Paul Fehlandt: Ein Unternehmen übernehmen – und alles neu denken?
Shownotes
Paul Fehlandt, der Unternehmensnachvolfer der o.t.n orthopädie.technik.nord GmbH spricht in unserem Podcast über 30 Jahre Unternehmensgeschichte und welche Themen neu gedacht werden müssen.
In diesem Interview tauchen wir in die Welt eines Familienbetriebs im Gesundheitswesen ein. Paul Fehland teilt Einblicke in die 30-jährige Firmengeschichte, die Bedeutung von Digitalisierung und Innovationen sowie die persönliche Motivation hinter dem Unternehmen. Er erklärt, wie moderne Technologien wie KI und digitale Assistenz die Branche verändern und welche Chancen und Herausforderungen damit verbunden sind.
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Paul Fehlandt bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/paul-fehlandt-4697a9292/
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Über o.t.n orthopädie.technik.nord GmbH
Kaum zu glauben: Im April 2026 feierten wir unser 30-jähriges Jubiläum – viele gute Jahre mit einem tollen Team und zufriedenen Kunden.
Der Weg von einer kleinen Werkstatt für Orthopädietechnik bis hin zu einem erfolgreichen Sanitätshaus mit inzwischen über 100 Mitarbeitenden war nicht immer leicht, aber immer spannend!
Nur drei Jahre nach unserem Start im Jahr 1996 konnten wir das o.t.n-Portfolio um den Bereich Reha und Pflege erweitern, kurze Zeit später kam bereits die Schuhtechnik hinzu. Inzwischen ist unser Leistungsspektrum komplett – mit einer eigenen Abteilung rund ums Kind, unserem Lauflabor zur Gang- und Bewegungsanalyse und seit 2009 mit unserem Prothesen-Atelier, in dem wir so lange an maßgefertigten Prothesen „feilen“, bis sie den optimalen Tragekomfort bieten.
Mit der Fachexpertise wuchs naturgemäß auch die Zahl der Standorte: Heute finde Sie uns in acht Filialen verteilt über Norddeutschland, vier davon allein in Neumünster.
Für unsere Kundinnen und Kunden wollen wir nur die beste Qualität liefern – mit der Hilfe unserer „alten“ Hasen und vielen neuen Expertinnen und Experten. Daher bilden wir auch in verschiedenen Bereichen aus: Kaufleute, Orthopädiemechaniker*innen und Fachleute für orthopädische Schuhtechnik. Wir freuen uns über motivierte junge Menschen, denen wir eine Perspektive geben und nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung auch eine Festanstellung anbieten können!
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen beim OT-3D Werkstatt Podcast.
00:00:04: Ich bin Dominik Heinz, ich bin heute nicht alleine!
00:00:06: Ich freue mich heute ganz besonders.
00:00:08: Zum einen hoffe ich natürlich Dennis dabei.
00:00:11: Und zum anderen haben wir den Paul hier.
00:00:13: Ich freue mich wirklich, dass Dennis und ich heute in Neumünster sind ... Den ganzen Tag haben wir eigentlich schon einen ganzen Vormittag, würde ich sagen.
00:00:19: Haben wir miteinander verbracht.
00:00:20: Du hast uns durch die ganze Werkstatt und alle Bereiche ein bisschen gebracht.
00:00:25: Lass uns einfach mal so'n bisschen die Zuhörer oder Zuschauer mitnehmen.
00:00:28: Was macht ihr bei OTN?
00:00:30: Seid ihr?
00:00:31: Wo kommst du her?
00:00:32: Was ist eure Philosophie?
00:00:34: Einfach mal ganz nett austauschen.
00:00:36: Herzlichen Dank dafür, dass wir hier sein dürfen!
00:00:39: Ja, erst mal Moin Dennis und Moin Dominik.
00:00:41: Herzlich willkommen hier bei uns in der Münster!
00:00:44: Mein Name ist Paul Fehland.
00:00:45: ich bin der Unternehmensnachfolger von Sanitätshaus UTN mit der Zentrale in der Münster da wo wir uns jetzt gerade befinden.
00:00:54: Mein Vater hat das Unternehmen im Jahr neunzeigundneunzig gegründet.
00:00:57: Er ist immer noch Inhaber, Geschäftsführer und ja, UTN gibt es dieses Jahr dreißig Jahre Und ich stehe in den Startlegern sozusagen.
00:01:06: Na Mensch, herzlichen Glückwunsch dafür auf jeden Fall!
00:01:08: Dann gibt's bestimmt eine richtig große Party oder?
00:01:10: Ja, ja.
00:01:11: Vorne noch Riesengrill am besten,
00:01:13: ne?!
00:01:13: Genau,
00:01:14: das ist das Ziel, dass sich hinarbeite... Das wird ein übergang, sanfter Übergang werden und das ist die Mission, die Marschrichtung.
00:01:23: Sehr schön sehr schön.
00:01:24: also dreizig Jahre ist auch schon ganz schön langer Weg muss man sagen.
00:01:27: Da habt ihr bestimmt viel mitbekommen gerade von dem Thema Transformation und so da werden wir später nochmal Ein bisschen auf jeden Fall näher drauf reingehen.
00:01:35: Aber als wir durchgelaufen sind, verhef ich Ihnen bald kurz mal ein Dennis-Geben von wegen... Was ist dir denn so aufgefallen?
00:01:40: Als wir hier so durch die Hundert Räume, die ihr gehabt habt!
00:01:43: Das ist ja verrückt einfach vom einen Raum zum nächsten.
00:01:46: Ihr habt ja wirklich alles da, würde ich nur sagen.
00:01:49: Also es ist ja wirklich so dass das riesengroß ist.
00:01:53: Von außen sieht man ja gar nicht alle wie viele Abteilungen hier drin sind und wie viele Räumen ihr hier habt und Besprechungsräume, Bewegungsanalyse, Bergstätten, Reha- und Sanitätshaus.
00:02:05: Also alles was man sich vorstellen kann ist ja hier sehr gut vertreten.
00:02:13: Aber ich kann mir vorstellen, dass es ja nicht von vornherein vor dreißig Jahren schon so groß war.
00:02:18: Wie seid ihr denn überhaupt so groß geworden?
00:02:20: Kannst du da vielleicht mal ein bisschen was sehen?
00:02:22: Ja also wie ich schon sagte mein Vater hat die Firma Nineteintseixundneunzig gegründet damals als Two-Man Show.
00:02:28: Also mein Vater als Automobilitechnikmeister, damals noch mit einem Kompagnon zusammen auch hier gestartet auf dem Gelände in den Räumlichkeiten.
00:02:37: Aber damals war das noch eher so eine Garagenwerkstatt, sag ich mal.
00:02:40: Also die Büroräume, das komplette Gebäudekomplex, was wir heute gesehen haben, das war damals anderweitig vermietet und ja ... So hat mein Vater dann sukzessive die Firma Vergrößer weiter ausgebaut weitere Kompetenzen ausgebaut Und nun stehen wir hier und haben den ganzen ... also den kompletten Gebäudekomplex.
00:03:02: Jetzt habe ich ja so ein paar Sachen schon genannt, die mir aufgefallen sind.
00:03:05: Aber vielleicht erzählst du das mal fachlich richtig aus deiner Sicht?
00:03:09: Weil du bist ja quasi hier reingeboren worden.
00:03:13: Welche Spaten welche Gebiete deckt ihr denn überhaupt hier ab?
00:03:17: bei OTN?
00:03:18: Genau also angefangen mit der klassischen Autobeditechnik mittlerweile weiter über die Reha-Technik.
00:03:23: Das heißt wir vertreiben Pflegebetten Rollstühle, Rotatoren und weiße Ware.
00:03:28: Also Badezimmer-Hilfsmittel.
00:03:30: Wir haben eine hauseigene E-Scooterwerkstatt, die auch nicht gerade klein ist.
00:03:34: Ansonsten haben wir eine klassische Orthopädie-Schutechnik, wo wir noch traditionell massangefertigte orthopedische Schuhe fertigen, Einlagen fertigen und als sportlichen Aspekt eine Lauf- und Bewegungsanalyse.
00:03:48: Das mit der E-Rollschülwerkstatt, da hatte ich dich ja vorhin schon mal drauf angebrochen.
00:03:52: Ist mir auch die Tage bei Instagram
00:03:54: aufgefallen?
00:03:56: Da seid ihr ja auch immer fleißig unterwegs
00:03:59: und
00:04:00: postet gefühlt jeden Tag euren Alltag hier!
00:04:03: Und das finde ich auch richtig cool, dass er so Einblicke auch gibt.
00:04:07: Hat das denn besonderen Grund, warum ihr das macht?
00:04:10: Weil es gibt natürlich auch Firmen, sei's kleine oder größer als wir ... Da sieht man ja gar nix.
00:04:18: Als ich vor knapp zwei Jahren hier vollzeit ins Unternehmen eingestiegen bin, hab' ich natürlich auch überlegt was kann ich machen?
00:04:25: Was kann ich weiterentwickeln?
00:04:27: und da war mit eines der ersten Impulse die ich mir mit ins Unternehmen gesteckt habe dass sie gesagt haben ey wir müssen mehr Präsenz auf Social Media entwickeln.
00:04:36: in heutigen Zeit kommen wir vielleicht nochmal drauf zu sprechen Geht's einfach darum, dass junge Leute auch anzuziehen, neues Personal anzuziehen und da gibt es natürlich verschiedene Kanäle, verschiedene Wege.
00:04:48: Und Social Media ist mit Sicherheit ein Feld was man damit bedienen kann oder sollte und das bedienen wir regelmäßig.
00:04:56: Und macht auch Spaß!
00:04:58: Das ist eine gute Strategie auf jeden Fall.
00:05:01: Wir merken auch, dass wir mehr bei LinkedIn unterwegs sind, weil wir diese Geschäftskunden-Thematiker erforsieren.
00:05:07: Aber es macht uns zumindest, dass man diesen Kanal bespielt.
00:05:10: und gerade auch wenn man sich die Region natürlich anguckt in Norddeutschland, Schleswig-Holstein von wegen ... Du hast ja auch erzählt von wegen das eher so in den Großstädten die Jugend heutzutage die Ausbildung machen möchte und eher in der Großstadt leben möchte Nicht büßgenommen, aber schon ein bisschen ländlicher.
00:05:28: Ich sag mal wo wir hergefahren sind ... Es war eine gemütliche Tour auf jeden Fall der letzte Rest sozusagen und es ist wunderschön.
00:05:34: Es ist richtig schön hier einfach zu sein und das ist ein bisschen entschleunig.
00:05:39: Also die Entscheidung damals meines Vaters, um die Firma hier zu gründen, war ursprünglich dass man Münster relativ zentral liegt.
00:05:46: Das heißt man ist relativ schnell in Kiel, man ist schnell in Hamburg.
00:05:53: Denke oder auch die Planung.
00:05:55: Mittlerweile ist es schon so, wie du auch sagtest dass wir diese Fachhochschulen oder auch ein Nachtleben dieses Studenten leben.
00:06:02: das haben wir einfach mehr in Kiel, mehr in Hamburg und das ist mit Sicherheit auch einen Grund warum es vielleicht hier Neumünster schwerer ist gutes Personal zu bekommen als in der Großstadt.
00:06:13: Ja, und man muss ja auch trotzdem wieder Anreize schaffen natürlich also gerade auch die Zuhörer können sich da bestimmt sehr reindenken.
00:06:20: Wir haben immer so diese drei großen Themen die aber Sanitätshäusern dabei sind.
00:06:24: Zum einen entweder gehen die Leute in die Rente Man hat die Nachfolge nicht geklärt oder wir finden gar keine Azubis mehr.
00:06:30: Das sind irgendwie so diese wirklich drei korrelierenden Effekte Die werden immer mehr und immer mehr merken.
00:06:35: Daraus resultiert dann wieder dieses Thema Wie kann ich digitalisieren, wie kann ich meinen Team unterstützen?
00:06:40: Wie kann der Spirit, den man im Unternehmen schon jetzt hat auch bestehen lassen.
00:06:45: Auch weiter hinaus und das Know-how weiter nach vorne bringen von wegen... Und wo wir hier umgelaufen sind, was hast du gerade schon bemerkt vom Weg?
00:06:52: Das ist ja total cool!
00:06:52: Also den ganzen Kollegen die sind so herzlich und so nett.
00:06:55: Ja,
00:06:56: so freundlich!
00:06:57: Die haben alle gegrüßt oder lächeln auf dem Gesicht und sehr positiv.
00:07:03: Total
00:07:04: cool.
00:07:05: Also da freu ich mich sehr, dass ihr das sagt.
00:07:06: Weil ich finde tatsächlich, das ist so mit eines der wichtigsten Dinge die man im Unternehmen versuchen sollte zu etablieren damit es Arbeit noch Spaß macht für alle Beteiligten.
00:07:17: und das ist das Thema Motivation auch ein Stück weit und da spielt natürlich auch echt die Musik.
00:07:23: also wenn man es schafft die Mitarbeiterschaft zu motivieren dass alle wirklich gerne zur Arbeit gehen und auch mit einem Lächeln die Kunden empfangen, beraten bedienen.
00:07:35: Dann ist man dadurch als Unternehmen deutlich effizienter und besser unter dem Strich und macht auch einfach mehr Spaß.
00:07:43: Und die Patienten merken das auch, wo wir dann vorne beim Eingangsbereich durchgelaufen sind.
00:07:49: Die herzlichen älteren Damen und Herren werden so richtig herzlich begrüßt einfach und betreut.
00:07:55: Das ist auch total wichtig!
00:07:56: Wenn ich mir überlege ein paar Jahre älte, irgendwann hat ja jeder etwas Leiden.
00:08:00: Das lässt sich nicht vernachlässigen.
00:08:02: Außer man macht ganz viel Sport oder so.
00:08:03: aber da bin ich nicht sehr
00:08:05: zufrieden.
00:08:05: Selbst wenn wir auch leiten, obwohl ich viel sport
00:08:07: mache...
00:08:09: Aber das
00:08:10: braucht man ja auch, wenn ich an meine Eltern oder meine Großeltern denke.
00:08:13: Die mögen ja auch dieses persönliche ... Hier in der Branche ist es ja so, dass einfach dieser persönlichen Kontakt extrem wichtig ist und das merkt man hier.
00:08:22: also, dass die Leute ... Das ist zumindest nur meine These meiner These.
00:08:27: Ich gehe halt dahin, weil ich arbeite was ja in vielen anderen Branchen der Fall ist.
00:08:30: Ja, ich gehe morgens hin, arbeite dann um sechzehn Uhr Feierabend oder so und den passt das sondern Das generell bei den Sanitätshäusern, die Leute wirklich mit Leib und Leben dabei sind.
00:08:39: Also wirklich diese Impulse haben, diese Passion haben, das merkt man heute über euch ganz extrem.
00:08:44: Ja
00:08:44: vielleicht muss man dazu noch sagen also wir haben ja eine UTN als Passion... wie sagt man?
00:08:54: Purpose, die Vision um Menschen zu helfen.
00:08:58: Das ist ein Schriftzug schon seit dreißig Jahren und das ist auch ein Stück weit die Motivation mit der wir hier an Start gehen oder auch persönlich.
00:09:05: Also wenn man sich fragt, wofür macht man das?
00:09:08: Dann ist es glaube ich so dass gerade in der Gesundheitsbranche dieser Gedanke diese Motivations um Menschen zur Helfen definitiv eine Rolle spielt.
00:09:16: Ja, und das fängt ja auch im Team an.
00:09:19: Und ich glaub
00:09:20: du strahlst das auch aus?
00:09:21: Also wir haben uns heute das erste Mal kennengelernt oder gesehen kennengelernt.
00:09:27: Das war ja sofort ein positiver Eindruck!
00:09:30: Ich glaube da strahlts Du dann auf die Mitarbeitenden aus... ...und die strahlen das dann wiederum in der Außendarstellung aus und das potenziert sich dann und deshalb macht es allen Spaß hier zu sein, sei's der Geschäftsführung, den Führungskräften.
00:09:45: Den Mitarbeitenden aber auch dem Patienten, die ihr hinkommen.
00:09:49: So kann ich mir das vorstellen?
00:09:51: Definitiv!
00:09:51: Da gibt es ja auch das Sprichwort ... Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken und ich glaube, dass ist auch zutreffend.
00:09:59: Ja.
00:09:59: Aber freu mich, dass ihr das so wahrgenommen habt.
00:10:03: Was ich total cool fand, wo wir gerade in der Werkstatt waren.
00:10:06: Wo der kleine Bernd war, das glaub ich von wegen der da so rum gebammelt hatte Drei Bernds.
00:10:13: Hier
00:10:13: werden die alle ganz fleißig sind und der wichtigste Bernd hängt da oben und guckt, dass sie alles richtig machen.
00:10:18: Falsch total cool!
00:10:19: Man merkt einfach so diese Menschlichkeit.
00:10:21: Also nicht nur von wegen... Da kommt jetzt ein Patient und dann muss ich halt irgendwie eine Versorgung machen.
00:10:24: und hier Frau Müller, kommen Sie mal vorbei und haben sich bei sich gut.
00:10:28: Ganz im Gegenteil, sondern das man herzlich willkommen geheissen wird, dass die Leute gut empfangen werden Und das merkt man total in jeder einzelnen Abteilung.
00:10:34: Ich hab wirklich so viele Räume, ich kann's nur wieder sagen ... Ich
00:10:38: hab zwischendurch ja für laufende,
00:10:40: wo ich dachte,
00:10:41: was du hättest dabei wärst?
00:10:44: Also auch sowas eventuelles Wachstum-Angetag habt ihr richtig viel Potenzialen machen, ne?
00:10:51: Definitiv.
00:10:51: Das ist hier richtig toll!
00:10:54: Da hat man hier freies Tanzen würde ich fast sagen um seine Kreativität wenn man beispielsweise in der Werkstatt arbeitet
00:11:02: Und
00:11:03: ich glaub, man kann sich hier richtig entfalten.
00:11:07: Sowohl persönlich als auch handwerklich?
00:11:09: Nee, definitiv!
00:11:11: Wir sind ja jetzt gerade in der Umstrukturierung und befinden uns im neuen Rehaberatungsbereich, der vor drei Tagen zumindest so spartanisch schon eingerichtet ist.
00:11:23: Aber
00:11:24: klar, die Firma entwickelt sich weiter.
00:11:27: Wir haben hier in dem Gebäudekomplex auch immer noch Räumlichkeiten, die wir weiterentwickeln können und anders nutzen.
00:11:33: Das ist echt der große Vorteil, dass ursprünglich in den Räumnigkeiten, denen mein Vater gegründet hat ... wir nicht bis jetzt sechs oder sieben mal umziehen mussten sondern wirklich in diesen bestehenden Gebäuden immer mehr Fläche dazu mieten konnten.
00:11:50: Ja stark!
00:11:52: schon mehr oder weniger vielleicht ein bisschen Glück.
00:11:54: Aber das ist auf jeden Fall ein großer Vorteil, den wir hatten.
00:11:57: Definitiv!
00:11:58: Also seid ihr bzw bist du sehr offen dafür, wenn jemand Interesse hat in eine schöne Gegend zu ziehen und einen Arbeitgeber zu suchen der viel Entwicklungspotenzial hat?
00:12:11: Oder der einem persönlich viel Entfaltungsfreiraum gibt dann einfach sich bei dir melden... Ja
00:12:19: super gerne Super, gerne.
00:12:21: Also da sind wir immer offen und haben hier eben auch viele Möglichkeiten definitiv.
00:12:28: Das ist über das Wegen.
00:12:29: also wenn du jetzt zuhörst und sagst du bist hier oben in Schleswig-Holstein und willst einfach mal einem richtig tollen Unternehmen starten was handwerkliches machen Einfach bei dir melden, wir packen ja auch alles in die Schuhe und uns mit rein.
00:12:40: Super gerne!
00:12:41: Und Instagram-Daten.
00:12:41: Alles was ist irgendwie das, dass die Leute dich auf jeden Fall finden... ...und damit dir reden.
00:12:46: Das hast du gerade so schön gesagt ne?
00:12:48: Die letzten dreißig Jahre ihr seid historisch gewachsen Stück für Stück.
00:12:51: Es haben immer neue Anforderungen dazu.
00:12:54: Vielleicht der ein oder andere Zuhörer denkt, wann kommt denn endlich mal das Thema?
00:12:57: Drei D-Druck.
00:12:58: Ich will an dieser Stelle sagen, wir werden heute gar nicht über drei D-druck reden weil wir haben da keinen Bock drauf.
00:13:01: Weil ich fand die Story mit dir wo wir geredet hatten, fand ich einfach so cool Einfach wirklich diese Transformation in Richtung von wegen, da kommt halt etwas Neues dazu.
00:13:11: Da kommt ein neuer Bedarf dazu und einfach so dieser Werdegang was in den Dreißig Jahren passiert ist und was ich glaube auch für die Zuhörer total spannend findet.
00:13:18: wie könnte es weitergehen?
00:13:19: Oder was habt ihr vielleicht jetzt die letzten zwei Jahre sehr stark gemerkt?
00:13:23: wo sagt von wegen da brauchen wir bisschen Digitalisierung oder das gucken wir uns irgendwie an.
00:13:27: Vielleicht kannst du da ein bisschen was erzählen.
00:13:30: Ja, also ganz spannend.
00:13:31: Gerade im Thema Digitalisierung oder vielleicht auch das Thema KI wenn ich das damit reinwerfen darf.
00:13:37: Das sind natürlich Themen die sich auch in zwei oder drei Jahresabständen unheimlich doll weiterentwickeln.
00:13:44: Also das heißt ChatGPT ist mittlerweile... Für uns alle allgegenwärtig, aber vor drei Jahren kann den Chat GPT noch niemand.
00:13:52: Insofern ist es natürlich super spannend wohin die Reise auch technisch überhaupt geht also welche Möglichkeiten es überhaupt auch geben wird in Zukunft.
00:14:02: wir haben jetzt seit gut einem halben Jahr sind wir damit gestartet primär erstmal an der Reha-Abteilung eine digitale Assistenz als Anrufbeantwortungsersatz zu integrieren.
00:14:16: das heißt wir hatten jetzt Ich sag mal die letzten fünfzehn Jahre, die Herausforderung, dass wir so viele Telefonate hatten oder so viele Anrufe, die reingekommen sind.
00:14:26: Die wir einfach nicht abarbeiten konnten und das war in der Rehab-Teilung eben besonders viel, sodass dann die Telefonaten zum Teil ins Leere gelaufen sind oder die Kunden auf den Anrufbeantworter gesprochen haben.
00:14:39: Und unsere Kolleginnen und Kollegen mussten dann die Anruft beantworten per Kopfhörer abhören Und dann war es natürlich auch so, dass die Kunden oftmals genuschelt haben.
00:14:48: Das heißt man hat sie schlecht verstanden und da ist viel Zeit drauf gegangen und das war frustrierend!
00:14:52: Dann hast du den Anrufbeantworter drei-vier mal abgehört... ...und dann hast du die Leute nicht verstanden.
00:14:57: Insofern war das immer ein Problem.
00:14:58: und genau, dann kamen die digitale Assistenz um die Ecke.
00:15:02: Es gibt verschiedene Branchen Software.
00:15:04: Wir haben uns für eine Variante entschieden Die implementiert und wir nehmen jetzt mit der digitalen Assistenz alleine nur in der Reha-Abteilung über fünfhundert Telefonate im Monat an.
00:15:14: Und kriegen dann in die Eingangs-Email, so haben wir es strukturiert, dann strukturieren den Namen das Geburtsdatum, das Anliegen und die Rückruftelefonnummer.
00:15:24: Das heißt, wir müssen keine Anrufbeantwörter mehr anhören wie auch immer und können dann wirklich super effizient und strukturiert die Kunden zurückrufen.
00:15:34: Und die Kunden kriegen auch immer jemanden erreicht bei uns, also das ist wirklich ein Upgrade für uns und das wollen wir auch etablieren von allen anderen Bereichen Abteilung bei uns.
00:15:43: Das es mit Sicherheit ein spannendes fällt was wir in letzter Zeit jetzt bedient haben.
00:15:49: Ja, habe ich so auch noch gar nicht gehört im Sanitätshaus?
00:15:51: Muss ich sagen also bei vielen Anforderungen ja bei vielen Sanitäthäusern aber dass da schon das soweit geht mit, ich sag mal so einer VoiceKI, viele von KI die halt dann entsprechend anrufen gegen ihn.
00:16:02: ist es denn eigentlich so man doof gefragt wenn jetzt hier Frau Müller irgendwie anruft und das dann die KI vorher sagt hallo ich bin eine KI.
00:16:09: bitte wundern sie sich nicht.
00:16:10: oder ist
00:16:11: es wirklich so wie
00:16:11: wir gerade reden?
00:16:12: kann ich mir das vorstellen?
00:16:14: Also man kann die digital Assistenz ich sage immer ungern die KI.
00:16:18: Die KI ist immer so ein A, die KI.
00:16:19: Deswegen sage ich mal digitale Assistenz.
00:16:21: Die digitale oder unsere digitale Assistance ... Die kann man natürlich einstellen.
00:16:25: Du kannst dir so einstellen, dass sie sich meldet.
00:16:27: Hallo?
00:16:28: Guten Morgen, wenn's morgen ist.
00:16:30: Wenn es Mittags ist, guten Mittag, guten Tag oder guten Abend.
00:16:35: Mein Name ist Petra zum Beispiel.
00:16:37: Die digitale Assistenze ist Sanitätshaus-OTN.
00:16:39: Was darf ich für Sie tun?
00:16:40: Das ist der Satz mit dem Sie sich melden.
00:16:43: Und wenn sie das nicht sagen würde, dann würde es bestimmt auch einige Leute geben die gar nicht erkennen würden.
00:16:48: Das ist eine KI-S.
00:16:50: So gut ist die!
00:16:51: Du kannst sie einstellen mit hessischem Akzent, mit norddeutschem Akzent... du kannst Computergeräusche als Hintergrund einziehen.
00:17:01: Deswegen haben wir uns für diese Variante entschieden.
00:17:04: Das war schon Wahnsinn und da hat es wenig Überzeugung gekostet, dass hier zu etablieren.
00:17:11: Muss sich natürlich einarbeiten, die KI, wenn wir sie jetzt noch mal so auch trainieren.
00:17:16: Dass es wirklich zuverlässig läuft ... Aber jetzt läuft's ja autark!
00:17:19: Also das ist wirklich ...
00:17:21: Und ist ja eigentlich auf vierundzwanzig sieben Mal reichbar?
00:17:24: Genau.
00:17:24: Auch das kannst du einstellen.
00:17:27: Wir sind innerhalb der Geschäftszeiten
00:17:28: erreichbar
00:17:29: und dann immer.
00:17:30: Also jeder Anruf, der bei uns reinkommt wird entgegengenommen, aufgenommen und weitergerettet.
00:17:36: Das ist ja auch ein Thema Qualität Also Servicequalität, dass man halt den Patienten, der irgendwie einen Leiden hat.
00:17:42: Dass er gleich schon beim ersten Kontakt mit euch, wenn er nicht lange bei euch Patient ist ... Eigentlich schon gut gebettet aufgenommen wird von wegen ihr.
00:17:50: Ich unterstütze sie und dann kommt jemand von eurem Team.
00:17:54: Und dann meldet sich das persönlich?
00:17:56: Genau.
00:17:56: Richtig!
00:17:57: Gibt ja
00:17:57: nichts Frustrierenderes, wenn wir mal an unser Privatleben denken.
00:18:01: Bei euch ist es auch so, wenn ich irgendwo anrufe.
00:18:05: sehr hohe Anforderungen, ich möchte sofort
00:18:08: einen sprechen.
00:18:10: Und es ist ja nichts Frustrierendes als wenn du da zehnmal Freizeichen hast.
00:18:14: dann wird die Verbindung abgebrochen und dann baut sich ja noch mehr Frust auf und desto unfreundlicher werde ich ja beim dritten Mal, wenn mal tatsächlich einer dran geht.
00:18:24: Also das
00:18:26: ist...
00:18:27: Genau, dem bist du erst mal gefragt!
00:18:29: Welches Anliegen haben Sie denn?
00:18:30: Drücken sie die Eins, drücken sie zwei oder
00:18:31: so.
00:18:32: Und dann kommt irgendjemand der dich ja trotzdem wieder weiterleiten muss und das ist bei mir dann auch frustrierend.
00:18:38: Wartest du, dann drückst du... Das ist doch
00:18:40: gut so.
00:18:41: Level-Einsupport!
00:18:43: Genau.
00:18:43: also wir versuchen
00:18:44: trotzdem das dann
00:18:45: weiterzugeben
00:18:46: Trotzdem so viele Anrufe wie möglich persönlich entgegenzunehmen und die, wo wir sie eben nicht schaffen.
00:18:50: Das
00:18:51: macht ihr weiterhin?
00:18:52: Ja, wir wollen trotzdem versuchen um so viele Telefonate wie möglich zu nehmen, die wir nicht entgegenehm können... Da geht die Digitalassistenz dran!
00:19:01: Achso
00:19:02: machte das!
00:19:02: So haben wir
00:19:02: es strukturiert genau
00:19:04: Aber das ist ja super.
00:19:05: Und es ist auch wirklich einfach eine Erleichterung, dann denke ich mal fürs Team.
00:19:07: Weil du weißt ... Du hast die Grundinformationen und wenn der Kollege Zeit hat, kann er damit zurückrufen.
00:19:14: Dann kann man halt wirklich die Patienten richtig eingestellen, Termin machen oder so.
00:19:18: Alles Klasse!
00:19:19: Das finde ich richtig gut.
00:19:21: Definitiv.
00:19:23: Genau.
00:19:23: Gibt's noch einen Punkt, wo du sagst, digitalisiert?
00:19:25: Oder eine Herausforderung, woher sagt man wegen nicht?
00:19:28: Das wäre noch mal so.
00:19:29: was, wo ihr euch aktuell mit beschäftigt oder gerade auch implementiert habt.
00:19:33: Ja also bei uns ist es tatsächlich so dass wir noch relativ viele physische Vorgangspapierblätter haben und klar auch in der Schuhabteilung ist das so, dass wir natürlich klassischerweise auch mit den Schaumabdrücken noch arbeiten und das sind mit Sicherheit Themen die wir in den nächsten fünf Jahren auf jeden Fall angehen zum einen in der Schulabteilungen dieser Schaumabdrücke gegen eine digitale Lösung auszutauschen.
00:20:00: Und zum Beispiel in der Reha-Abteilung ist es so, dass unsere Außendienstler auch immer ganz klassisch schon eine kleine Mappe mitbekommen mit ihren Anfahrtsrouten.
00:20:10: Und die dann abhaken und mit dieser abgefahrenen Mappel nach Beendigung des Arbeitstages zu uns in den Indiens gehen.
00:20:19: Die dann physisch weiter bearbeitet werden, auch da wird es mit Sicherheit eine digitale Lösung geben, dass jeder Außendienstler ein digitales Endgerät hat der Kunde auf diesem digitalen Endgeräte unterschreibt und dann die Dokumentation per E-Mail geschickt bekommen.
00:20:34: Da gibt es Lösungen, wir sind da immer wieder dran uns auch zu orientieren.
00:20:39: Und da geht's natürlich darum, die beste Lösung für uns zu finden.
00:20:42: aber das ist mit Sicherheit eine Sache für die nächsten fünf Jahre auf jeden Fall!
00:20:46: Ja, ist natürlich auch was du gerade gesagt hast die beste Lösung für euch zu finden.
00:20:50: Das ist auch glaube ich noch mal ganz wichtig weil man halt auch es gibt nicht immer dieses schwarz und weiß also die Lösung funktioniert vielleicht bei dem einen Sanitätshaus gut aber heißt ja nicht dass das bei euch in den Strukturen hat auch so gut funktioniert.
00:21:02: Also auch das Thema mit den Tourplanen wo wir auch umgelaufen sind weil das total cool mit der Landkarte und mit den ganzen Pins und so und wurde dann halt weiß von wegen.
00:21:09: eure Außendienstler werden dadurch dann eben auch eingeteilt und dann kann man halt innerhalb dieses Rades.
00:21:14: das total toll auch schön mal zu sehen.
00:21:16: Von wegen, dass es so ... Das muss man halt sauber digitalisieren!
00:21:20: Da mittel mich auch.
00:21:21: dein euer Team sagt von wegen, wir nehmen das auch an.
00:21:23: Sonst wird sowieso nichts.
00:21:24: Es ist ja immer die große Hürde, die man sieht.
00:21:26: Natürlich gibt's da für eine digitale Lösung und natürlich haben uns da schon weitestgehend informiert und waren daran, haben das getestet zum Teil.
00:21:35: Aber das ist einfach ne altbewährte Lösung, die auch immer noch seine Daseinsberechtigung hat?
00:21:42: Und deswegen klar, Digitalisierung ist ein wichtiges Thema.
00:21:45: Auch hinsichtlich der Überschrift Nachhaltigkeit definitiv.
00:21:49: aber manche Prozesse, manche Abläufe die sind so eingegroovt dass sie einfach auf Oldschool immer noch weiter gut laufen.
00:21:58: das ist einfach so Genau
00:21:59: und dann brauchen wir uns vielleicht auch gar nicht ändern.
00:22:01: also ich sag mal Wo wir ja, wenn man nochmal kurz im Bogen beim drei D-Prozess ja, nur mal kurz anschneiden.
00:22:07: Was wir ja schon sehen ist ja eher... Wenn man über eine drei D Prozesskette in der digitale Werkbank nachdenkt, dann hat man ja ganz andere Probleme.
00:22:13: Also einfach dieses von wegen oh Gott!
00:22:15: Wir haben doch zu viele Patienten und wollen aber doch mehr Versorgung machen und wir wollen schneller werden.
00:22:19: Das sind ja so, wenn ich es mal zusammenfasse, ein bisschen die Themen.
00:22:21: Und bei euch, wenn ihr wisst mit dem Turmplan nenn ich das mal ganz Apparat Das Ding funktioniert, jeder weiß wie's geht.
00:22:27: Es ist einfach Idioten sicher, aber die wissen da ist der Pin.
00:22:30: Da ist Frau Müller, Frau Meier und so weiter ... Ich nehm meine Mappe, fahr dahin, abends kommt das zurück und dann ist gut!
00:22:36: Und dann hast du ja auch nicht diesen Zeitverzug oder so im normalen Sinne?
00:22:41: Dann kommt er halt wieder hier in die Firma rein, gibt es ab und dann wirds abgearbeitet.
00:22:46: Anders wär's wahrscheinlich wenn man gar nicht diese Abgabe hinbekommt auf einmal und dann dauert's drei Tage weil der da irgendwie achtzig Kilometer wird.
00:22:54: Wenn wir zum Beispiel zur Digitalisierung die Auslieferungszeit um drei Viertel schneller werden würde, dann glaube ich hätte das vielleicht noch mal eine höhere Priorität.
00:23:04: Aber so ...
00:23:06: Nee, aber das sind mit Sicherheit Bereiche, die man in Angriff nehmen kann auf jeden Fall.
00:23:12: Aber sonst ist es einfach so wie du auch schon gesagt hattest dass wir als Sanitätshaus diese persönliche Beratung Das ist unser Fund.
00:23:21: Dieser persönliche Kontakt der Kunde kommt rein, wir empfangen den Kunden mit einem Lächeln und betreuen ihn gut von A bis Z. Er kommt vielleicht im mittleren Alter zu uns und kriegt eine Sportbandage ein paar Einlagen, dann irgendwann einen Rollator, eine Toilettensitzerhöhung oder ein Pflegebett ... Ich glaube so sollte man den Patienten betrachten da spielt diese persönliche Betreuungskomponent einfach eine Rolle.
00:23:50: Also das kann, glaube ich auch keine digitale Assistenz oder KI oder sowas übernehmen so einfach.
00:23:58: Das ist glaube ich ganz stark dass auch die menschliche komponente Wichter wichtig ist.
00:24:03: gerade auf wenn man einen lokalen Ansprechpartner haben möchte glaub ich, zukünftig immer wichtiger wird.
00:24:09: Auch wenn es bestimmt irgendwann auch irgendwelche Roboter geben wird die irgendwas machen können keine Frage oder skinnen können hoch automatisiert ist.
00:24:16: aber die frage ist halt Was möchte dann der Patient, also wie möchte er betreut werden?
00:24:21: Und das ist glaub ich schon noch mal ein ganz starker Unterschied.
00:24:24: Ob man eben ins Sanitätshaus Marx-Mustermann geht oder was es irgendwie zwölftausend Millionen Mal in Deutschland gibt und dass es quasi einen Schema F. Oder man möchte halt wirklich von ... Wie du gesagt hast über die ganzen Pflanzen her, dass man sogar denn so eine Art Bekanntschaft, die man ja eigentlich pflegt mit den Leuten.
00:24:41: Genau!
00:24:41: Und dann sagt man, sie sind heute wieder da
00:24:43: und wo können
00:24:44: wir ihnen heute mal helfen?
00:24:45: Also dieses ... ist so noch mal echt ein Unterschied.
00:24:48: Und
00:24:48: ich glaube, gerade im Sanitätshaus, wenn man sich da ja das typische Patienten-Client-Thema anguckt auch wie alt die im Durchschnitt sind ... Da sind der jetzt nicht die fünfzehn bis zwanzig Jährigen, die vielleicht offener dafür wären, wenn
00:25:02: denen
00:25:02: einen humaniider Orbiter empfängt?
00:25:05: Mhm.
00:25:06: Aber wenn das ein sechzigjähriger oder eine siebzigjährige ist, die glaub ich hat damit ... mehr Schwierigkeiten, wenn
00:25:18: ein Roboter
00:25:19: die empfängt und die Strümpfe ausmisst beispielsweise.
00:25:23: Und da muss man ja auch immer gucken was ist meine Zielgruppe?
00:25:27: um
00:25:28: KI
00:25:29: oder digitale Assistenzen einzusetzen.
00:25:32: Ja, richtig!
00:25:33: Also auch da haben wir so das dass wir bei der Einführung dieser digitalen Assistenz im Telefonbereich natürlich auch Leute dabei haben die damit nicht umgehen können und nicht umgehend wollen.
00:25:42: aber das ist immer noch auf die Gesamtheit der Anrufe gesehen immer noch einen relativ kleiner Prozentteil.
00:25:48: ja das ist schon so
00:25:50: cool.
00:25:51: also ich weiß du hast immer so drei vier andere wichtige Fragen die sie noch auf den Legenden vergeben.
00:25:57: Ich habe auch noch zwei gleich Fragen.
00:25:59: Da ich aus dem Handwerk komme, hat es hier mich ja auch Handwerkssachen oder prozessgesteuerte Themen aus einem Handwerk.
00:26:09: Primer, was wir jetzt so besprochen haben war ja eher ein bisschen übergeordnet.
00:26:14: Über alles geguckt und dort ist das gerade schon gesagt in der OST, dass du das Ziel bist mit den Trittschäumen, was er ja primär noch macht.
00:26:23: aber auch wegen Nachhaltigkeit
00:26:25: ist
00:26:25: es auch so ein wichtiger Punkt um da mehr zu digitalisieren.
00:26:32: Und wie siehst du das denn bei euch?
00:26:36: Der OT-Werkstatt beispielsweise, wenn er jetzt Orttätik pro Tätik macht.
00:26:41: Wo wäre denn bei euch deiner Meinung nach der größte Bedarf zu digitalisieren?
00:26:49: Oder wie würdest du dir das dann vorstellen?
00:26:51: Wie soll die nächsten drei fünf Jahre aussehen?
00:26:55: Ja, also es ist schon so dass wir glaube ich trotzdem weiterhin den klassischen Gipsabdruck durchaus bei uns noch haben werden.
00:27:05: Aber eventuell nur für speziellere Versorgung.
00:27:07: Das heißt dieses Scan und drei D-Druckverfahren kann man mit Sicherheit etablieren und das auch eine gute Ergänzung.
00:27:15: um Arbeitsschritte einfach auch zu sourcen, zu automatisieren und schneller zu gestalten.
00:27:22: Ich denke, wenn wir jetzt über die nächsten fünf Jahre sprechen wird es so sein dass das eine ergänzende Lösung mit Sicherheit sein wird bei uns.
00:27:30: Die Frage ist nicht ob man sowas etabliert glaube ich sondern die Frage ist eben nur wann?
00:27:36: Wann ist der richtige Zeitpunkt?
00:27:38: und das ist natürlich total unterschiedlich weil Firmen natürlich auch total unterschiedlich aufgestellt sind, andere Voraussetzungen haben, anderes Personal haben und so weiter.
00:27:47: Es ist einfach hoch individuell und ich denke aber trotzdem was werden wir über die nächsten fünf Jahre sprechen dass wir auch hier bei uns durchaus beides haben werden.
00:27:59: und Versorgungsart technisch hatten wir gesprochen, vorhin schon wäre hier zum Beispiel bei uns jetzt so eine dynamische Daum-Sattelgelenksortese.
00:28:09: Das ist ein wiederkehrendes Hilfsmittel bei uns und ich glaube sowas könnte man super machen.
00:28:13: Ja.
00:28:16: Als Staat!
00:28:18: Also auch nochmal da aufwähne ich jetzt natürlich nicht bei euch in der Personalabteilung arbeiten.
00:28:23: aber da noch mal den Aufruf an Zuhörende Sei es auch, wenn die aus Süddeutschland kommen.
00:28:31: Wenn sie keine Berge mehr sehen möchten und dann in den schönen Hohen Norden kommen
00:28:36: möchten
00:28:36: ... Also ja so wie du halt den Eindruck vermittelst?
00:28:40: Du bist halt offen für ganz vieles!
00:28:43: Und brauchst aber auch Leute, die d'accord sind und auch Bock darauf haben.
00:28:49: Weigerst du dich nicht auch, in Innovation zu investieren?
00:28:53: So hab ich das verstanden.
00:28:55: Genau, dass hast du richtig verstanden!
00:28:57: Perfekt für speziell junge Leute.
00:29:01: Die Bock haben, das ganze Thema Digitalisierung voranzutreiben und eigenverantwortlich.
00:29:07: Ja.
00:29:08: Ist doch cool.
00:29:09: Und auch wirklich vielleicht in dem Unternehmen eine lange Historie habt ihr noch relativ traditionell unterwegs.
00:29:15: Sehr starke persönliche Note aber auch ... Die nächsten Jahre werden extrem spannend, auch wenn du noch mehr und mehr tätig wirst von wegen ununterstützt.
00:29:27: Weil ich glaube da ist eine extrem starke Transformationsmöglichkeit.
00:29:30: Und genau da das Thema ... Ich glaub, wenn Leute Bock haben dazuhören und sagen, das passt total, ich muss mich hier auf jeden Fall mit Power mal unterhalten, kontaktiert ihn einfach.
00:29:37: Also ich sage, es ist so ein guter Hohetone, ganz wichtig auf jeden fall.
00:29:42: Das würde, glaub ich, erst mal einen guten Punkt bei euch, wo man sagen kann, Kann man gut ansetzen und mal so ein paar neue Sachen irgendwie auch etablieren, wo die Reise da weitergeht.
00:29:53: Was ist wichtig?
00:29:54: Hast du denn noch ein paar Sachen ... Du
00:30:00: fragst mich, dann stelle ich Fragen, dann übernimmst du und schließt ab!
00:30:05: Genau!
00:30:07: Wann bist du fertig mit deiner Meisterschule?
00:30:10: Stimmt, hatte ich gar nicht erzählt.
00:30:11: Vielleicht zu mir, zu meiner Person, zu meinem Währlegang... ist es so, dass ich auch ausgebildeter Automobilitechniker bin.
00:30:21: In die Firma eingestiegen bin ich eigentlich seitdem ich denken kann also fängt damals schon immer an am S-Tisch.
00:30:28: Ich erinnere mich Damals als kleines ging selten um andere Themen als um das Unternehmen.
00:30:33: Das ist einfach so und sofern habe ich das irgendwie Im Blut.
00:30:37: und damals in der Schulzeit war es so, dass ich schon Praktikars gemacht habe.
00:30:42: In verschiedenen Sanitätshäusern dann nach meinem Abi wie gesagt die Ausbildung zum Automobilitechniker gemacht Dann BWL studiert, mein Bachelor gemacht Und jetzt bin ich hier Vollzeit und mache meinen Automobilit-Technikmeister per Armschule.
00:30:55: Genau und fertig bin ich dann Februar nächsten Jahres.
00:30:59: Und dein handwerklichen Schwerpunkt wo siehst du dich?
00:31:02: Ortidek
00:31:03: Genau, Orthetik.
00:31:04: Also anders als der Papa, der alles so gemacht hat oder immer noch macht?
00:31:08: Ja also ... Setzt du schon eher einen Schwerpunkt was das Handwerk dich jetzt angeht?
00:31:13: Bisher ja, bisher ja!
00:31:15: Für die Meisterprüfung müssen wir beides machen, d.h.
00:31:17: auch dafür muss ich mich dem Thema Prothetik ein bisschen mehr annehmen.
00:31:23: aber klar grundsätzlich ist es eher Orthethik.
00:31:25: Mhm, okay.
00:31:27: Genau, ja...
00:31:29: Und dann später so der Plan für dich persönlich.
00:31:33: Möchtest du erst mal eher in der Werkstatt bleiben oder ist es schon so geplant aufgrund deiner Vorgeschichte, dass du direkt in das BWL-lastige strategische mit einsteigst?
00:31:45: Genau, also aktuell sieht mein Arbeitsplan so aus, dass ich ungefähr fünfzig bis sechszig Prozent in der Werkstatt verbringe.
00:31:52: Auch gerade weil ich diese Meisterprüfung noch habe und dafür auch echt Praxiserfahrungen brauche.
00:31:57: Und diese anderen vierzig, fünfzig Prozent je nachdem, die nutze ich eben für Digitalisierungsprojekte zum Beispiel.
00:32:05: Ich betreue ein Krankenhaus.
00:32:06: Ich bin mehr oder weniger Feuerlöscher.
00:32:09: Das heißt da, wo Not am Mann ist, das springe ich ein Ich bin jeden Bereich durchlaufen.
00:32:14: Das heißt, ich bin sehr abwechslungsreich unterwegs und das macht es für mich auch irgendwie spannend.
00:32:20: aber wenn ich mein Meister habe dann werde ich natürlich mehr in diese Management-Richtung gehen werden.
00:32:26: Aber ich glaube trotzdem dass sich die Wurzeln in der OT-Werkstatt nicht verlieren werde.
00:32:31: Macht doch Spaß!
00:32:32: Ja definitiv auf jeden Fall
00:32:37: Ja, das hilft ja auch einfach dann diesen Bezug noch zu haben.
00:32:40: Wo an welcher Stelle hilft es halt jetzt was Neues auch zu etablieren oder einfach auch bestehende Prozesse einfach auch so zu lassen wie sie jetzt sind?
00:32:48: Diese Entscheidung dafür auch zu treffen.
00:32:49: gerade Management muss man immer viele Entscheidungen einfach mal treffen und auch schnell treffen oder auch langwierig treffen können und abwägen können.
00:32:56: Und das ist glaube ich auch sehr wichtig.
00:32:57: wenn du selber auch sagst von wegen der
00:32:59: Nee Jetzt
00:32:59: hab' ich doch mal einen Abschluss aber das mache ich nix mehr irgendwie von weh So mach die immer.
00:33:02: Sondern auch zu sagen ich stelle mich da auch mit hin und weiß auch wovon wir reden
00:33:06: Definitiv.
00:33:06: Ich glaube, das ist tatsächlich auch essentiell.
00:33:08: Deswegen war es so, dass ich in jedem Bereich mehrere Monate gearbeitet habe, egal welcher Bereich es war um einfach zu beurteilen und zu können wie der Arbeitsbereich aussieht.
00:33:20: Ich auch eine Verständnis dafür entwickle was dann nachher für die Filmführung meiner Meinung nach essenziell ist damit man sich wirklich auf Augenhöhe begegnen kann und man weiß wovon man redet.
00:33:32: So wie du eben sagst Denke ich ganz wichtig.
00:33:35: Und doch dann glaube ich, dass die Mitarbeiter einfach sich auch noch mal wohler fühlen, wenn sich der Chef in die Lage versetzen kann und nicht dieses Ja-Raum sind jetzt die Sachen noch nicht fertig oder so.
00:33:47: Aus den Gründen ist das und das und was.
00:33:49: Das hilft nochmal für das Arbeitsklima, weil man weiß, dass eben die Führungsriege halt nicht zu schade ist.
00:33:55: Ich packe jetzt mal an oder ich hole jetzt mal die Probelehnplatten irgendwie ab oder?
00:33:59: Weil das und also das ist oder so... Das hilft ja auf jeden Fall.
00:34:02: Definitiv!
00:34:03: Ja.
00:34:05: Deswegen, jetzt hast du noch eine Frage?
00:34:07: Es geht nur darum weil ich will natürlich Paul nochmal wenn er irgendwie noch was sagen möchte oder so.
00:34:14: Erst mal nicht.
00:34:15: Nein, das
00:34:15: gefällt dir ja gleich noch was ein.
00:34:17: Deswegen würde ich Ihnen bald nochmal in Deine Richtung geben wollen ob du nochmal irgendwie auch einen Aufruf oder Feedback oder irgendwas nochmal hast wo Du sagst, es wäre dir wichtig auch nochmal hier in dem Format Kunst zu tun.
00:34:29: Du hast auf jeden Fall die Möglichkeit verlegen.
00:34:31: deswegen gebe ich den Ball nochmal nicht.
00:34:33: Ja also wie gesagt erstmal vielen Dank dass ihr den Weg auf euch genommen habt.
00:34:38: Ich fand auch superwichtig und auch nochmal vielen dank für das coole Feedback Dass ihr wahrgenommen hattet, dass bei uns ein cooles Betriebsklima herrscht.
00:34:47: Das ist uns auch ganz wichtig.
00:34:49: Das freut mich wirklich sehr.
00:34:50: ansonsten wir hatten es schon gesagt also wenn es junge motivierte Leute gibt die Lust an Digitalisierung haben Spaß daran finden und noch Lust auf die Gesundheitsbranche haben
00:35:04: dann
00:35:05: kann man sich natürlich selbstverständlich bei uns melden.
00:35:07: klar
00:35:08: Sehr schön, ja.
00:35:09: Für uns war es auch eine Freude.
00:35:10: Definitiv!
00:35:11: Wir konnten das gut miteinander verknüpfen mit den ganzen anderen
00:35:13: Terminien die wir mal so haben
00:35:15: und es ist wirklich total schön hier zu sein.
00:35:17: Danke für die Führung, danke für die Insights, für die Gespräche.
00:35:20: Auch dass wir mit deinem Papa kurz reden durften wäre auch toll Muss man einfach mal sagen.
00:35:24: Also wirklich ein total toller Familienbetrieb muss man sagen.
00:35:27: Und vielen Dank Dass du heute in unserem Format halt beiwohlen konntest.
00:35:31: Und lieber Zuhörer Hier an der Stelle will ich einfach nochmal sagen Wenn euch dieses Format gefällt Ja aber wie machen alle kostenfrei.
00:35:38: Wir nehmen uns Zeit, wir wollen ja tolle Interviewgäste hier auch herholen damit wir hier entsprechend auch wirklich drüber informieren wie gerade die Lage in den ganzen Sein Tetschaus-Umfeld ist.
00:35:48: einfach mal auf abonnieren klicken.
00:35:50: Ja, das ist sozusagen das kleine Dankeschön von euch an uns.
00:35:53: Dass wir wirklich unsere Zeit nehmen hier einfach mal so ein bisschen Aufklärungsarbeit zu machen weil dieses Format in der Form gibt es nicht.
00:35:58: Ich glaube deutschlandweit gibt's sowas gar nicht.
00:36:00: Das was wir jetzt machen ist unsere Mission.
00:36:02: Wir wollen dass Herr Handwerk auch wirklich weiterhin Bestand hat wie ich das die letzten Folgen auch gesagt habe.
00:36:07: Dafür sind wir da dafür unterstützen wir das und vielen dank lieber Zuhörer kommen auch du ins umsetzen Und schön dass du wieder zugehört hast bis zum nächsten Mal.
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