Wie 3D-Druck die Orthopädietechnik verändert - Interview im AdditiveTalk Podcast

Shownotes

Zum Podacst von Arthur Kopp https://kit3d.de/3d-druck-podcast

Melde dich zu unserem OT Newsletter an. https://www.druckerfachmann.de/3d-druck-additive-fertigung/ot/

Hol dir unseren Praxisleitfaden „3D-Druck in der Orthopädie“ und starte selbst durch! https://www.druckerfachmann.de/produkt/ot-praxisleitfaden/ Mit dem Gutscheincode: PODCAST sparst du dir die Versandkosten

Link zum Online Shop: https://www.druckerfachmann.de/product-tag/3d-druck-orthopaedietechnik/

Komm in unsere geschlossene LinkedIn-Gruppe „3D Druck in der Orthopädietechnik – Anwender aus Deutschland“ und tausche dich mit anderen Experten aus.

Feedback oder Themen die wir im Podcast ansprechen sollen? Dann fülle das Formular aus

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen im UT-Dreidee Werkstatt Podcast.

00:00:03: Heute haben wir eine ganz spezielle Folge, und zwar mit Arthur Kopp.

00:00:07: Artur Kopp ist Host des Additive Talks.

00:00:10: Er is drei D-Druckdienstleister... ...und er hat uns herzlich eingeladen in seinen Videopodcast!

00:00:17: Und dort stehen Dennis und ich zum Interview bereit und deshalb ist es heute etwas ein bisschen anders als sonst der Falles.

00:00:23: wenn euch das gefällt Dann abonniert bitte unseren Kanal, damit ihr auch weiterhin auf den laufenden seid.

00:00:29: Und jetzt

00:00:30: geht's los beim Aditiv Talk von AutoCop mit Dennis und

00:00:35: mir!

00:00:35: Viel Spaß

00:00:36: dabei!

00:00:37: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe vom Aditiftalk.

00:00:40: Den Podcast rein um den industriellen Radieredruck die additive Fertigung und all dem was sonst noch so dazugehört.

00:00:45: Mein Name ist Otto Kopp und heute sprechen wir tatsächlich mal um den Teil all dem was sonst noch zu dazugehört.

00:00:51: Ich hab hier wirklich zwei interessante Gäste links und rechts neben mir sitzen, denn einen kennt's ja tatsächlich schon ist der Dominik und zum anderen haben wir hier den Dennis.

00:00:58: Dennis ist Spezialist für die OT-Technik und darum geht es auch heute.

00:01:01: also wir wollen wirklich mal in diesem Bereich im drei D Druck für die Sanitätshäuser ansprechen.

00:01:07: Lange Rede kurze Sinn ich übergebe euch an die Jungs.

00:01:09: Dominic stelle dich einfach mal kurz vor.

00:01:10: Ja, Arthur.

00:01:11: Erstmal schön dass du wieder hier bist im Wunderschön Berlin und das wir heute wieder zusammensitzen dürfen einfach mal über das Thema Autopäditechnik sprechen Und ich bin Dominic Heinz.

00:01:19: Ich verantworte den Bereich additive Fertigung in drei D-Druck bei Druckerfachmann und ich habe einen Kollegen mit dabei und würde dem Ball einfach mal rüber geben an Dennis weil wir hatten ja schon ein bisschen länger geredet.

00:01:28: auf

00:01:29: jeden Fall

00:01:30: ja Danke schön und danke da sich das erste Mal in der Runde dabei sein darf.

00:01:34: Mein Name ist Dennis Objelka.

00:01:36: Ich bin Autopädie Technikermeister schon seit einigen Jahren Und bei Druckerfachmann betreucht dem Bereich, drei D-Druck, digitale Werkbank und unterstützte OT Firmen dabei.

00:01:49: Wenn es darum geht halt additive Fertigung einzusetzen.

00:01:53: Sehr schön Dennis, danke dir vielmals!

00:01:55: Du siehst schon deine sich schau ab und zu auf mein Telefon.

00:01:57: Ich habe heute tatsächlich auch mal ein paar Stichpunkte oder so eine kleine Spiegendetel dabei.

00:02:02: Warum?

00:02:03: Es geht darum, wie das Dienstleister produzieren ja auch schon auf was für OT-Werkstätten oder Sanitätshäuser.

00:02:07: Da kriegen wir immer die gleichen Fragen gestellt und wenn ich dich heute als Profis schon mal hier da sitzen habe oder euch beide als Profi da sitzen hab dann lese ich auch einfach gern mal ab.

00:02:18: Dann fangen wir einfach mal an!

00:02:19: Die erste Frage, die wird tatsächlich immer gestellt bekommen ist Was genau macht einen Autopäditechniker Und welche Produkte in einer OT Werkstatt dementsprechend entstehen.

00:02:31: Also ein Orthopädie Techniker ist ja grundsätzlich erstmal einen Handwerksberuf.

00:02:38: Und ich sage immer so, achtzig Prozent Handwerk, zwanzig Prozent Kaufmännisch.

00:02:43: und das Ziel eines Orthopädietechnika ist es Menschen Hilfsmittel anzufertigen die eine entsprechende Diagnose haben.

00:02:53: Ein ganz einfaches Beispiel ist, wenn du ein Beinamputation hast oder wenn ein Mensch eine Bein-Amputation hat und er einen Hilfsmittel braucht sprich eine Beineprothese dann fertigt der Orthopädie Techniker diese entsprechenden Prothese an.

00:03:09: Aber das ist wahrscheinlich immer noch so die klassische Anfertigung wie man es von früher kennt.

00:03:12: also ich sage jetzt einfach mal so ganz leihenhaft Gipsmodelle wirklich dann an den Arm anpassen oder an das Bein anpassen.

00:03:20: Oder wie funktioniert es aktuell in der jetzigen Phase, wenn ich sage, ich habe eine OTPD-Technikhaus oder Insanitätshaus was noch keine additive Fältigung einsetzt?

00:03:30: Ja

00:03:31: also dann geht es ganz traditionell klassisch dass so wie wir auch schon mal in unserem Podcast öfter Mal drüber gesprochen haben.

00:03:38: Ganz traditionell!

00:03:40: Das bedeutet man macht einen Gipsabdruck wenn wir jetzt bei der Protese bleiben.

00:03:44: Man macht ein Gipsabbdruck vom Stumpf Gießt diesen Gipsabdruck mit flüssigen Gips aus, wartet bis der Flüssige Gips hart geworden ist.

00:03:53: Dann empellt man den Gipsabbdruck.

00:03:57: Dann hat man ein Modell welches dann händisch nachbearbeitet wird mit Raspeln und trägt an verschiedenen Stellen nochmal Gips auf und macht den Gipstern wieder glatt bereitet ihn für den nächsten Arbeitsschritt vor.

00:04:11: das bedeutet dass man dann einen Probe schafft tief zieht, das ist meistens ein klar sichtiges Kunststoffmaterial.

00:04:19: Dann wird der Kunststoffschaft von dem Gipsmodell abgezogen und dann erfolgt der statische Aufbau der gesamten Prothese mit dem Kniegelenk, mit dem Rohradapter, mit den Prothesenfuss Und dann er folgt die erste Anprobe des Hilfsmittels.

00:04:37: Ja Dominik, dein Kollegen leistet mir beim nächsten Mal auf jeden Fall aus wenn ich zu Kunden fahre.

00:04:40: Ja klar!

00:04:40: Auf

00:04:41: jeden Fall ganz

00:04:42: einfach.

00:04:43: Sehr sehr gut erklärt.

00:04:45: Wichtige Frage jetzt an dich Dominik.

00:04:47: Ja?

00:04:48: Drei-D-Druck wie seid ihr damals als Team drauf gekommen eigentlich?

00:04:52: also das ist tatsächlich eine Frage von mir Das ist ja wirklich so ein euer Kerngeschäfte sage ich mal diese Sanitätshäuser orthopäditechnik Dominik Seid ihr drauf gekommen und so sehen, hey da ist wirklich eine Lücke.

00:05:03: Wir müssen den Handwerk vorantreiben aber wir dürfen die Technologie und die Innovation eigentlich nicht vergessen.

00:05:08: Genau wie sind wir eigentlich zu dieser Branche gekommen?

00:05:12: Was ich mal sehe auf obere Flughöhe wenn wir jetzt mit den Herstellern unseren Lieblingsherstellern zu tun haben dann sagen sie immer es gibt halt fünf sechs Branchen und dadurch dass unsere Drucker ja per se erstmal sehr vieles können bietet man quasi jeden Kunden alles irgendwie an.

00:05:27: Jetzt mal so ein bisschen plakativ gesagt, wir haben aber gemerkt gehabt von wegen einfach aus der Historie, wir hatten vor sieben Jahren die ersten Kunden auch im Sanitätshaussektor gewinnen können, die halt hier auf eine großen Anlage, auf die AP-Anlagen zum Beispiel setzen, wo denn Versorgung und Hilfsmittel hergestellt worden sind?

00:05:41: Also Orthesen, Prothesen... Und dann war das so der erste Beruhungspunkt, wo wir jetzt am ehemaligen Team gemerkt haben von wegen, wir sprechen gar nicht die Sprache!

00:05:51: Das ist ja Maschinenbau desgleicher.

00:05:52: Dann gehst du zu Maschinbauer Der eine macht Spritzkursform, der andere macht irgendwie Umliegen.

00:05:58: Das

00:05:58: war tatsächlich ein Riesenpunkt damals weil wir sind ja wirklich klassisch Maschinenbau Robotik, Technologien, Automobiltechnik.

00:06:06: und dann hat man wirklich gemerkt als man in den OT-Bereich reingehen.

00:06:10: Das ist ja aber eine ganz andere Welt nicht nur vom Sprechen her sondern auch welstofftechnisch her.

00:06:14: Richtig!

00:06:14: Aber

00:06:15: jetzt habe ich dich kurz unterbrechen und schuldige... Ne

00:06:16: es alles gut ist ja gut wir haben einen Dialog und wir haben halt einfach gemerkt dass man gar nicht wirklich versteht was sind denn das für Anwendung?

00:06:23: also was hatte er denn wirklich worauf?

00:06:25: Was ist quasi dem Orthopädie-Techniker wichtig und was ist nicht wichtig?

00:06:29: Und da war das halt so dass wir relativ lange muss man sagen haben wir gesucht.

00:06:33: Wir waren dann auf den ersten Leitmessen, die OT World zum Beispiel.

00:06:36: Die findet ja dieses Jahr auch wieder statt und sind da schon mehrere Jahre dabei um überhaupt erstmal zu verstehen wie die Branche so ein bisschen tickt.

00:06:44: Und da kamen wir dann durch einen Kundenprojekt, muss man ganz ehrlich sagen.

00:06:48: Ehemaliges Kundenprojekt in dieser Situation von wegen dass der Dennis dann gesagt hat er möchte sich ein bisschen weiterentwickeln aus der Werkstatt ein bisschen raus und eher die Sanitätshäuser befähigen das sie selber auch digitalisieren können.

00:07:01: Das ist

00:07:02: interessant.

00:07:03: Entschuldige dass ich da ein hake aber dem Punkt will ich aufgreifen Ab wann ist denn tatsächlich der Dreadedruck bei den Sanitäthäusern eigentlich wirklich interessant?

00:07:14: Also wann kommt an dieser Aha-Moment?

00:07:16: bei den Sanitätshäusern oder Autopäditechnikern?

00:07:18: Es gibt ja kleine, große Werkstätten.

00:07:20: Dementsprechend würde ich dann sagen, nee, ich muss das in Polarbed produzieren.

00:07:24: Stereolithografie ist wirtschaftlich für mich!

00:07:27: Aber wann kommt dieser Klacks im Kopf beim Kunden, wo er sagt hey... Das ist eigentlich wirklich die richtige Anwendung.

00:07:33: und klar, ich habe vielleicht noch ein bisschen Nacharbeit aber es erspart mir anhand der Wertschöpfungskette so viel Arbeit dass ich sage Ich bin da viel flexibel und schnell Ja, den Kunden eigentlich viel schneller mit Hilfsmitteln versorgen.

00:07:46: Ich glaube so eine oder eine einzige perfekte Antwort gibt es da gar nicht.

00:07:52: Dafür ist gerade die OT-Branche, du wirst es kennen Dominic, viel zu unterschiedlich.

00:07:57: aber ich glaub einen Grund ist wenn die OT Firmen erkennen dass Auslastung der Aufträge einfach zu hoch geworden ist und die Auslieferungszeiten der Hilfsmittel, wenn ich die traditionell fertige in Verbindung mit.

00:08:13: Ich habe zu wenig Arbeitskräfte in der Werkstatt das alles zusammengepaart dann entsteht eine intrinsische Motivation die Prozesse effizienter zu gestalten und das ist dann Folge dessen halt über Dreidedruck nachzudenken, sei es über ein Druckdienstleister oder anfangen selber im Haus abgabefertige Orthesen zu drucken.

00:08:35: Oder Hilfsmittel zu drucken?

00:08:38: Wie ist das mit der Hemmschwelle?

00:08:39: Also ich meine ja den Dreidiedruck in dem OT-Welt wird schon seit, ich weiß nicht genau, zehn Jahren ungefähr eingesetzt sagen wir vielleicht ein bisschen weniger je nachdem in welchen Bereichen man geht.

00:08:49: Wie ist es mit der Hemmschwelle?

00:08:50: Wie ist das bei euch, wenn ihr dementsprechend mit euren Sanitätshausser oder Kunden sprecht.

00:08:53: Es trifft doch oft die Frage auf ... Ja, was überhaupt!

00:08:56: Drei-Di-Druck-Schönung gut ja, Pulver, Harz, FTM, whatever wars aber mit Wachstattig.

00:09:02: Also ich würde vielleicht kurz bevor wir zu Dennis gehen weil er kann das nochmal eine Ebene tiefer beschreiben und ein bisschen auf der oberen Flughöse wie ich das so ein bisschen wahrgenommen habe.

00:09:11: Was wir gemerkt haben Wenn ein Sanitäthaus sagt, er möchte selber abgabefähige Versorgungen, Ortesen Prothesen zum Beispiel bei sich inhausfertigen oder über Dienstleistungen fertigen.

00:09:21: Es ist häufig so, dass Sie erst mal wissen müssen.

00:09:24: wie digitalisiere ich überhaupt?

00:09:25: Also sprich wir machen einen Scan.

00:09:27: Man muss erst mal irgendwie wissen, dass man digitales Abbild hat.

00:09:30: Und alleine bei diesem Thema Scanning gibt es so viele verschiedene Varianten um dort einzusteigen wo halt genau ein Dennis zum Beispiel diese Gespräche führt und sich genau anguckt wie die aktuellen Prozesse sind.

00:09:42: also ich sage mal per se wenn ein Sanitätshaus sagt von wegen hey wir haben einen Scanner dort egal ein Fußscanner ein Handscanner und wir können aus der Punktwolke irgendein Modell herstellen Dann ist es eine gute Grundvoraussetzung, um dann zu sagen ich gehe entweder über einen verlässlichen Dienstleister oder ich fange an in einem kleineren Bereich zum Beispiel eigene drei D-Drucksysteme für mich.

00:10:04: Indies in das Unternehmen klein zu nehmen.

00:10:06: Da ist primär der erste Aufstieg, oder Einstieg ist meistens ein Filamentsystem.

00:10:11: Die sind günstig, muss man sagen.

00:10:12: per se ist ein Filamendrucker weil es so selber ist.

00:10:14: Total günstigt stellst du hin und heutzutage kriegst du eigentlich fast immer irgendwie ein gutes Ergebnis raus.

00:10:19: Ja

00:10:20: da ist eher diese Materialfrage von wegen.

00:10:22: ist denn das Material was ich da habe überhaupt einsetzbar für eine abgabefähige Versorgung?

00:10:27: Lebenskonfirmitätsverklärungen und so ein Zeug mit leichten Bauteilen...

00:10:34: device regulation solltest du immer darauf gucken so er haut irritation.

00:10:37: das ist immer ein großer punkt von wegen dass wir auf solche materialien zurück und zurück greift und das ist halt schwierig erst mal so ein bisschen ... zu sortieren, von wegen so wo stehst du gerade?

00:10:47: Was ist der erste Schritt?

00:10:48: Zweites oder dritte Schritt.

00:10:49: Um das dann quasi als Prozess... ...als digitalen Prozess halt auch wirklich im Sanitätshaus umzusetzen und genau dafür haben wir halt ein Dennis.

00:10:56: Und jetzt können wir quasi vielleicht den Ball mal rüber geben.

00:10:58: zur Dennis weil der ja wirklich auf vor Ort mit den Sanitäthäuser an die verschiedenen Situationen sieht und wo du selber sehen kannst wann macht denn ein digitaler Prozess?

00:11:06: wenn wir jetzt wirklich digitale Werkbank mal betrachten als Oberbegriff eben wirklich sind

00:11:11: Das bin ich gespannt, dann ist wie reagieren die Kunden?

00:11:13: Wie reagieren sie potenziellen Sanitätsweise wenn du sagst ihr müsstest gerne in die Hand nehmen.

00:11:19: Ist auch wirklich komplett unterschiedlich.

00:11:22: Ich habe in der letzten Zeit einige Gespräche geführt also auch eher mit den Geschäftsführern geführt, die wir wirklich Bock haben eine digitale Werkbank einzusetzen in ihrem eigenen Unternehmen, die mir aber ganz klar signalisiert haben Das Personal, welches dort angestellt ist, das ist noch gar nicht so weit.

00:11:42: Dass es sich vorstellen kann überhaupt drei D-Scanning zu machen selber zum Modulieren, zu konstruieren geschweige denn selber auch ein Drucker zu bedienen um abgabefähige oder abgabefertige Hilfsmittel zu drucken?

00:11:55: Das ist auch eine Hürde dass das nämlich war, dass der Geschäftsführer oder dass die Geschäftsführung der Zeit ein bisschen mehr möchte als das Personal ist bereit ist sich zu ändern.

00:12:06: und Wie löst man?

00:12:08: Das ist eine Blockade im Kopf des Personals, würde ich einfach mal sagen.

00:12:10: Man kennt das nicht!

00:12:11: In Bayern hat man immer so ein schönes Sprichwort was dabei und ich kenne Fristern nicht.

00:12:14: Genau.

00:12:15: Sag' ich mal, es gibt's bei euch auch mit Bupu oder irgend sowas... Und ich würd sagen wie löst- man so eine Blockada im Kopf?

00:12:22: Also man muss ja jemanden da heranführen sag' ich einmal.

00:12:24: Man muss ja demjenigen oder derjenigen wirklich tatsächlich beibringt, wie's kennt man.

00:12:31: Es ist ja eigentlich kein Hexenwerk.

00:12:33: Und dann von der Scan Wolke eigentlich dementsprechend zum Modellieren zu gehen und zu sagen, ja da muss ich ein bisschen mehr stützen.

00:12:39: Da brauche ich bisschen mehr Material.

00:12:40: Wie gehst du daran?

00:12:43: Also wenn ich die Erstqualifizierung abgeschlossen habe jetzt an dem Beispiel mit dem Geschäftsführer, dann bieten wir ja von Drucker Fachmann auch Workshops und Schulungen an, die speziell ich dann mache weil ich dieselbe Sprache spreche wie die OT-Leute und das kommt dann wirklich gut an.

00:13:02: Und dann gehe ich in die Firmen rein.

00:13:04: Das geht über ein halbes Jahr, um die Firme kontinuierlich zu begleiten, um innere Hindernisse abzubauen, um denen zu helfen, über die Hindernisse drüberzugehen und wirklich zu zeigen, hey!

00:13:18: So einen D-Scanner egal welcher Hersteller das jetzt ist... Denzu bedient, das ist gar nicht so aufwendig wie man sich das vielleicht vorstellt.

00:13:26: und auch die Nachbearbeitung von der Punktewolke.

00:13:30: Wie bekomme ich denn da überhaupt dann ein Modell raus?

00:13:33: Beziehungsweise, wie bekomme Ich denn eine Konstruktion oder eine konstruierte Ortese daraus?

00:13:41: Das zeige ich dann dass es gar nicht zu schwer ist!

00:13:44: Wie ist die Hemspelle bezüglich Materialien?

00:13:46: also wir betreuen ja auch Kunden Jetzt nicht direkt auch nur im Orthopädie-Bereich, sondern auch so im Bereich Exoskelette.

00:13:54: Also wirklich ganze Amprothesen würde ich schon fast sagen.

00:13:58: Da ist es immer sehr wichtig wie wir produzieren das in Pulverbett dann müssen wir uns anschließend chemisch glätten lassen einfern damit wir diese Wertschöpfungskette für die Hauteditation und Co.

00:14:06: hinbekommen.

00:14:08: hat man da auch dementsprechend am Anfang eine kleine Hemschwelle so Angst dass die Materialien nicht dazu passen dass man irgendwelche Lizenzen braucht?

00:14:15: oder ist es wirklich immer das Doing also das Umsetzen der Hemschwelle?

00:14:18: Und die Materialien wird vertraut, weil man sagt ja okay wenn wir ein Zertifikat vorzeigen können dann ist hier eigentlich alles legitim.

00:14:24: Ja sowohl als auch was ich jetzt festgestellt habe in den ja zweieinhalb Jahren wo ich bei Drücker Fachmann bin das in der Anfangszeit wo ich gestartet bin da kam viel mehr Fragen oder da war noch viel mehr Unwissenheit was die Materialian betrifft Und was die Biokompatibilität oder Hautkontakt-Zertifizierung angeht, das bekomme ich jetzt so gar nicht mehr mit.

00:14:48: Also ich glaube die Materialien, die es gibt sowohl Pulverbett als auch Resin sind schon relativ etabliert und bekannt in der OT und man weiß auch die Eigenschaften und kann das relativ gut zuordnen.

00:15:04: Okay sehr gut!

00:15:06: Ich würde mal kurz auf Bauteile zukommen.

00:15:07: du aus hier Rechts nehmt ihr ein paar richtig schöne Anwendungen da.

00:15:12: Starten wir mal mit was Einfachem und gehen dann zu dem hübschen Ding in der Mitte.

00:15:16: Ja, hier vor mir am Tisch...

00:15:19: Ah ja!

00:15:19: Hier haben wir sogar eins liegen.

00:15:20: Liegt

00:15:20: da auch eine?

00:15:22: Und das ist jetzt eine ganz einfache Konstruktion einer DAFO, einer dynamischen Fußortese Die klassischerweise in pp hergestellt wird.

00:15:35: das ist ein plattenmaterial, dass wird bestellt zweimal einen meter zwei millimeter dick in der regel.

00:15:41: Das wird dann entsprechend ausgesägt Wird in wärmeofen gelegt.

00:15:45: Dass es dann thermoplastisch verformbar ist.

00:15:48: Dann wir jetzt mit zwei person tief gezogen.

00:15:50: so heißt also ganz

00:15:52: kurz ganz kurz.

00:15:52: Es ist ja ein ziemlich langer prozess.

00:15:55: Für mich als technischer kaufmann würde ich sagen wie lange brauche ich für so den ding

00:16:00: traditionell zu fertigen.

00:16:04: Also es gibt natürlich entsprechende zeitliche Grundkalkulationen, die auch mit der Krankenkasse verhandelt wurden.

00:16:11: Aber jetzt war's generell?

00:16:12: Wenn

00:16:13: du das jetzt fertigen würdest, erfahren wir mal einfach ... Das ist dein

00:16:17: theoretischer Wert weil in der Praxis lässt sich das nicht umsetzen, weil du ja mehr als eine Versorgung gleichzeitig hast in der Werkstatt.

00:16:24: Dann stellt nur das Telefon dann kommt noch Kollegen an, dann hast du noch Patienten...

00:16:28: Mehrere Versorgungen Keine Ahnung, fünfzig Stück.

00:16:32: Fünfzig Stück?

00:16:32: Da brauchen manche vier ein halbes Jahr für eine Woche.

00:16:35: Nein!

00:16:36: Jetzt nicht weil so viel Zeit in Anspruch nimmt sondern um die Patienten überhaupt zu bekommen.

00:16:42: Also ich glaube ein gutes Sanitätshaus mit einer gut großen OT-Werkstatt, die speziell Kinderautopädie machen.

00:16:50: jetzt bei den Davos würde ich sagen Boah... Die haben vielleicht so drei, vier Paar die Woche Drei, vier Paar die Woche.

00:16:59: Und das ist schon ganz ordentlich.

00:17:02: und wenn ich jetzt, wobei ich ja auch nicht mehr ganz so erfahren bin wie vielleicht eine Geselle der fünf Jahre in der Werkstatt nur am arbeiten ist, der wird wahrscheinlich schneller sein als ich jetzt das traditionell herzustellen Wenn der jetzt dran bleibt von morgens bis nachmittags für ein paar könnte er da schaffen vom modellieren

00:17:24: tiefziehen

00:17:27: Aufsägen, schleifen, polieren, Gurte drauf, Polster einkleben.

00:17:30: Also abgabefertig!

00:17:32: Ja also der würde da schaffen ein paar solcher Fußortesen an einem Arbeitstag zu schaffen.

00:17:38: dann darf er aber keine Pause machen nicht ans Telefon kein Papierkram sich nicht mit Kollegen unterhalten gar nichts machen Dann arbeitet der acht Stunden nur an der Ortese oder an den beiden Ortesen.

00:17:48: und wie sieht es dann mit scannen und modellieren

00:17:51: aus?

00:17:51: Das muss ja

00:17:52: Entschuldige Scannern und Modellen für den dreidiedruck theoretisch wenn ich es jetzt wirklich dreideh technologisch herstellen möchte.

00:18:00: Ja ok,

00:18:00: dann hast du ja den Scan am Patienten direkt am Fuß gemacht also den guten Scan.

00:18:05: Dann hast Du auch... Ich würde gerade in der Anfangszeit, wenn jemand anfängt mit D-Scanning und Modellieren konstruieren würde ich um realistisch zu sein Den Zeitfaktor, den Du traditionell für Gipsabdruck, Gipsmodellieren etc.

00:18:21: brauchst.

00:18:22: setz dich zeitgleich mit dem digitalen Prozess, wenn du noch nicht viel Erfahrung.

00:18:26: Also

00:18:26: es ist ein sukzessiver Prozess eigentlich.

00:18:27: Sparst

00:18:28: du da erstmal keine Zeit anfangs?

00:18:32: Du ersetzt halt nur die Technologie.

00:18:34: Okay.

00:18:36: Genau und dann wird's gedruckt.

00:18:40: Je nachdem ob du über einen Druckdienstleister gehst, da weiß ich nicht wie schnell der das Produkt dann zu dir zurückschickt oder wenn du halt selber mit einem kleinen SLS-Drucker Kommt ein bisschen auf die Positionierung an ist, sag mal ganz grob.

00:18:57: Braucht der Druck zwölf Stunden noch ein bisschen Nacharbeit und dann könntest du das am folgetag theoretisch abgeben.

00:19:05: aber wir können ja theoretisch mit dem darin druck das wissen wir drei sagen Wir modellieren wir scannen mehrere Patienten Und modellierend alles in einem tag sprechen und dann fertigen wir auch alles über einen tag.

00:19:18: also ich

00:19:18: richtig

00:19:19: Ja wie sagt man es ich Abfertigen hört sich so.

00:19:23: Aber du könntest,

00:19:24: wenn du jetzt sag ich mal oder wenn ich drei Patienten extremitäten scanner.

00:19:30: Dann konstruiere ich drei unterschiedliche Versorgungen für drei unterschiedlichen Patienten und kann in einem Druckshop drei unterschiedlicher Patientenversorgung drucken und könnte quasi ein Tag später drei Patienten versorgen abgeben ja?

00:19:44: Und das geht es mir nicht.

00:19:44: Das ist der

00:19:45: große Vorteil

00:19:47: die Effizienzsteigerung durch meine Mitarbeiter und eigentlich wirklich... Richtig!

00:19:50: Die ist ja wirklich skalierbar.

00:19:51: Ja

00:19:52: Das recht mit dem sukzessiven Prozess wird man ja auch schneller, wenn man sagt durch das Scannen klang uns reinkommen.

00:19:58: Man muss wissen wie man den Scanner hält.

00:19:59: danach kriegt man irgendwie eine Punkte Wolke haben und davon noch nie gesehen.

00:20:02: aber Wenn man weiß oder du nehmst einen Kunden an die Hand und sagt hey pass auf es ist eigentlich gar nicht so schwer So und so funktioniert's.

00:20:08: Du weißt ja eigentlich grundsätzlich eh wie´s geht.

00:20:10: man hat dann nur diese kleine Hemmschwelle vorm CRD ich muss mir ein Computermaus bewegen Und nicht mehr in der Pfeile oder irgend sowas wird es ja in der hinsicht eigentlich wirklich viel, viel effizienter über einen gewissen Prozess und ... Über einen gewisse Zeitraum du dir schon fast sagen.

00:20:26: Und der Prozess wird auch wiederholbarer.

00:20:28: Das muss man sagen, was viele ein bisschen unterschätzen.

00:20:31: also jetzt auch wieder von meiner Wahrnehmung her ich bin jetzt kein OT-Techniker aber so von dem wie ich das halt mitbekomme und jetzt ist es so ein bisschen durch das Handwerk was extrem gut ist hat man auch eine Art künstliche Note die man mit einarbeitet und man hat dann so seinen eigenen Stil wie man die Ortese zum Beispiel baut ganz konventionell.

00:20:49: wenn du aber jetzt als Sanitätshaus zum Beispiel sagst Ich möchte einen Standard haben ja und der Standard soll sich quasi vom Azubi wirklich bis einen großen Meister irgendwie, der schon zwanzig Jahre Erfahrung hat.

00:20:58: Irgendwie durchziehen?

00:20:59: Dann kannst du halt das so ein D-Druckprozess oder so eine digitale Werkbank genau dort ansetzen und sagen von wegen zum Beispiel mein Außendienst geht raus zu den Patienten, scant das Ganze!

00:21:10: Die Daten werden vielleicht vom Handy rüber geschickt irgendwie an die CAD Abteilung also die, die die Maus bewegen um das Modell zu erstellen und dann im Druckraum in der Werkstatt von wegen werden denn die Drucker bedient oder gehen über ein Dienstleister, dass es halt weitergeleitet wird.

00:21:25: von der Qualität her und von deinem Design.

00:21:27: Manche haben bestimmte Muster mit drin, so kriegst du ein wiederholbares Ergebnis was aber wiederum angepasstes auf den Patienten.

00:21:34: Und das ist was, was vielleicht noch nicht ganz als Vorteil wahrgenommen wird und auch dieses Thema Ausfallsicherheit.

00:21:42: Wir haben auch dieses thema dass viele Sanitätshäuser so ein bisschen in dieser Wankelstellung liegen.

00:21:47: von wegen habe ich eine Nachfolgeregelung?

00:21:49: Habe ich keine nachfolge Regelungen?

00:21:51: Was passiert in den nächsten fünf bis zehn jahren?

00:21:53: Wird das sanitätshaus vielleicht ausgekauft?

00:21:56: Wirt halt in so einer gruppen konstrukt sozusagen einfach mit aggregiert oder schleicht sich sozusagen aus und das sind so ein bißchen die heraus Fortruhungen, die halt sehr individualisieren.

00:22:06: Was Dennis im Endeffekt auch meinte?

00:22:07: Man kann das nicht pauschal sagen schwarz-weiß-lingesrecht sondern wirklich zu gucken An der Stelle stehst du jetzt als Sanitätshausbetreiber, als Eigentümer und du hast jetzt folgende Rahmenparameter.

00:22:18: Deshalb auch das mit dem Bedarf erstmal des Anamnese.

00:22:21: Das ist im Endeffekt wie ein Patient, der erst mal geprüft wird.

00:22:25: was hast Du denn für ein Problem?

00:22:26: Was isst denn überhaupt das Therapieziel?

00:22:28: also genau das sozusagen?

00:22:29: Genau das sag

00:22:30: ich ja immer bei uns in der OT ist es bevor wir eine Versorgung machen.

00:22:34: man bekommt zwar einen Rezept vom Arzt oder wenn wir eine Versorgung im interdisziplinären Team besprechen, dann habe ich das in der Vergangenheit immer so gemacht.

00:22:44: Ich hab nach dem Therapieziel gefragt was ist denn der Zweck einer Orthese?

00:22:49: Was soll es dem Kind in den Beispiel denn auch bringen?

00:22:53: und so gehe ich dann auch in die Gespräche mit den OT-Häusern.

00:22:58: Ich frage erst mal wo drückt der Schuh?

00:23:06: Drei D-Scanner im eigenen Drucker?

00:23:08: oder wenn er über ein Dienstleister geht, weil nur sich mit drei D-Druck zu beschäftigen, weil das gerade irgendwie umwug ist.

00:23:17: Ist der falsche Grund?

00:23:18: Dann funktioniert das nicht!

00:23:20: Und es geht immer schief.

00:23:21: Es geht wirklich jedes Mal schief, wenn man einfach sagt... Das kann ich funktionieren.

00:23:23: ... wie wir auch mal wieder so erzählen von wegen... Nur um Haken zu machen, ne?

00:23:28: Ich hab jetzt Innovationen und ich habe drei D-Druck.

00:23:31: Das ist aber auch bei Maschinenbaum in jeder Branche das Gleiche!

00:23:33: Ich bin innovativ und kaufe mir einen drei D Drucker damit ich da Haken machen kann.

00:23:37: Aber wenn der Prozess... nicht funktioniert, dann geht das Ding schief.

00:23:41: Dann hast du auch einen Investitionsgrab, egal wie hoch das ist, ob es fünfhundert Euro sind oder fünfhundert Millionen Euro ist ja vollkommen egal!

00:23:48: Du hast dann ein Investitions-Grab weil du hast denn ein Gerät was irgendwo in der Seite steht und verstaubt.

00:23:53: Das ist der gleiche Effekt mit diesen ich sag mal Filament Bambuleps ne?

00:23:57: Ja.

00:23:57: Das hat den Markt komplett überschwemmt.

00:23:59: die Dinger sind cool, sind zuverlässig und funktionieren aber gerade im Homebereich.

00:24:04: jetzt mir aufgefallen.

00:24:05: also jetzt ein Nebenthema.

00:24:06: aber im Home Bereich kaufen sich so ein Ding für, sagen wir mal, achthundert Euro.

00:24:11: Passt alles und funktioniert auch total gut aber die fehlen ja Anwendung.

00:24:15: Das heißt das Ding steht auch wieder da.

00:24:16: ich selber zähle mich auch dazu.

00:24:17: Das einzige was wir mit unserem drei D Drucker zu Hause drucken ist wenn meine Tochter sagt sie will wieder neues Spielzeug haben und das adaptiert auf den Unternehmen ist genau das gleiche Problem.

00:24:27: es ist genau die gleiche problemstellung.

00:24:29: Ich kann nicht sagen ich will jetzt KI bei mir im Unternehmen einsetzen Aber der Prozess der dafür da ist funktioniert gar nicht.

00:24:37: und genauso ist es halt mit einer drei d gedruckten versorgung.

00:24:39: wenn ich die ganzen gewerke ineinander in die gleiche richtung gucken dann wird das nix denn dann machst du quasi dass was du jetzt machst irgendwie ein zettel wo du sagst das sind die bemaßungen wie so maßblatt von den patienten und stellt es dann immer noch weiterhin traditionell her oder digitalisierst dieses maß blatt aber trotzdem kommt quasi nur ein analoges produkt dabei raus.

00:25:00: genau also das ist ein bisschen was ich halt immer wieder sehe.

00:25:06: Jetzt einmal kurz zusammengefasst.

00:25:07: Wir haben Vorteile besprochen, wir haben Nachteile kurz besprochen... ...wir haben die allgemeine Wertschöpfungskette besprochen und den Prozess wie man dahin kommt.

00:25:14: Du hast vollkommen recht!

00:25:15: Der Prozess muss stimmen in die Anwendungsdasein Dennis bevor wir jetzt zu den restlichen Anwendungen kommen.

00:25:21: Zusammengefasst was ist der größte Vorteil?

00:25:24: Von A zu B?

00:25:27: Was siehst du als Anwender einfach als der größten Vorteil den du jetzt deinen Leuten an die Hand geben würdest?

00:25:33: also wenn ich eine Verantwortung oder wenn nicht in der Führung Positionen wäre in der OT-Firma, dann sehe ich ganz klar den Vorteil in der Effizienzsteigerung.

00:25:43: Ich habe annähernd gleichbleibende Qualität.

00:25:47: es ist unabhängig davon wer den drei D Drucker bedient.

00:25:53: Es kommt immer die Qualität raus vom PC an den Druckersender und da gibt es ja auch tolle Software Tools, wo ich mit Bibliotheksmodellen arbeiten kann.

00:26:04: Die sich dann immer wieder individuell auf einen anderen Patienten anpassen heißt Effizienzsteigerung.

00:26:12: Qualität ist gleich egal wer und wie viele Personen krank sind Wer gerade im Urlaub ist.

00:26:18: Ich habe die gleiche Abgabequalität Und Es ist reproduzierbar selbst wenn zu Nach einer gewissen Zeit mal ein Hilfsmittel bricht, was aber traditionell gefertigt ja auch passiert.

00:26:31: Also die halten ja auch nicht ewig die Hilfsmittel.

00:26:34: Deshalb wird's bei gedruckten Bauteilen auch so sein.

00:26:37: da brauchen wir uns alle nichts vormachen.

00:26:39: das ist ein Verschleißartikel.

00:26:40: sowie Bremsen am Auto.

00:26:42: auch egal wie teuer ein auto ist Die bremsen müssen irgendwann mal getauscht werden und so ist es da auch.

00:26:47: und da ist Aber der große Vorteil.

00:26:48: ich muss nicht ins gibtslager gehen nach halbe stunden nach dem gipsmodell suchen das dann kurzfristig als Akutfall einplanen in meine gesamte Werkstattplanung, weil der Patient halt ein gebrochenes Hilfsmittel hat damit er schnell wieder versorgt ist.

00:27:04: Dann noch mal eben Überstunden machen?

00:27:05: Nein!

00:27:06: Ich gehe an Computer öffne den Patienten ziehe mir die Datei raus.

00:27:10: guck warum ist es gebrochene?

00:27:12: wenn es ein Konstruktionsfehler ist kann ich das relativ leicht beheben und mal eben neu drucken oder mal eben Neu-In-Druck Auftrag geben.

00:27:22: Und das sind so die drei Hauptpunkte, die ich sehen würde wenn ich in der Führungsposition wäre.

00:27:28: In einem Betrieb.

00:27:29: Zumal zumal auch von meiner Seite eine Sache, wenn nicht so richtig zuhörig kaputt machen kann man eigentlich nichts.

00:27:36: Man drückt das Ding einfach neu.

00:27:37: Wenn wirklich?

00:27:38: Man sieht es ja, man druckt sich das aus.

00:27:40: Das einzige man muss halt keine Angst haben ein CD zu bedienen dann produziert man's wenns nicht passt.

00:27:45: Ja

00:27:45: und das Gute bei uns in der OT ist ja da gibt´s ja schon etablierte Software-Applikationen von bis also von ganz einfach.

00:27:53: Wenn ich ganz einfache Versorgung machen will, dann gibt es solche Software-Applikationen noch ein bisschen spezialisiert auf unterer Extremität, obere Extremität und halten.

00:28:03: hervorragendes Tool womit du alles konstruieren und Design kannst.

00:28:11: ist teilweise auch von OT Meister mitprogrammiert worden.

00:28:15: Das ist didaktisch für uns Handwerker so aufgebaut, dass man da auch wirklich nichts falsch machen kann und der gesamte Workflow ist wirklich sehr effizient gehalten.

00:28:25: Also eigentlich kann es jeder lernen.

00:28:27: Wirklich sogar ein Machine-Bauer!

00:28:29: Und das Es ist ja auch nur ein zusätzliches Werkzeug sowie in einer Werkstatt ja eh schon ganz viele Werkzeuge sind von Gips raspeln über Fräsmaschinen, Heißluftföhnen, Schränkhaken etc.

00:28:43: Und das sind ja auch alles Werkzeuge wo ich gelernt habe damit umzugehen.

00:28:48: und drei D-Druck oder drei DScanner die Software und drei d Drucker ist ja nichts anderes.

00:28:53: Das ist ein Werkzeug klar!

00:28:55: Das fliegt einem nicht zu man muss sich einmal damit beschäftigen.

00:28:58: aber aus meiner Sicht mit meiner Erfahrung es ist alles sehr intuitiv und sehr leicht zu erlernen.

00:29:06: Auf jeden Fall Werkzeugen Wie du schon gesagt hast bei euch in der traditionellen Fertigung raspeln, pfeilen, sägen.

00:29:14: Heißlüft für... Ja beim D-Drucken ist das eigentlich nur das Material ne?

00:29:19: Du hast dort so eine schöne Handothese liegen und hier haben wir noch ein Bauteil.

00:29:25: wenn wir uns jetzt gleich genau die linke da ja diese Handothesie mal anschauen Und diesen

00:29:33: Fuß

00:29:34: würde ich mal sagen anschauen.

00:29:36: Es sind ja eigentlich zwei färzlichen Fährdigungsverfahren Zwei verschiedene Materialien, beziehungsweise hier nochmal in Nachbearbeitung und hier ist es ja eigentlich roh.

00:29:45: Erklär mal wieso das oder das Material mit der Nachbearbeitung?

00:29:49: Genau kann ich ein bisschen was zu sagen.

00:29:51: Hier in meiner linken Hand halte ich die DAFO.

00:29:55: Die wurde in einem Pulver-Drucksystem gedruckt Und anschließend chemisch geglättet.

00:30:03: Das ist ein PA-XII Tuff Mit einer chemischen Glettung von den mechanischen Eigenschaften.

00:30:11: Wir filmen das zwar, aber ist natürlich trotzdem dann schwer zu fühlen für die Zuguckenden und Zuhörerinnen.

00:30:18: Aber das verhält sich wie so eine Mischung aus klassischen PP und PE eher so ein PPC als also einen Coop-Polymer-PP.

00:30:29: Und das hat supermechanische Eigenschafte, dass oder die Eigenschaften, die wir auch für so eine Versorgung brauchen.

00:30:39: Also hier sieht man wirklich wie flexibel es

00:30:44: ist.

00:30:44: Aber trotzdem stabil wo ich die Korrektur brauche und unter dem Längsgewölbe aber trotzdem flexibel in der Abrollung und oben am Fußrücken ist das dann sehr flexibel, aber hier ist es dann stabil.

00:30:59: Was ich natürlich auch konstruktionsbedingt auch noch mal gemacht habe – ich hab hier nochmal eine kleine Verstärkungswulst darauf konstruiert und das ist so eine Superkombination mit dem Material PA-XII Taf und der chemischen Gelettung!

00:31:17: Das ist hervorragend für eine Tagversorgung, wo ich weiß.

00:31:21: Da kommen viele Schrittzyklen drauf über ungefähr ein Dreivierteljahr.

00:31:26: Man sagt, eine Kinderversorgungen passt ungefähr ein dreiviertelt Jahr inklusive Wachstumsnachpassung.

00:31:33: nur dann sind die Kinder einfach schon zu sehr rausgewachsen und dann muss ein neues Hilfsmittel her.

00:31:38: also da würde ich Pulverdruck Versorgungen empfehlen wenn es an Tag versorgen gehen soll.

00:31:44: Wir füllen hier aber auch alle Regularien ne?

00:31:46: Wir haben hier Bio-Kontakt, ist

00:31:49: alles

00:31:49: berechtigt.

00:31:51: Auch nach dem Glätten ist das noch alles erfüllt.

00:31:53: Genau weil das ist bei uns auch immer ein großer Punkt.

00:31:55: also wenn wir wirklich Exoskelette oder Thesen machen, wir machen es halt fast immer mit Pulver.

00:31:59: Auch mit dem anderen Verfahren aber fast immer wird Pulver da ist das die größte Anwendung.

00:32:02: Aber jetzt kommen wir zu einem was ganz Interessanten Das habe ich heute auch erst davor lernen dürfen denn er ist wiederholt.

00:32:08: Genau das ist eine unterarm lagerungsortese wie's der Name schon vermuten lässt.

00:32:15: Ortese ist für die Lagerung gedacht, also dann in dem Fall für den Nacht.

00:32:21: Das wird nur nachts getragen.

00:32:24: Die Versorgung ist aus einem Harzdrucker gedruckt worden, aus dem großen Harztrucker und aus dem Material Tafthausenfünfundat V-Zwei.

00:32:33: Der große Vorteil hierbei ist dass es direkt Hautkontakt zertifiziert ist vom Hersteller.

00:32:40: Also das ist nicht biokompatibel?

00:32:42: Ich glaube da muss man vielleicht noch mal...

00:32:43: Und

00:32:45: nochmal ganz grob den Unterschied erklären.

00:32:48: Biokompatibel heißt in dem Kontext bei den Harzen, dass es Schleim oder für Schleimenhautkontakt zugelassen ist.

00:32:55: Das ist das Material nicht!

00:32:56: Das ist lediglich für Hautkontak zu gelassen.

00:32:59: Das was wir in der OT aber auch wirklich nur brauchen.

00:33:03: Anders ist wenn ... Krankenhäuser als Kunden hätten.

00:33:11: Die bräuchten schon biokompatiblen Drucker beziehungsweise die biokompatiblen Harzen, weil sie natürlich ganz andere Applikationen haben, als wir in der OT wo es lediglich Hautkontakt

00:33:21: hat

00:33:23: und das Schöne bei dem Tafthausendfünfhundert oder jetzt TaftausendfünfundTV zwei ist.

00:33:28: von den mechanischen Eigenschaften ist Es sehr gut dass kommt Den gängigen Materialien bei uns in der ot sehr nahe was Ja, auch so eine Mischung aus PE und PP betrifft oder angeht.

00:33:44: Das verhält sich von der Flexibilität Steifigkeit ähnlich.

00:33:49: aber der dritte große Vorteil was ich richtig toll finde obwohl laut Theorie das nicht sein sollte ist aber es ist thermoplastisch verformbar.

00:33:59: man kann also mit einem Heißluft föhnen vorsichtig dran gehen so wie wir es kennen mit PE-PP.

00:34:05: Man macht das vorsichtig warm wie wirklich um fast hundred-achtzig Grad thermoplastisch verformen und das geht dabei nicht kaputt.

00:34:15: Das ist oftmals auch eine Anforderung, gerade im Ortesenbereich dass es nochmal thermo plastisch nachverformer ist.

00:34:23: da haben ja pulver gedruckte Bauteile außer pp.

00:34:27: hier ist die Herausforderung wenn ich damit empföhnt dran geh' dass dann nur der Kantenbereich ein bisschen thermoplastisch vervormbar aber nicht innerflächig.

00:34:36: Das funktioniert hierbei gar nicht, bei dem Tafthausendfünfhundert zum Beispiel da funktioniert

00:34:43: das.".

00:34:43: Perfekt!

00:34:44: Jetzt haben wir zwei Versorgungen gesehen die aus den Vollen produziert worden sind und jetzt hier noch ein Bauteil stehen wo wie eine komplette Baugruppe aufgebaut ist.

00:34:55: Wenn unser Kollege uns die mal kurz reichen könnte, spreche ich mir die auch mal durch?

00:35:02: Genau, das ist natürlich jetzt interessant.

00:35:03: Also für mich als Maschinenbauer, da bewegt sich jetzt mal was.

00:35:07: Endlich, endlich!

00:35:08: Legt mal los, erzähl mal da was dazu?

00:35:10: Ja wie man vielleicht im Vergleich zu den anderen beiden Versorgungen schon gesehen hat, dass es schon recht groß von der Größe passt das fast mir als Erwachsenen.

00:35:22: Ich habe hier eine Ortese die wurde in einem HP Drucker gedruckt Die Unterschenkelhülse per zwölf Weit.

00:35:33: Das Fußteil ist auch per Zwölfweite, wurde aber noch chemisch geglättet und gefärbt.

00:35:39: Und die Unterhülse ist quasi nur empulvert um wirklich mal den Unterschied zu zeigen oder aufzuzeigen was im Postprozess überhaupt beim Dienstleister auch möglich wäre.

00:35:51: Und das ist auch eine Unterschenkelagerungsortese allerdings jetzt mit beweglichen Quengelgelenken verbaut Und da ist eine Feder drin, die ich entsprechend einstellen kann.

00:36:03: Je nach Fehlstellung in den Spitzfuß um gegen den Spizfuß zu arbeiten drückt die Feder dann nach oben.

00:36:11: und ja man kann das sehen.

00:36:15: Ich habe die Konstruktion selber gemacht in einer recht einfachen aber sehr guten Software.

00:36:22: Das ist schon alles vor integriert.

00:36:24: Das wurde alles drauf gedruckt Die ganzen Aufnahmen für die Gelenke darauf konstruiert, automatisch draufkonstruiert und dann brauche ich zum Schluss im Prinzip nur noch die Gelenke mit den beiden Bauteilen verschrauben.

00:36:39: Und dann habe ich wenn die Begurtung noch drauf kommt eine abgabefertige Othese.

00:36:45: Habe ich da noch Möglichkeiten Sachen anzupassen oder sind die Gelnke auch schon so ausgelegt eigentlich?

00:36:50: Ich weiß nicht.

00:36:51: Grad an Winkelung, wie weit man das Fußgelenk biegen kann oder

00:36:56: ist

00:36:56: es dann möglich?

00:36:57: Das kann ich über die Spannung der Feder einstellen.

00:37:00: Wie groß der Druck sein soll und ich könnte das auch noch hier in dem Fall fixieren.

00:37:06: Was

00:37:06: passiert außer Menschen?

00:37:07: ja?

00:37:08: Ja beziehungsweise je nachdem was die Ärzte oder die Therapeuten haben möchten, was das Therapieziel ist ob's eher dynamisch Federns sein soll oder ob es dann dann Starr sein soll, die Korrektur oder die Quengelung.

00:37:24: Wieder jetzt eine allgemeine Frage.

00:37:25: Favorit?

00:37:27: Pulver wird... ...oder Harz-III-D Druck.

00:37:30: Ah!

00:37:31: Da sag ich

00:37:32: mal meine Klassiker Antwort weil du bist ja nicht der erste, der das fragt kommt drauf an Ich weiß.

00:37:39: Findet

00:37:40: in Use Case?

00:37:41: Ja, ich weiß, dass das keiner hören möchte aber so ist es ja tatsächlich.

00:37:44: Es kommt wirklich auf so viele unterschiedliche Faktoren an.

00:37:48: beispielsweise wie viel Platz habe ich in meiner OT-Betrieb?

00:37:53: Wie viel Budget bin ich bereit zu investieren?

00:37:58: Wie groß sind die zu druckenden Bauteile?

00:38:00: Wie hoch sind meine Stückzahlen pro Woche, pro Quartal?

00:38:06: Welche mechanische Anforderungen sollen die gedruckten Bauteile haben?

00:38:12: Das waren jetzt so fünf, glaube ich.

00:38:16: Ganz grob würde ich sagen wenn es Tagversorgung sein soll also schon mehr Kräfte einwirken sollte das schon Pulverdrucks sein.

00:38:27: Wenn es Nachtlagerungsortesen sind gerade im Kinderbereich könnte man drüber nachdenken, die dann auch über ein Harzdrucksystem drucken zu lassen.

00:38:38: Da muss nicht immer Pulverdruck sein.

00:38:41: Also tendenziell mehr Pulver-Druck?

00:38:44: Ja schon!

00:38:45: Also tendenziell dann mehr Pulvertruck.

00:38:48: aber wenn du nur zwei Orthesen die Woche druckst lohnt sich das natürlich auf Betriebswirtschaft.

00:38:54: Außer du gibst

00:38:54: es extern

00:38:55: Genau, es sei denn du gibst das an extern.

00:38:57: aber für einen eigenen Drucker lohnt sich dann egal wie groß das Pulverdrucksystem ist welcher Hersteller.

00:39:03: Das lohnt dich dann glaube ich nicht wirklich.

00:39:06: da sollte man besser mit einem Harz-Druckssystem anfangen Erfahrung aufbauen Mit eigenem Druck wenn größere Sachen kommen dass dann einem Druckdienstleister wie KIT-RID zu geben um ein Jahr mal ein Geschäftsjahr mal durch zu produzieren, abzugeben.

00:39:25: Eine betriebswirtschaftliche Auswertung zu fahren um dann für das nächste Geschäftsjahr eine Entscheidung zu treffen oder wenn es in die Planung geht ob eine Anschaffung Sinn macht von einem Pulverdrucksystem.

00:39:39: Und hier wieder gibt es ja nicht schwarz oder weiß.

00:39:42: Es kommt halt wirklich mal drauf an.

00:39:43: und gerade dieser hybride Ansatz, der ist eigentlich so das Evergreen von wegen des Sanitätshauses befähigt überhaupt Modelle zu erstellen.

00:39:52: und dann geht man über ein Druckdienstleister und sagt dann von wegen ich möchte jetzt in dem oder in dem Material Bauteile haben.

00:40:01: Dann werden die geliefert, dann wird diese gesamte Vorbereitung durch den OT-Techniker durchgeführt.

00:40:07: Aus unserer Erfahrung muss man sagen, und ich mach das jetzt auch schon ein paar Tage wirklich Zeitfenster drei Jahre realistisch.

00:40:14: Sagt denn der Sanitätshaus?

00:40:16: Oh!

00:40:16: Ich glaube es macht Sinn auch selber jetzt mal zu überlegen, macht egal welches Dreidito-System für mich Sinn.

00:40:22: Außer der Filamentrucker, der ist meistens sofort schnell angeschafft weil da immer so eine Art No Brainer ist sind aber wieder auch andere Anwendungen die man damit produziert.

00:40:30: Das muss man auch sagen.

00:40:31: also da gibt's wie gesagt nicht schwarz und weiß und eigentlich von der Empfehlung von uns Wenn man schon befähigt ist zu digitalisieren, also Scanning und Modellierung dann Druckdienstleister erstmal zu machen.

00:40:41: So wie Dennis meinte mal ein komplettes Geschäftsjahr erst einmal zu gucken wie viel es da drinne Und dann kann man wiedergucken Möchte man denn selber noch ein bisschen mehr machen in Haus oder Ist die Konfiguration Wie man's jetzt hat total ausreichend und das passt.

00:40:55: und Jetzt nochmal kurz eine kleine Anmerkung Warum wir beide das eigentlich auch machen.

00:41:01: Jetzt für beide, so als Persona dieses OT-Thema hat es eingangs ein bisschen mal die Frage gestellt Was Dennis und ich glaube da können wir beide auf jeden Fall darüber also der gehst du mit von wegen.

00:41:12: was uns halt echt stört ist so ein bisschen dieser Der deutsche Handwerk muss digitalisieren.

00:41:18: Die müssen eigentlich befähigt werden damit jedes einzelne Sanitätshaus oder auch in anderen Branchen über, wo Handwerk ist.

00:41:24: Wir haben große Herausforderungen die es halt aktuell einfach gibt und die in den nächsten Jahren auch nicht weg zu diskutieren sind.

00:41:30: Und irgendwie muss man digitalisieren, irgendwie muss einen Weg finden um selber zu sagen das ist mein Produkt was handwerklich geschaffen worden ist und damit man nicht überrannt wird und dann auf einmal oh Gott Ich gebe hier drei Werte ein und dann kommt meine fertige Versorgung in dem Fall einfach zu mir nach Hause geliefert, um dem vorzubeugen.

00:41:49: Das ist quasi unsere Mission.

00:41:51: Und warum wird das überhaupt machen?

00:41:52: Warum wir zum Beispiel auch ein eigenes Format, ne?

00:41:54: Ein Podcast-Format gegründet haben.

00:41:56: Er kann

00:41:56: es ruhig erwähnen.

00:41:57: Genau also OT-Drei die Werkstattpodcast.

00:41:59: an der Stelle haben Dennis und ich wo wir jetzt das ein bisschen eingeschlafen aber schon jede Woche alle vierzehn Tage immer einen kurzen Impuls geben für die Werkstäte Dass sie einfach mal merken, das ist nicht Raketenwissenschaft.

00:42:10: Man muss halt nur den Einstieg finden!

00:42:11: Wo passt es dann?

00:42:12: Weil dieses Passionsthema also ärgert uns jedes Mal... Wenn wir mal wieder hören, naja gut.

00:42:16: Dann beziehen wir halt eben die Versorgung dann irgendwo über Europa oder über China.

00:42:22: oder hast du nicht gesehen?

00:42:24: Aber was macht denn der OT-Techniker, der Handwerker, was ja eigentlich so wichtig ist, dieses Gut des Handwerks?

00:42:30: Also das macht mich wirklich fuchsig einfach.

00:42:32: Dass man das irgendwie auch in Ehren hält und sagt von wegen ich baue mir halt mein Prozess Bei dir gedruckt wird bei einem anderen Dienstleister oder doch Stück für Stück irgendwie in diesen Gesamthandwerkskonzept mit rein integriert wird.

00:42:47: Das ist ja denn zweitrangig, aber dieses ich klick dann wie bei Amazon Shopping Shopping shopping und kriegt dann halt meine Teile irgendwie zugeliefert Ist glaube nicht immer der richtige Weg.

00:42:56: vielleicht für den einen schon da gibt es auch nicht schwarz und weiß.

00:42:58: Aber das ist das wofür wir eigentlich stehen dass wir wirklich diese Sanitätshäuser mit eigener OT Werkstatt befähigen wollen diesen ersten Prozess umzusetzen Und dann zu sagen macht es mal über ein zwei Jahre, über den Dienstleister.

00:43:11: Dann schau mal strich drunter hast du genug Leute die das machen wollen?

00:43:14: was ist denn mit der Nachfolgerregung?

00:43:16: Was isst denn mit dem älteren Leuten in Rente gehen zum Beispiel?

00:43:19: Habt ihr das noch digitalisiert?

00:43:21: habt ihr das transferiert?

00:43:22: also ganz viele Sachen.

00:43:23: und das ist das was Dennis quasi tagtäglich macht wo wir halt diese Workshops machen die Fortbildung und so.

00:43:28: naja wirklich warum Dennis überhaupt ich sag mal die Daseinsberechtigung hat eben auch hier mit dabei zu sein, weil wir ihn brauchen.

00:43:35: Weil er genau diese Sprache versteht, weil er über siebenundzwanzig Jahre genau das gemacht hat und gesehen hat wie in verschiedenen Unternehmen das halt funktioniert um dann halt gut an die Hand genommen zu werden um nicht immer wieder die gleichen Fehler zu machen.

00:43:45: Genau so um das nochmal dieser Eingangsfrage noch mal ein bisschen zu ergänzen

00:43:49: Die Eingangst Frage hast du tatsächlich schon fast zur Schlussfrage formuliert weil ich sage wir haben jetzt wirklich alles besprochen von A bis Z. also wie starten wir?

00:43:58: was machen Sanitätshäuser Wie ist der Umschwung vom traditionellen Indie- ja, drei D-Drucktechnologie?

00:44:05: Letzte einfache Frage eigentlich.

00:44:07: Und euch beide tatsächlich!

00:44:08: Weil ihr habt ja so einen Schwung miterlebt und betreut sie auch schon seit längeren Jahren eigentlich diese Branche.

00:44:13: Diese Zielgruppe würde ich schon fast sagen.

00:44:16: Aber was meinst du?

00:44:16: wie entwickelt sich das weiter?

00:44:18: Den nächsten zwei, drei, vier, fünf Jahre?

00:44:20: Vielleicht Dennis, mal erstmal du...

00:44:23: Also mein Gefühl ist dass seit letztem Jahr da nochmal mehr Tempo drauf gekommen ist.

00:44:27: Dass mehr Firmen jetzt ernsthaftes Interesse bekunden A. überhaupt zu starten und B. den nächsten Schritt zu gehen, raus aus der FDM-Komfortzone was man ein paar Jahre gut gemacht hat mal hier ein bisschen druckend da ein bisschen hier mal eine Zweckform gedruckt.

00:44:46: aber ne wirkliche Entlastung war es dann über dem gesamten Prozess betrachtet auch nicht weil ich würde die Effizienz daran bemessen wie schnell bekommt der Patient seine Versorgung?

00:44:59: Ja und wenn ich durch einen FDM Drucker, weil ich die Zweckform drucke, die Abgabezeiten nicht für kurz bekommen dann stelle ich mir die Frage ja warum habe ich mir denn ein FDm Drucker geholt?

00:45:09: Also nur damit das Personal nicht mehr so oft im Gipsraum steht.

00:45:13: Wenn das das Ziel ist... dann kann man Haken dran machen.

00:45:16: Aber ich glaube, das Ziel für jede Firma, für jedes Unternehmen sollte sein, dass die Patienten zufrieden sind.

00:45:21: und die Patienten sind zufriedeng nicht wenn sie vier, sechs, acht, zwölf Wochen auf das Hilfsmittel warten sondern wenn ihr das in zwei Wochen bekommen.

00:45:30: Und nur weil ich einen FDM-Brucker mir geholt habe um die Zweckform zu drucken verkürzt sich nicht die Abgabezeiten.

00:45:41: Jetzt war ich emotional so drin, jetzt hab' ich deine Frage tatsächlich vergessen.

00:45:45: Du hast es eigentlich zum Punkt beantwortet.

00:45:46: Tatsächlich wurde grad sagen, dass sie sehr gut zusammengefasst.

00:45:49: Eigentlich wollte ich dich loben...

00:45:51: Aber

00:45:51: jetzt hast du meine Frage vergessen!

00:45:52: Ne Spaß?

00:45:53: Meine Frage war tatsächlich, wie meinst ihr geht da mal in dem Bereich?

00:45:57: Ja ja also

00:45:58: was mir aufgefallen ist das A. Das ernsthafte Interesse steigt überhaupt damit zu starten oder B., den nächsten Schritt zu gehen und ich glaube, progressiv auf jeden Fall steigen.

00:46:13: Dass immer mehr Firmen mitbekommen, dass auch die Mitbewerber... Also dafür ist die Branche zu klein bei uns, sie bekommen mit das die Mitbewärber das auch machen, sei es über Dienstleister oder eigenen Druck und spätestens dann müssen Sie sich ja damit auseinandersetzen weil sie nicht wollen, dass sie der letzte Betrieb in der Region sind, die das nicht haben.

00:46:36: und deshalb glaube ich so ein paar Jahren wird Gips immer weniger werden, aber man kann das nicht komplett ersetzen.

00:46:44: Auch ich bin noch ein Freund oder wenn ich jetzt in der Werkstatt arbeiten würde, immer noch einen Freund von Gipsabbrück weil ich ganz klar behaupte, man kann mich alles scannen und jeden Patienten scannen.

00:46:54: allein wegen der Komplexität der pathologischen Fehlstellung bekomme ich das per Scan nicht so gut abgebildet dass auch gute Qualität hinten rauskommt.

00:47:03: Auch da brauche ich ja einen guten Scan, das ist genauso wie mit Gipshubdruck auch.

00:47:08: Das ist ein Trugschluss, auch wenn es deine Frage nicht war.

00:47:11: aber das brennt mir nochmal auf der Seele, dass wir dich klarzustellen.

00:47:15: man kann nicht denken ah!

00:47:17: Ich mache hier einen Scan, dann ist das digital am Computer und die Kollegen die das mit dem Programm bearbeiten können daraus irgendwas zaubern.

00:47:27: Klar überspitzt gesagt kann ich aus dem Fuß eine Hand machen Aber man muss ja bedenken, wie viel Qualität geht dabei verloren.

00:47:36: Und ein Hilfsmittel kann ja nicht besser sein als der Scan, der rein kommt.

00:47:40: Also im gesamten Prozess wird da keine Qualitätsverbesserung stattfinden.

00:47:45: heißt ich muss auch schon einen guten Scan machen genauso wie ich einen guten Gipsabdruck gemacht habe und deshalb gibt es in meinen Augen immer noch Diagnosen an Menschen wo Scan nicht die optimale Wahl ist.

00:48:01: einen Prozess zu starten, um ein Hilfsmittel zu bauen.

00:48:03: Also auch hier wieder drei D-Druck?

00:48:05: Aber

00:48:05: Gipsabdrücke werden immer weniger wehren und wird immer alles mehr digitalisiert!

00:48:10: Also Ersetzung eigentlich grundsätzlich nein aber Unterstützung und mehr oder weniger halt einfach ein Zoom-Wax davon.

00:48:16: Ein Werkzeug

00:48:17: was

00:48:17: immer mehr Gebrauch finden wird.

00:48:19: Ja ja verstehe Ja, Dominic, der INS hat gut vorgelegt.

00:48:22: Genau!

00:48:22: Deswegen hast du noch was?

00:48:23: Ja und noch eine kleine Ergänzung... Wenn ich jetzt nochmal so ein bisschen Big Picture für den Dachraum sehe, wo wird sich das hinverlagern?

00:48:31: Ich glaube es wird so zwei Lager wahrscheinlich geben.

00:48:34: wenn wir jetzt mal auf zehn Jahre gehen oder bei die ist generell ein bisschen behebiger muss man sagen, deshalb glaube ich zehn Jahre ein ganz guter Wert.

00:48:41: Es wird die einen Unternehmen geben wie ich gerade schon meinte Den Handwerk weiter für sich wichtig finden um zum Beispiel Fachkräfte aus weiter auszubilden mit digitaler Unterstützung und dann gibt es halt wirklich wiederholbare aber auch hoch individualisierte Versorgungen für die Patienten.

00:48:59: Die Prozesse werden stabiler, das Doing wird einfacher, die Materialien haben wir heute können wir heute schon Haken dran machen, die sind super von wegen des funktioniert schon für die Auswahl diese benötigen Und dann wird es quasi dieses Lager eins was wirklich sagt ich habe ein handwerkliches Produkt was aber sehr gestreamleint und wiederholbar angepasst auf den Patienten funktioniert.

00:49:18: Und wo die Betreuung des Patienten im Fokus steht, also wirklich so richtig im Fokuss steht.

00:49:23: So ich komme in Sanitätshaus und dann fühlt sich Frau Müller so richtig abgeholt und es passt.

00:49:28: Dann wird's die anderen geben, die auch keinen schlechten Job machen.

00:49:31: Also ich will das noch mal nicht schlecht oder besser sagen, die aber denn sagen von wegen aus unterschiedlichen Gründen da kommt auch die Frau Mülla und bekommt auch ein Produkt was quasi ganz normales Standardprodukt, das was irgendwo EU weit oder irgendwo noch weiter weg irgendwie einfach produziert und wo zwei drei Informationen hinterlegt sind.

00:49:50: Und das gesamte Produkt wird einfach woanders weltweit hergestellt und wird dann eben nach Europa geliefert oder nach Deutschland geliefert.

00:49:58: aber denn wird dieser handwerkliche Aspekt wird dann quasi nicht mehr so da sein.

00:50:03: Weil das gleich jetzt auch ein bisschen zu vergleichen, wenn du irgendwie zum Rossmann DM oder sowas gehst mit den Fotos von wegen.

00:50:09: es gibt Fotografen die ihr Handweg verstehen und die wirklich so Detail- und Liebe usw.

00:50:14: Und Leute des Wertschätzes.

00:50:16: Wir haben hier auch einen professionellen Start, der die ganze Kamera, Equipment und alles macht.

00:50:21: Und Tontechnik und so.

00:50:22: Das hat eine andere Qualität.

00:50:24: Und es gibt Leute mit ihrem Handy Fotos machen, Urlaubsfotos ausdrucken fertig.

00:50:27: Beides ist nicht schlecht oder besser!

00:50:29: Es hat einfach einen anderen Qualitätsgrad.

00:50:32: Ich glaube das werden wir in den nächsten zehn Jahren in der Autobüdie haben.

00:50:35: Genau diese beiden Bereiche...

00:50:36: Es kommt immer drauf an was du möchtest.

00:50:38: wenn ihr

00:50:39: das ausreicht mit dem Handy Fotostomachen und dir dann auszudrucken um ein Fotobuch zu erstellen fünf Jahre im Schrank steht, dann ist das ja vollkommen ausreichend.

00:50:49: Das ist auch nicht schlecht!

00:50:50: Es kommt immer darauf an.

00:50:52: deshalb was ist das Therapieziel bei Versorgungen und da auch bei drei D-Druck oder Digitalisierung?

00:50:58: Was ist das Ziel eines Unternehmens?

00:51:01: Und ich glaube dafür bietet der Markt additive Fertigung so viele Möglichkeiten um jedes Ziel eines potenziellen Kunden oder von einer Firma zu erfüllen.

00:51:12: Ich hab mit Dennis eigentlich schon fast den Schluss geklaut.

00:51:16: Aber ja, gut zusammengefasst würde ich sagen alle wichtigen Aspekte besprochen.

00:51:22: Ich glaube jetzt kann man wirklich mal da ein paar Sachen rausschneiden und wenn wir wirklich meinen Kunden auch was anhören lassen aus dieser Folge hier.

00:51:28: In dem Sinne danke für eure Zeit euch beiden!

00:51:31: Dennis das hat mich echt richtig gefreut war der erste Kontakt und war

00:51:34: wirklich

00:51:35: sehr informativ auf jeden Fall.

00:51:37: Vielen Dank Arthur.

00:51:38: Das nächste Mal bei uns in Bayern

00:51:40: Gerne.

00:51:41: Aber ich komme natürlich auch gerne raus, ne?

00:51:42: Immer, immer Art, weil du bist sehr gern gesehen und... ...ich freue mich auch und vielen Dank das wir heute wieder im Format dabei wohnen durften.

00:51:49: Natürlich!

00:51:50: So ein bisschen einen Kollegen mit dazu nehmen, weil wir ja auch viele Experten halt im kleinen Team haben um zu sagen, dass es geht's.

00:51:55: Und heute eben das Thema Auto wird hier glaube man so beleuchten.

00:51:58: In

00:51:58: diesem Sinne würde ich sagen, gließt mir das ab und dann bis zum nächsten Mal.

00:52:01: Danke

00:52:02: schön!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.