit reinbringen und da nochmal ein bisschen genauer machen.

00:22:43: Aber es gibt Stand heute.

00:22:44: schon die Unterscheidung eben in kleineren Bauraum für zum Beispiel Kinderversorgungen oder eben erwachsenden Versorgung.

00:22:52: Da ist so eine ganz harte Kante, wo man sagen kann, das macht Sinn.

00:22:56: oder das macht Sinn, wenn du denn auch wirklich die Anzahl dafür hast, um denn die Druckdurchläufe zu machen, um hochzukalkulieren, wie viele Drucke brauchst du denn, wie viele Bauräume brauchst du denn, wie viele Systemekomponenten und so weiter brauchst du dann?

00:23:10: Oder Dennis?

00:23:12: Ja.

00:23:12: Und wie du auch schon richtig sagtest, da können wir vielleicht in der zweiten Folge ein bisschen näher drauf eingehen.

00:23:20: Aber grob gesagt, ja, kann man das so unterscheiden zwischen Kinderversorgungen und Erwachsenenversorgungen.

00:23:28: Aber auch da gibt es natürlich hier und da ein paar Tricks, wie man auch einen auf den ersten Blick kleinen Bauraum, weil das von den Zahlenwerten, von der Abmessung.

00:23:39: relativ kleines, aber wie man da trotzdem maximal große Bauteile auch für Jugendliche oder für Erwachsene drauf drucken kann.

00:23:49: Ja, und hier würde ich auch nochmal fast zum Schluss, fast zum Schluss.

00:23:54: Ich glaube, wir haben noch ein, zwei Kleinigkeiten oder Ideen dazu von wegen.

00:23:59: Aber will ich noch mal was dazu sagen.

00:24:01: zum Thema, also wir werden häufig gefragt, warum sind die Systeme nicht offen, die wir anbieten?

00:24:09: ist vielleicht auch ein Irrglaube, weil es gibt es ein oder andere System, was man auch offen, also wo das Material offen ist, wo man jedes Material, was die entsprechende Korngröße hat, damit verarbeiten kann, was auch für diesen Sinterprozess oder für den Schmelzprozess auch genutzt werden kann.

00:24:26: Wir persönlich raten davon aber per se erst mal ab, warum raten wir davon ab, auf Systeme zu gehen, die per se immer offen sind.

00:24:34: Und zwar ist das Problem da dran, wir würden ja gerne Oder wird das unsere Intention da dran oder das, wo wir hinwollen?

00:24:43: Wir wollen natürlich ein gutes Gefühl und eine gute Prozesssicherheit in den OT-Betrieben auch umsetzen.

00:24:50: Und es gibt trotzdem hier und da immer kleine Stolpersteine bei jedem Staat, die halt einen OT-Betrieb und die Mitarbeiter erst mal berücksichtigen müssen.

00:24:59: Es sind per se nicht immer Plug-and-Play Geräte.

00:25:01: Das muss man auch sagen, weil man hat einfach nur etwas andere Rahmenbedingungen.

00:25:05: Und Leute, die das anders erzählen, Schwierig, würde ich einfach mal sagen, ist ein bisschen schwierig.

00:25:11: Aber was ich sagen will, ist von wegen, wenn du natürlich ein System hast, was abgestimmt ist auf das Material, was zertifiziert ist, gemäß Medical Device Regulation.

00:25:21: und damit meine ich jetzt nicht nur, ja das Material hat halt mehr MDR Zertifizierung oder so, sondern es funktioniert auch wirklich wiederholbar, also dass man auch zufriedenstellend Ergebnisse bekommt.

00:25:34: Das ist unsere, unser Status quo.

00:25:37: Das ist das, was wir ja umsetzen wollen.

00:25:39: Und nicht Try and Error, probiert doch einfach mal irgendwas rum.

00:25:43: Nimmt einfach jedes Material, egal von welchen Hersteller.

00:25:46: Jojo, das Zertifikat passt schon irgendwie oder so.

00:25:49: Das ist alles Zeit, die ihr zu neunzig Prozent vergeudet.

00:25:54: Heute habe ich irgendwie so immer wieder das neunzig Prozent Thema.

00:25:57: irgendwie ist ganz lustig.

00:25:58: Nee, aber die ihr halt vergeudet, weil ihr immer wieder versucht und testet und macht und tut, damit ihr dann was Brauchbares rausbekommt.

00:26:06: Und das könnt ihr euch sparen, indem ihr auf Bewerte Geräte setzt, auf Bewerte Lösungen setzt, aus eurer Branche und auf Bewerte Materialien.

00:26:14: Und davon haben wir einige Materialien für verschiedene Versorgungen eben, wo wir halt hin beraten, wo wir zeigen können, was geht.

00:26:21: Und was geht halt nicht?

00:26:23: Und alle, die es halt anders machen wollen, da sind wir wahrscheinlich sogar auch der schlechte oder der falsche Ansprechpartner, würde ich mal fast sagen.

00:26:30: Dann ist, wie siehst du denn das?

00:26:31: Weil du auch die Diskussion immer wieder hast, offene Systeme und vielleicht auch günstige Systeme, also die deutlich günstiger sind.

00:26:42: Ja, das kommt natürlich auch hin und wieder vor in den Gesprächen, die ich führe und ich versuche dann so zu argumentieren.

00:26:52: dass man bei den Systemen, die wir dann auch anbieten, dass der Hersteller, das ja im Vorfeld schon alles selber überprüft hat, durchlaufen hat, mit verschiedenen Tests auch versehen hat und dass man sich da relativ sicher sein kann, dass der Prozess sicher funktioniert.

00:27:16: Klar gibt es hier und da immer mal Probleme, dass das gibt es ja beim Auto auch, egal wie teuer ein Auto ist oder wo ein Auto produziert wurde.

00:27:27: Aber jetzt, wenn ich jetzt als Geschäftsführer mir das vorstelle, ich wäre jetzt Geschäftsführer einer OT-Werkstatt, dann ist doch mein Ziel, Geld zu verdienen.

00:27:38: Und dann würde ich doch lieber ein bisschen

00:27:42: mehr

00:27:42: in das Staat investecken und vielleicht ein bisschen mehr für die Verbrauchsmaterialien investieren.

00:27:49: Ich weiß aber, dass es eine hervorragende Qualität ist, dass es allen Anforderungen entspricht, die ich erfüllen muss hier in Deutschland.

00:27:58: Und am Ende des Tages oder am Ende des Geschäftsjahr kann ich mir ziemlich sicher sein, dass ich durch weniger Prozessausfälle weniger Arbeitszeit investiert habe, als wenn ich ein sehr preiswertes, drei D-Drucksystem holen, mit ein paar Euro preiswerterem Harz.

00:28:20: Gott weiß, wo das Harz herkommt.

00:28:23: Und ich glaube, da spart man am falschen Ende, weil ich eine höhere Ausfallzeit habe, weil die Produkte nicht so gut halten.

00:28:32: Aber ich glaube, das liegt in der Natur.

00:28:36: Wenn wir jetzt bei den Harzen mal bleiben, Wenn ich halt ein bestimmtes Harz sehe, das vielleicht zehn, fünfzehn Prozent preiswärter ist, bei einem Nohnnehmhersteller, der auf dem Datenblatt ähnliche Eigenschaften hat, wie ein hochpreisiges Harz, dann ist man vielleicht geneigt, zu sagen, ja komm, warum soll ich denn den vollen Preis bezahlen, wenn ich so ein ähnliches Harz für fünfzehn Prozent preiswärter bekomme.

00:29:03: Aber dann darf man sich nicht wundern.

00:29:05: wenn das im täglichen Doing nicht so gut funktioniert und dann darf man aber nicht dem Oberbegriff, drei D-Druck, die Schuld geben, sondern vielleicht sich hinterfragen, liegt es nicht vielleicht doch daran, weil ich einen No-Name-Harts aus irgendwo bestellt habe, was nicht so überprüft wurde wie einen Harts von einem etablierten Hersteller.

00:29:31: Genau, das sind auch meistens die... die Kostenunterschiede, dass einfach mal die ganzen Prüfmechanismen, das ganze Thema auch Sicherheitsdaten, Prüfungen, Zertifizierungen, die gesamte Prozesskette, die Zulieferkette der Materialien, dass die dann nach Europa kommen, dass die nach Deutschland sind oder oder oder, egal von wo jetzt welcher Weg genommen werden würde.

00:29:55: Das ist halt das natürlich, was es halt nochmal der Preis nochmal ein bisschen anders macht, als es wahrscheinlich eben die.

00:30:02: Ich sag mal bei anderen Standard, großen Online-Diensten oder so, wo du alles mögliche bekommst.

00:30:08: Dann sag mal auch eine Filamentrolle.

00:30:10: Du kannst auch Filament pro Kilogramm für irgendwie fünfzehn Euro einkaufen.

00:30:15: Ja, genau.

00:30:15: Was auf dem Papier genau das Gleiche verspricht, wie eben eins, was, sag ich jetzt mal, zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig Euro kostet.

00:30:23: Aber es gibt trotzdem da nochmal einen Unterschied.

00:30:26: wie die Verdruckbarkeit auch ist, wie die Wiederholbarkeit das Material ist.

00:30:31: Und deshalb empfehlen wir halt oder haben uns auch wirklich spezialisiert, eben Systeme, die ja prob sind, die im Markt anerkannt sind, anzubieten und auch das entsprechend zu beraten und auch das Material, was da verwendet wird.

00:30:45: Und wenn das halt nicht der Fall ist, wenn man jetzt sagt, oh ja, jetzt hat aber der Hersteller Max Mustermann irgendwie einen neuen Drucker rausgebracht, der kostet nur die Hälfte im Vergleich zu.

00:30:54: Alles fairer Punkt.

00:30:55: Keine Frage.

00:30:56: Und auf Kosten muss man mal gucken.

00:30:58: Aber wie etabliert ist das System jetzt schon?

00:31:01: Und wie viel muss ich selber erstmal loslegen und tüfteln und machen und tun?

00:31:06: Und wir sind ja trotzdem bei einem Herstellungsbetrieb.

00:31:09: Eine OT-Werkstatt ist ja ein Herstellungsbetrieb.

00:31:12: Also ich kann das

00:31:13: ein bisschen nachvollziehen, die Argumente, wenn es für einen Privat, für den Hobbybereich geht, wenn ich hier und da mal verschiedene Sachen ausprobieren will.

00:31:24: Dann glaube ich bin ich persönlich auch eher der Typ, der dann aus Geld achtet, weil ich dann gerne mal verschiedene Sachen ausprobieren möchte.

00:31:32: Aber wenn ich der Geschäftsführer... einer Firma bin oder in einer Firma arbeite, was ja nichts mit dem Privaten zu tun hat, sondern wo es ja um Qualität geht, wo ich auch eine gewisse Verantwortung gegenüber den Kostenträgern habe, wo ich eine Verantwortung dem Patienten gegenüber habe.

00:31:51: Da möchte ich doch, dass der Prozess sicher durchläuft und wo ich mir ziemlich sicher sein kann, dass die Materialien auch eine sehr hohe Qualität haben und das gedruckte Produkt auch eine sehr hohe Qualität hat.

00:32:05: als im privaten, wo mich das dann vielleicht nicht stört, wenn das im FDM-Brug nicht sofort klappt, dann kann ich das ja nochmal drucken.

00:32:13: Ich habe da ja auch keinen Zeitdruck.

00:32:15: Anders natürlich im geschäftlichen Kontext.

00:32:19: Aber auch da muss ich gerade schmunzeln, als das sagt es mit, ja, dann bringt ein anderer Hersteller ein, drei D-Drucker raus, der nur fünfzig Prozent kostet.

00:32:32: Aber das Argument zählt nicht, weil dann könnte ich einen Gegenargument bringen, dann dürftest du dir nie etwas kaufen, dann dürftest du dir auch kein Auto kaufen, weil es gibt ja immer ein Auto, was preiswerter ist als das Auto, was ich habe.

00:32:49: Ja.

00:32:50: Also, also deshalb verstehe ich das nicht, das Argument.

00:32:55: Richtig.

00:32:55: Man erscheint es ja trotzdem

00:32:57: für irgendein gewisses Auto.

00:33:00: So, und es gibt, klar gibt es dann wahrscheinlich einen anderen Hersteller, der auch ein Auto, also den Oberbegriff Auto produziert, was viel preiswerter ist.

00:33:12: Dann habe ich

00:33:13: ja die Wahl für ein gutes, qualitativ hochwertiges Auto, das entsprechenden Preis kostet.

00:33:21: Oder gehe ich auf ein Null nehmen Auto, was dann nur die Hälfte kostet.

00:33:27: Richtig.

00:33:28: Und da ist auch häufig das Thema, wann kaufe ich mich zum Beispiel ein?

00:33:32: höherwertiges Auto, weil ich mehr Fahrkomfort haben möchte.

00:33:36: Genau richtig.

00:33:37: Schneller, gemütlicher, spritsparender, was auch immer, verschiedene Faktoren oder mehr Platz von wegen.

00:33:43: Es gibt ja auch wieder ganz viel schwarz und weiß, was damit also viele Töne, die dazwischen drinnen sind.

00:33:49: Beim Handy ist es ja genau das Gleiche.

00:33:51: Ja, das Gleiche.

00:33:52: Warum haben denn so viele Leute auch mit einem Apfelson-Teil drauf und nicht mit irgendwie einem anderen Hersteller?

00:34:00: Na ja, weil die Bedienung von den Geräten häufig ganz einfach ist.

00:34:06: Die Apps ganz einfach ist.

00:34:08: Man hat nicht jedes Feature drin, aber es geht ganz einfach.

00:34:11: Und dieses ganz einfache lassen sich jetzt auch manche Hersteller mal so und mal so vergüten.

00:34:16: Das muss man halt auch.

00:34:17: Das heißt aber auch nicht, das eine ist besser als das andere.

00:34:20: Sondern was brauchst du wieder für dich?

00:34:22: Ganz

00:34:22: genau.

00:34:22: Und das ist ja das, was ich

00:34:24: sagte.

00:34:25: Da muss man ja unterscheiden, ist das für den geschäftlichen oder für das Geschäftsumfeld gedacht oder für den privaten Hobby gebraucht.

00:34:34: Aber ich glaube, wir schweifen

00:34:36: zu sehr schon in Grundsatzdiskussionen hier an.

00:34:39: Aber ich glaube, daran merkt man, dass uns wein das sehr am Herzen liegt und dass wir das öfteren solche Gespräche auch führen und da sehr bemüht sind, Aufklärungsarbeit zu betreiben und so.

00:34:56: wie ich das in meiner aktiven OT-Zeit immer gemacht habe oder auch dann in den jetzigen Gesprächen.

00:35:02: Also wenn du in der OT tätig bist und mit einer Therapeutin oder Arzt zusammen bist und den Eltern und für ein Kind eine Versorgung bespricht, dann ist die erste Frage, was ist das Therapieziel?

00:35:15: Und erst wenn das Therapieziel von der Ärztin vom Arzt festgelegt ist, dann kann man überlegen, was man baut.

00:35:24: Und so ist das beim Dreidedrucker auch.

00:35:26: Die erste Frage oder eine der ersten Fragen, die ich stelle, was soll gedruckt werden?

00:35:33: Für welchen Anwendungsbereich?

00:35:36: Und so tröselt man das dann auf.

00:35:39: und jetzt speziell für Pulverdruck.

00:35:42: Ich glaube, da werden wir dann in der zweiten Folge ein bisschen tiefer reingehen, dass man schon mal so den... Den Zweig herausfindet, wann ist eher ein kleineres Pulversystem erforderlich oder wann sollte es schon ein größeres Industrie-Pulver-Drucksystem sein?

00:36:02: Richtig, auf jeden Fall.

00:36:03: Also das ist nochmal ganz gut zusammengefasst und wir wollten jetzt ja in der ersten Folge auch erst ein bisschen auch wieder diese Kopfthemen so ein bisschen adressieren, Vorwände, Einwände und das vielleicht ein bisschen aufweichen.

00:36:14: Das ist nochmal ganz wichtig.

00:36:15: und das heißt auch nicht die Sachen, die wir anbieten, die sind per se teuer.

00:36:18: Also auch das, wenn jetzt vielleicht der Einschrank kam von wegen, das ist günstig, ist immer schlecht oder so.

00:36:23: Das ist nicht der Fall, sondern einfach... Die Lösung, die wir generell mit euch zusammenbauen, also eure Lösung, das ist ja nicht unsere, das ist ja eure Lösung, die für euch passgenau ist.

00:36:33: Die soll euch dabei helfen, noch Geld zu verdienen.

00:36:37: Und dass ihr flexibler seid und so weiter und so weiter.

00:36:39: Und da steht dann halt irgendein Preis hinter.

00:36:42: Das ist halt das, was wir damit im Endeffekt nochmal ausdrücken wollen.

00:36:46: Und achtet, wenn andere Systeme da sind, einfach da drauf von wegen.

00:36:50: Sind die wirklich bewährt?

00:36:51: Ist das wirklich richtig zertifiziert?

00:36:52: Stimmt das alles so?

00:36:53: Ist das von der Bedienbarkeit wiederholbar und so weiter und so weiter?

00:36:57: Ich glaube, das haben wir sehr gut thematisiert.

00:36:58: jetzt an der Folge.

00:36:59: Und in der nächsten, in Teil zwei hast du es schon gesagt gehabt von wegen.

00:37:04: Wir werden nochmal so ein bisschen die Unterscheidung auch nochmal machen.

00:37:07: Großes System, kleines System, zumindest Stand heute.

00:37:11: Dann werden wir auch nochmal... gängige Materialien oder welche Varianten an Materialien ihr dann zum Beispiel auch verdrucken könnt.

00:37:19: Für welches Hilfsmittel werden wir mal so ein bisschen anreißen?

00:37:22: und ich denke mal die ein oder anderen Themen, die uns sonst dann nochmal in dem Dialog auf jeden Fall auffallen, werden wir dann zusätzlich nochmal mit ansprechen.

00:37:30: Und ja, ich gucke auf die Uhr, wir sind sogar fast bei vierzig Minuten, also war doch schon lange in Folge.

00:37:36: gedacht hat.

00:37:38: Ja, aber ich hoffe, es war gut und ich bin davon überzeugt, dass es auch gut der Inhalt war.

00:37:42: Und auch an der Stelle danke dir lieber Zuhörer, dass du heute wieder dabei warst.

00:37:47: Und wenn dir das gefallen hat, wirklich lasst ein Abo da.

00:37:49: Das ist einfach so.

00:37:50: ein kleines Dankeschön von euch an uns, dass wir die Zeit nehmen, uns hier zusammensetzen, wöchentlich versuchen, hier immer wieder Inhalte hervorzuheben.

00:37:58: Genau, und wenn ihr was in den Händen halten wollt von wegen zu diesem ganzen Thema.

00:38:03: besorgt euch, kauft euch den neuen UT-Dreidee-Praxisleitfaden in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in der... ... in.

00:38:32: Das finde ich spannend.

00:38:33: Einfach an dreideedruckerfachmann.de in die E-Mail schreiben oder den Dennis bei LinkedIn kontaktieren und sagen, ich hätte gerne mal ein kostenfreies Erstgespräch, damit wir wirklich mal so eine Annamnese mit euch mal durchführen können, so eine OT-Werkstatt-Anamnese, um mal zu gucken, wie seid ihr gerade aufgestellt und wo wollt ihr überhaupt hin.

00:38:52: Und in diesem Sinne wünsche ich euch auf jeden Fall noch einen wunderbaren Tag.

00:38:56: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

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