1. Advent - Herr Müller und der Geist der Weihnachtswerkstatt

Shownotes

Es war der Tag vor Weihnachten, und über der Stadt lag eine frostige Stille. Der Wind schnitt durch die Gassen, und der Schnee hatte die Straßen in ein winterliches Weiß getaucht. Doch in der kleinen Orthopädiewerkstatt von Herrn Müller, die am Rand des Stadtzentrums lag, war von festlicher Stimmung nichts zu spüren. Die Werkstatt, einst voller Leben und geschäftigem Treiben, wirkte kalt und ungemütlich – genauso wie ihr Besitzer, Herr Müller.

Herr Müller war kein Mann, der Freude an Weihnachten fand. Seit er die Werkstatt nach dem Tod seiner Eltern vor vielen Jahren übernommen hatte, war seine Welt nur noch von Arbeit bestimmt. Die Belastung hatte ihn hart gemacht, und die Freude, die er einst in seiner Arbeit gefunden hatte, war längst erloschen. Er verschloss sich gegenüber allem Neuen, besonders gegenüber den Vorschlägen seines jungen Mitarbeiters Dennis, der stets mit neuen, innovativen Ideen an ihn herantrat.

Dennis war das genaue Gegenteil von Müller – jung, voller Enthusiasmus und begeistert von der Zukunft. Immer wieder versuchte er, Herrn Müller davon zu überzeugen, moderne Technologien in den Werkstattalltag zu integrieren. „Warum nutzen wir nicht den 3D-Drucker, um Orthesen mit festlichen Designs für die Kinder zu machen?“, schlug Dennis eines Tages vor. „Das könnte den Kindern, die an Weihnachten im Krankenhaus bleiben müssen, ein Lächeln ins Gesicht zaubern.“ Doch Herr Müller reagierte mit der üblichen Mischung aus Missmut und Zynismus. „Weihnachtsmotive? Humbug!“, grummelte er. „Wir sind eine Orthopädiewerkstatt, kein Spielzeugladen. Wir haben funktionelle Hilfsmittel herzustellen, keine Festtagsdekorationen.“

Dennis seufzte leise, aber er ließ sich nicht entmutigen. Dennoch spürte er, dass es immer schwieriger wurde, mit Herrn Müller zu arbeiten. Der alte Meister war zu verbittert, um zu sehen, dass die Welt sich weiterdrehte – und er selbst immer weiter zurückblieb.

Als der Arbeitstag zu Ende ging und die Mitarbeiter sich auf den Heimweg machten, blieb Herr Müller wie immer bis spät in die Nacht in der Werkstatt. Es war der 24. Dezember, doch das bedeutete für ihn nichts. Weihnachten war nur eine Störung, eine Ablenkung von der wichtigen Arbeit. Er hatte keinen Grund zu feiern. Ohne Familie, ohne Freunde und ohne Menschen, denen er nahe stand, war der Gedanke an festliche Freude für ihn nichts weiter als eine Illusion. Während die Uhr Mitternacht schlug, machte sich eine seltsame Müdigkeit in ihm breit. Herr Müller ließ sich in seinen abgenutzten Sessel fallen, in dem er oft nach langen Arbeitstagen saß. Der Raum war still, nur das entfernte Summen der Heizungen und das Knarren des alten Gebäudes waren zu hören. Er schloss die Augen, doch der Schlaf, der ihn überkam, war unruhig.

Plötzlich ertönte ein leises Klopfen, so schwach, dass Müller es fast überhört hätte. Doch es wiederholte sich, diesmal deutlicher. Verwundert öffnete er die Augen. „Wer kann das um diese Zeit sein?“, murmelte er und sah sich im leeren Raum um.

Bevor er sich weiter Gedanken machen konnte, trat aus den Schatten eine Gestalt hervor. Müller starrte entsetzt auf die Erscheinung vor ihm. Es war ein alter Mann, in staubigen Arbeitskleidern, die längst aus der Mode gekommen waren. Doch was Müller am meisten erschreckte, war, dass er diesen Mann kannte – es war Herr Schmidt, sein ehemaliger Meister, der seit Jahren tot war.

„Herr… Herr Schmidt?“, flüsterte Müller, unfähig zu begreifen, was er da sah. „Ja“, antwortete die Gestalt mit leiser, ernster Stimme. „Ich bin nicht mehr von dieser Welt, Müller. Aber ich bin gekommen, um dich zu warnen.“ Müllers Herz schlug schneller, als der Geist sich ihm näherte. „Warnen? Wovor?“, fragte er, die Augen weit aufgerissen.

„Du bist auf einem gefährlichen Weg“, sagte der Geist. „Die Zukunft, die dich erwartet, ist düster, wenn du so weitermachst. Doch noch ist es nicht zu spät. Du wirst in dieser Nacht von drei Geistern besucht werden. Sie werden dir zeigen, was du verloren hast und was du noch retten kannst.“

Müller wollte protestieren, doch bevor er auch nur ein Wort herausbringen konnte, war die Gestalt verschwunden. Zurück blieb eine bedrückende Stille, die den Raum erfüllte.

„Drei Geister?“, murmelte Müller nervös. „Das ist doch Unsinn…“ Doch als er wieder in seinen Sessel sank, spürte er eine seltsame Unruhe in sich aufsteigen. Sein Herz klopfte schneller, und er konnte sich nicht entspannen. Die Worte des Geistes hallten in seinem Kopf wider, und tief in seinem Inneren wusste er, dass diese Nacht nicht so enden würde, wie er es erwartet hatte.

Das Zimmer um ihn herum schien plötzlich kälter zu werden, und ein leises Wispern erfüllte die Luft. Müller spürte, dass etwas Unvermeidliches auf ihn zukam – und dass es kein Entrinnen gab.

Transkript anzeigen

00:00:00: So, die Weihnachtszeit hat begonnen. Heute ist der erste Advent und wir haben eine kleine

00:00:10: Bonusfolge oder Folgen während der Adventszeit und zwar werden wir immer zu jedem Advent,

00:00:18: Adventstürchen, Adventskerze am Tagesende, genau haben wir eine kleine Geschichte vorbereitet,

00:00:25: dieser Weihnachtlich ist und die natürlich euch als Sanitätshaus war so ein bisschen warm um

00:00:32: schmeicheln soll und genau ich fang einfach mal an über die Geschichte von Herrn Willer und der

00:00:40: Geist der Weihnachtswerkstatt. Das Ganze ist in vier Teile geteilt, also jeden Advent gibt es

00:00:47: ein Teil davon und wir beginnen jetzt erstmal und das ist wie gesagt wirklich eine Sonderfolge,

00:00:54: so wie die Halloweenfolge, die der Dennis neulich schon eingesprochen hatte und wir haben da halt

00:00:59: auch positive Resonanz bekommen, dass das recht gut ankam. Dann legen wir mal los. Kapitel 1,

00:01:07: der grießgremige Meister der Werkstatt. Es war der Tag vor Weihnachten und über der Stadt

00:01:15: lag eine frostige Stille. Der Wind schnitt durch die Gassen und der Schnee hatte die Straßen

00:01:22: in ein winterliches Weiß getaucht, doch in der kleinen Ortobedie-Werkstatt von Herrn Müller,

00:01:27: die am Rande des Stadtzentrums lag, war von festlicher Stimmung nichts zu spüren. Die

00:01:35: Werkstatt, einst voller Leben und geschäftigem Treiben, wirkte kalt und ungemütlich, genauso wie

00:01:43: ihr Geistbesitzer Herr Müller. Herr Müller war kein Mann, der Freude an Weihnachten fand. Seit er

00:01:51: die Werkstatt nach dem Tod seiner Eltern vor vielen Jahren übernommen hatte, war seine Welt nur

00:01:57: noch von Arbeit bestimmt. Die Belastung hatten ihn hart gemacht und die Freude, die er einst in seiner

00:02:04: Arbeit gefunden hatte, war längst erlöschen. Er verschloss sich gegenüber allem Neuen,

00:02:10: besonders gegenüber dem Vorschlägen seines jungen Mitarbeiters Dennis. Der steht mit neuen

00:02:17: innovativen Ideen an ihn herantrat. Dennis war genau das Gegenteil von Herrn Müller. Jung,

00:02:24: voller Enthusiasmus und begeistert von der Zukunft. Immer wieder versuchte er, Herr Müller

00:02:30: davon zu überzeugen, moderne Technologien in den Werkstattalltag zu integrieren. Warum

00:02:36: nutzen wir nicht den 3D-Drucker, Omotesen mit festlichen Designs für die Kinder zu herzustellen?

00:02:42: Schluck Dennis das ein eines Tages vor. Das könnte den Kindern, die an Weihnachten im

00:02:49: Krankenhaus bleiben müssen, ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Doch Herr Müller reagierte mit der

00:02:54: üblichen Mischung aus Miesmut und Zynismus. Weihnachtsmotive Humbuck, grummelte er. Wir sind

00:03:04: ein Ort mit die Werkstatt, kein Spiel zu erglaten. Wir haben funktionelle Hilfsmittel herzustellen,

00:03:10: keine Festdachsdekoration. Dennis solchste leiser, aber er ließ sich nicht entmutigen,

00:03:16: dennoch spürte er, dass es immer schwieriger wurde mit Herrn Müller zu arbeiten. Der alte

00:03:22: Meister war zu verbittert, um zu sehen, dass die Welt sich weiter drehte und selbst immer weiter

00:03:29: zurückblieb. Als der Arbeitsalltag zu Ende ging und die Mitarbeiter sich auf dem Heimweg

00:03:35: machten, blieb Herr Müller wie immer bis spät in die Nacht in der Werkstatt. Es war der 24.

00:03:41: Dezember, doch das bedeutete ihn nichts. Weihnachten war nur eine Störung, eine Ablenkung von den

00:03:47: wichtigen Arbeiten, die er zu erledigen hatte. Er hat keinen Grund zu feiern, ohne Familie, ohne

00:03:54: und ohne Menschen, denen er nahe stand.

00:03:57: War das gedankliche Triste fest, einfach nichts für ihn und nur eine Illusion.

00:04:05: Während die Uhr Mitternacht schlug, machte sich eine seltsame Müdigkeit in ihm breit.

00:04:11: Herr Müller ließ sich in seinen abgenutzten Sessel fallen,

00:04:15: in dem er oft nach langen Arbeitstagen saß.

00:04:18: Der Raum war still.

00:04:20: Das entfernte Summen der Heizung und das Knarren des alten Gebäudes waren zu hören.

00:04:26: Er schloss die Augen.

00:04:28: Doch der Schlaf, der ihn überkam, war unruhig.

00:04:33: Plötzlich ertönte ein leises Klopfen.

00:04:36: "So schwach", das Müller es fast überholt, hörte,

00:04:41: "doch es wiederholte sich diesmal deutlicher.

00:04:46: Verwundert öffnete er die Augen.

00:04:49: Er kann das nur um diese Uhrzeit sein", murmelte er und sah sich im leeren Raum um.

00:04:57: Bevor er sich weiter Gedanken machen konnte, trat aus dem Schatten eine Gestalt hervor.

00:05:03: Müller starte insetzt auf die Erscheinung, die vor ihm stand.

00:05:08: Es war ein alter Mann, in staubigen Arbeitskleidern, die längst aus der Mode gekommen waren.

00:05:14: Doch was Müller am meisten erschrockte, war, dass dieser Mann erkannte ihn.

00:05:20: Das war der Herr Schmidt, sein ehemaliger Meister, der seit Jahren tot war.

00:05:27: "Herr, Herr Schmidt", flüsterte Müller, unfähig zu begreifen, was er da sah.

00:05:34: "Ja", antwortete die Gestalt mit leiser, ernster Stimme.

00:05:39: "Ich bin nicht mehr von dieser Welt, Müller, aber ich bin gekommen, um dich zu warnen."

00:05:45: Müller's Herz schlug schneller, als der Geist sich ihm näherte.

00:05:51: "Warnen, wovor?", fragte er, die Augen weit aufgerissen.

00:05:57: "Du bist auf einem gefährlichen Weg", sagte der Geist, "die Zukunft, die dich erwartet, ist düster.

00:06:05: Wenn du so weitermachst, würden sich einiges ändern."

00:06:11: Doch noch ist es nicht zu spät. Du wirst in dieser Nacht von drei Geistern besucht werden.

00:06:17: Sie werden dir zeigen, was du verloren hast und was du noch hätten kannst.

00:06:22: Müller wollte protestieren, doch bevor er auch nur ein Wort herausbringen konnte, war die Gestalt verschwunden.

00:06:29: Zurück blieb eine bedrückende Stille, die den Raum erfüllte.

00:06:35: "Drei Geister?", mohmette Herr Müller nervös. "Das ist doch Unsinn."

00:06:41: Doch als er wieder in seinen Sesselsang spürte er, eine seltsame Unruhe in sich aufsteigen.

00:06:49: Sein Herz klopfte schneller und er konnte sich nicht entspannen.

00:06:53: Die Worte des Geistes halten in seinen Kopf wieder und wieder und wieder.

00:06:59: Und tief in seinem Innersten wusste er, dass diese Nachricht die Nacht nicht zu enden würde, wie er es erwartet hatte.

00:07:08: Das Zimmer um ihn herum schien plötzlich kälter zu werden und ein leises Wissbarn erfüllte die Luft.

00:07:16: Müller spürte, dass etwas Unvermeidliches auf ihn zukam und dass es kein Entrinnen gab.

00:07:27: So, das war die Geschichte, das erste Kapitel der Geschichte.

00:07:33: Freut euch auf den zweiten Advent, denn dort fangen wir erst richtig mit der Geschichte an.

00:07:41: Vielen Dank für's Einschalten und eine besinnliche Weihnachtszeit oder vor Weihnachtszeit.

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