Die Orthopädie-Werkstatt steht an einem Wendepunkt
Shownotes
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00:00:00: Herzlich willkommen beim Hotel-Dreidee Workshop Podcast.
00:00:04: Mein Name ist Dennis Objelka und ihr hört richtig, heute bin ich mal alleine!
00:00:10: Nicht weil Dominik keine Zeit hat sondern weil ich ein paar Gedanken teilen möchte die mich in den letzten Monaten stark beschäftige.
00:00:17: aber bevor es richtig losgeht auch hier nochmal die Aufforderung oder meine Bitte an euch abonniert unseren Kanal unseren Podcast egal auf welcher Plattform aktiviert die Glocke, hinterlasst uns gerne ein Like oder kommentiert auch die entsprechende Folge.
00:00:35: Denn so können wir dann – ja, oder wir probieren da auch immer mehr Reichweite zu bekommen und ihr könnt uns dabei selber aktiv unterstützen!
00:00:44: Ja, worum geht es in der heutigen Podcast-Folge?
00:00:47: Wenn ich die schon alleine machen möchte... Ja warum steht die OT gerade an einem Wendepunkt?
00:00:54: Das ist das was ich gerade beobachte mit euch drüber reden beziehungsweise euch meine Gedanken zu teilen.
00:01:03: Ich spreche ja mit vielen UT-Betrieben, große kleine moderne oder auch sehr traditionelle und ich merke die Stimmung ist unterschiedlich.
00:01:13: Die einen sagen wir warten noch die anderen sagen Wir bauen gerade aktiv Prozesse auf wir fangen gerade an zu digitalisieren Und genau da habe ich gemerkt es geht gerade nicht um einen neuen Drucker Es geht auch nicht darum entscheide ich mich für Resiendruck oder Pulverdruck.
00:01:32: Es geht um etwas Grundsätzlicheres und genau deshalb glaube ich, dass wir gerade an einem Punkt in der OT stehen, der mehr ist als nur technischer Fortschritt!
00:01:46: Ich meine, wir reden in der Branche alle über Technologie, Scanner Material Drucker und Investitions-Summen aber was sich wirklich verändert ist etwas anderes.
00:01:59: Es ist die Geschwindigkeit, mit der Entscheidungen getroffen werden und es ist die Bereitschaft Prozesse neu zu denken.
00:02:08: Die Frage ist also nicht welches System das Beste?
00:02:12: Die Frage sollte lauten bin ich bereit Verantwortung für die Zukunft meines Betriebes zu übernehmen.
00:02:21: Ja und schauen wir uns erst mal an Digitalisierung ist ja per se kein Gerät.
00:02:27: Digitalisierung ist ein Prozessdenken.
00:02:31: Und wer heute anfängt, Strukturen aufzubauen wird in drei Jahren nicht mehr hinterher laufen müssen.
00:02:39: und lass uns die Theorie oder lasst uns das mal aus der Theorie holen.
00:02:47: was sehe ich konkret draußen in der Werkstatt?
00:02:49: und da möchte ich euch so einen kleinen Einblick geben was mir ganz oft widerfährt.
00:02:55: Ich höre oft ist noch zu teuer.
00:02:59: Unsere Kunden fragen nicht danach, wir haben kein Personal
00:03:02: dafür.".
00:03:04: Und ich verstehe diese Gedanken also wirklich!
00:03:07: Ich meine, ich komme ja selber aus der OT und wer mich noch nicht kennt?
00:03:11: Ich habe mal eine Ausbildung in dem Jahr aber in den Jahr aber die Autopädiemechaniker von Wandergist angefangen.
00:03:19: Ja, seit drei Jahren bin ich ja bei Druckerfach.
00:03:23: Das heißt also... Ich habe schon über zwei Jahrzehnte aktiv in der OT gearbeitet.
00:03:27: Deshalb verstehe ich solche Gedanken auch.
00:03:30: aber ich sehe auf was anderes Betriebe die anfangen selbst kleine Betriebel.
00:03:36: diese bauen Kompetenzen auf, bauen Sicherheiten auf und bauen Geschwindigkeit auf um die Patienten auch in einer guten Qualität zeitnah zu versorgen.
00:03:48: Und Geschwindigkeit, bin ich der Meinung ist im Handwerk ein Wettbewerbsvorteil.
00:03:55: Denn Zeit ist der teuerste Faktor in der OT und nicht vielleicht ein Startinvest für einen beispielsweise Resindrucker um schon abgabefertige Hilfsmittel zu drucken sondern die Zeit ist das teuereste Faktор in der Otte aber auch natürlich in anderen Bereichen.
00:04:17: nicht das Material und nicht das Gerät.
00:04:19: Und wer Prozesse verschlangt, der gewinnt doch wirklich Spielräume für das Personal in der Werkstatt welches der tendenziell eh schon zu wenig ist.
00:04:31: ja und ich glaube da muss einfach ein Umdenken stattfinden.
00:04:36: klar ist ein niedriger fünfstelliger Betrag erstmal ein hohes Start-Invest für ein Gerät, aber man muss sich das ja mal aufs ganze Jahr hochrechnen beziehungsweise auf drei oder fünf Jahre und dann glaube ich relativiert sich dass ziemlich schnell, dass ein Invest beispielsweise jetzt mal von zwanzigtausend Euro nicht so hoch ist wie man das vielleicht auf dem Blatt Papier als Zahl deuten könnte.
00:05:05: Und ich sage das auch nicht von außen weil Wie gesagt, ich komme ja selbst aus der Werkstatt.
00:05:10: Ich kenne die ganzen Prozesse, die traditionellen Prozessen, die digitalen Prozesses.
00:05:17: Ich habe die Transformation durchgemacht und miterlebt, war selbst dafür verantwortlich.
00:05:23: Und deshalb das soll jetzt auch nicht böse klingen von mir!
00:05:27: Ich hab wirklich Verständnis für euch aber überlegt einfach mal... was wirklich der größte Kostentreiber ist in einer Werkstatt.
00:05:38: Ich glaube nicht, dass es ein Anfangsinvest für einen drei D-Drucksystem ist welches abgabefertige Hilfsmittel drucken kann und ich habe selbst erlebt wie man skeptisch auf neue Technologien schaut.
00:05:53: Ich hab selbst Dinge ausprobiert die im Datenblatt so nicht vorgesehen waren und einige von euch vor allen Dingen die mich kennen wissen das ich da sehr pragmatisch unterwegs bin und dass ich tendenziell nicht immer alles glaube nur, weil das auf einem Blatt Papier abgedruckt ist.
00:06:08: Ich habe eine ganz kleine Werkstatt selber hier zu Hause und zwar keine Fräsen aber ich versuche wirklich viel herumzuexperimentieren vor allem mit dem Heißdopf föhren was die thermoplastische Verformbarkeit angeht.
00:06:23: Und ja wo habe ich einen No-No-Swell?
00:06:31: dass man auch Sachen einfach mal ausprobieren sollte und nicht aus Rebellion, sondern aus handwerklichem Interesse.
00:06:39: Also ich meine wir alle haben ja Sachen in der Hand wie wir bauen die Sachen Davos, Arhos, Prothesen, Schäfte oder was auch immer oder noch ganz viele andere Hilfsmittel.
00:06:51: Und das ist doch Ich kann jetzt nur von mir sprechen mein innerlicher Antrieb als Vollblutoteler und Vollbluthandwerker auch Sachen auszuprobieren.
00:07:03: Und mich treibt die Frage, wie kann ich die Versorgung besser machen?
00:07:07: Wie kann ich reproduzierbare arbeiten?
00:07:11: Und wie kann Ich mein Team entlasten wenn ich jetzt die Führungskraft bin?
00:07:15: Das sind doch so drei wichtige Kernfragen, die mich immer in der Vergangenheit beschäftigt haben.
00:07:22: Genau deshalb beschäftige ich mich ja so intensiv mit Reiddruck nicht weil es modern ist, sondern weil es sinnvoll sein kann wenn man es richtig einsetzt.
00:07:34: Das was Dominic und ich schon öfter mal in vorherigen Folgen gesagt haben.
00:07:40: Tridedruck ersetzt ja nicht das Personal in der Werkstatt, sondern Tridendruck ist einfach ein Werkzeug womit das bestehende Personal hervorhangt.
00:07:52: arbeiten kann wird ja kein Personal abgebaut, nur weil ich jetzt drei D-gedruckte Hilfsmittel abgebe.
00:08:03: Ja und wenn ich das alles zusammenfasse bleibt am Ende eine zentrale Erkenntnis die Zukunft der OT wird nicht diskutiert sie wird gemacht.
00:08:14: Sie entsteht auch nicht durch Abwarten sie entsteht durch Betriebe die einfach anfangen Nicht perfekt und noch nicht vollständig durchgeplant aber entschlossen.
00:08:26: Und wer heute die Prozesse aufbaut, wird morgen nicht reagieren müssen sondern ist dabei die Zukunft zu gestalten.
00:08:38: Wenn du gerade innerlich nix und nach oben guckst und denkst ja so ungefähr ist das bei uns auch dann warte nicht auf den perfekten Zeitpunkt Sondern fang an Fragen zu stellen Fangen an Strukturen aufzubauen und fang an, dich auszutauschen.
00:08:58: Sei es mit Kollegen aus anderen Betrieben oder auch mit uns!
00:09:03: Wir sind ein super Team.
00:09:05: wir haben so viel Fachkompetenz im verschiedenen Bereichen.
00:09:09: ich jetzt speziell OT.
00:09:10: also wenn du Fragen hast Wenn du nicht sicher bist oder wenn du einfach mal gucken möchtest wo stehst du überhaupt?
00:09:17: Mit deinem Betrieb?
00:09:19: Kontaktier uns oder kontaktiert mich bei LinkedIn schreibt mir eine E-Mail kommentiert die Podcast-Folge und dann werden wir sicherlich einen Weg finden, dass wir uns da mal hervorragend austauschen können.
00:09:34: Und ja wie gesagt ihr könnt mich auf LinkedIn kontaktieren oder kommt einfach in unsere LinkedIn Gruppe.
00:09:43: und ich würde sagen das war eine kurze knackige Folge heute aber mir hat es wirklich auf der Seele gebrannt das einmal loszuwehren, mit euch zu teilen.
00:09:57: und in diesem Sinne die Zukunft der OT entsteht nicht irgendwo sie entsteht genau in deinem Betrieb.
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